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06.09.2018

Meba: 3D-gedruckte Teile schnell und kostengünstig abtrennen

Der Metall-Bandsägen-Spezialist Meba zeigt auf der AMB ein Konzept zum exakten Abtrennen 3D-gedruckter Werkstücke von der Aufbauplatte.

Die Metall-Bandsägemaschine wird mit einer speziellen Spannvorrichtung zur Aufnahme von Aufbauplatten ausgerüstet und kann 3D-gedruckte Werkstücke exakt an der kundeneigenen Aufbauplatte lösen. Bild: Meba

Die additive Fertigung gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Metallverarbeitung. Teil dieses Prozesses ist das Trennen 3D-gedruckter Teile von der Grundplatte. Deutlich bevor 3D-Sägen zum Trend wurde, hat Meba hierfür ein Konzept entwickelt, das eine schnelle Prozesszeit und sehr gute Schnittergebnisse bei gleichzeitig geringem Bedienungs- und Kostenaufwand aufweist: Meba-3D.

Das Meba Konzept basiert auf den Geradschnittsägen der erfolgreichen Produktfamilie Meba-eco. Sie stehen für modernste Maschinentechnik, hohe Wirtschaftlichkeit und beste Schnittergebnisse. Die Metall-Bandsägemaschine wird mit einer speziellen Spannvorrichtung zur Aufnahme von Aufbauplatten ausgerüstet und kann 3D-gedruckte Werkstücke exakt an der kundeneigenen Aufbauplatte lösen. Der Prozess sieht damit folgendermaßen aus: Die 3D-Teile werden auf eine Platte aufgedruckt. Der Kunde fixiert diese Platte auf der Meba Vorrichtung, die über Linearführungen beliebig verschiebbar und damit präzise ausrichtbar ist. Aktuell gibt es zwei unterschiedliche Größen an Platten, eine kleine und eine große Dimension ist verfügbar. Sobald die Platte ausjustiert ist, beginnt der Sägevorgang. Meba-3D Bandsägen entfernen die 3D-gedruckten Werkstücke schnell und präzise von der Platte. Diese fallen nach unten und können entnommen, wenn nötig, weiter veredelt werden. Nach Ende des Sägeprozesses wird die Vorrichtungsplatte demontiert und kann mit wenig Nacharbeit für weitere Drucke verwendet werden. Mit geringem Aufwand und einem schnellen Sägeschnitt hat der Kunde die 3D-Teile schonend von seiner Platte gelöst.

Im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsverfahren, wie beispielsweise Drahterodieren, zeigt sich das Meba-3D-Sägekonzept mit nur wenigen Bedienungsschritten äußerst unkompliziert: einfach Einspannen und Sägen. Die Anschaffungs- und Unterhaltskosten sind deutlich geringer. Auch die lange Standzeit des Sägebandes hält den Kostenaufwand gering. Auslastung und Amortisation der Säge werden zusätzlich dadurch begünstigt, dass Meba-3D Sägen sich mit einem geringen Umrüstaufwand auch für Standard-Sägearbeiten verwenden lassen. Bei Meba erfordert 3D-Sägen nicht automatisch den Kauf einer komplett neuen Säge, sondern kann in vielen Fällen problemlos und kostengünstig in den bestehenden Maschinenpark ergänzt werden. Die gesamte Vorrichtung ist auf einer Grundplatte aufgebaut und kann an einigen bestehenden Meba Modellen montiert werden.

AMB, Halle 8, Stand 8B21

Unternehmensinformation

MEBA Metall-Bandsägemaschinen GmbH

Lindenstraße 6-8
DE 72589 Westerheim
Tel.: 07333-9644-0
Fax: -44

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