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28.10.2019

Materialise baut Metall-Kompetenzzentrum in Bremen

Materialise, Anbieter von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen, investiert in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 25 Millionen Euro in ein neues Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck.


Materialise betreibt in Bremen bereits seit 2011 sein weltweit einziges Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck, einen Teil seiner Softwareentwicklung sowie ein Vertriebsbüro. Seit April 2016 ergänzt der Fertigungsbereich für den industriellen Metall-3D-Druck die Tätigkeiten. Eine weitere Niederlassung befindet sich in Gilching bei München, dort liegt der Schwerpunkt auf dem Vertrieb. Materialise beschäftigt weltweit über 2000 Mitarbeiter.

  • Das Gebäude soll in eineinhalb Jahren bis Anfang 2021 fertiggestellt sein. Bild: Materialise

    Das Gebäude soll in eineinhalb Jahren bis Anfang 2021 fertiggestellt sein. Bild: Materialise

  • Marcus Joppe, Geschäftsführer bei Materialise Bremen. Bild: Materialise

    Marcus Joppe, Geschäftsführer bei Materialise Bremen. Bild: Materialise

  • Bauteil-Entnahme aus Metall-3D-Drucker. Bild: Materialise

    Bauteil-Entnahme aus Metall-3D-Drucker. Bild: Materialise

  • Metall-3D-Drucker im Einsatz. Bild: Materialise

    Metall-3D-Drucker im Einsatz. Bild: Materialise

  • Lasersintern. Bild: Materialise

    Lasersintern. Bild: Materialise

  • Leichtbauobjekt. Bild Materialise

    Leichtbauobjekt. Bild Materialise

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Marcus Joppe: "Die Investition in den Neubau in Bremen ist auch ein Bekenntnis zu dem lokalen Netzwerk innovativer Technologie- und Entwicklungspartner, das hier im Laufe der letzten Jahre entstanden ist. Durch die gute, enge Zusammenarbeit vor Ort ergeben sich zahlreiche Synergien, die letztlich allen Anbietern und Kunden im Bereich additiver Fertigungstechnologie zugutekommen."

Vielfältige Einsatzgebiete

Außer in der Medizintechnik, wo der Metall-3D-Druck vor allem wegen der erreichbaren Bauteilkomplexität und der Individualisierbarkeit zum Einsatz kommt, sowie in der Luft- und Raumfahrt, wo vor allem ihre Qualitäten in puncto Leichtbau gefragt sind, findet die Technologie heute zunehmend auch im Automobilbau, im Maschinenbau und vielen weiteren Branchen Verwendung. Die Anwendungen reichen von der Prototypenfertigung bis hin zur Herstellung von Kleinserienbauteilen, die etwa als Ersatzteile die Logistik vereinfachen oder in Produktionswerkzeugen zum Teil vollkommen neue Herstellungs- und Produktlösungen ermöglichen.

Besondere Herausforderungen bei der additiven Metallfertigung bestehen zum einen darin, geeignete und sinnvolle Anwendungen zu identifizieren, zum anderen darin, die entsprechenden Entwicklungs- und Produktionsprozesse fortlaufend effizienter zu machen. Effizienzsteigerungen sind nicht nur aus Gründen des Wettbewerbs nötig, sondern auch, um immer neue Anwendungen bis hin zur individualisierten Serienfertigung lohnenswert zu machen.


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