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28.10.2019

Materialise baut Metall-Kompetenzzentrum in Bremen

Materialise, Anbieter von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen, investiert in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 25 Millionen Euro in ein neues Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck.

Grund ist die wachsende Nachfrage im Bereich additiver Metallfertigung. In einem ersten Schritt erfolgte im Oktober 2019 der Spatenstich für einen rund 7,5 Millionen Euro teuren Neubau. Das Gebäude soll in eineinhalb Jahren bis Anfang 2021 fertiggestellt sein.

  • Das Gebäude soll in eineinhalb Jahren bis Anfang 2021 fertiggestellt sein. Bild: Materialise

    Das Gebäude soll in eineinhalb Jahren bis Anfang 2021 fertiggestellt sein. Bild: Materialise

  • Marcus Joppe, Geschäftsführer bei Materialise Bremen. Bild: Materialise

    Marcus Joppe, Geschäftsführer bei Materialise Bremen. Bild: Materialise

  • Bauteil-Entnahme aus Metall-3D-Drucker. Bild: Materialise

    Bauteil-Entnahme aus Metall-3D-Drucker. Bild: Materialise

  • Metall-3D-Drucker im Einsatz. Bild: Materialise

    Metall-3D-Drucker im Einsatz. Bild: Materialise

  • Lasersintern. Bild: Materialise

    Lasersintern. Bild: Materialise

  • Leichtbauobjekt. Bild Materialise

    Leichtbauobjekt. Bild Materialise

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Nach der ersten Bauphase verfügt der Neubau über 3.500 Quadratmeter. Er bietet Platz für über 120 Mitarbeiter und mehr als 30 industrielle Metall-3D-Drucker sowie zugehörige Anlagen und Geräte zur Abdeckung der gesamten Prozesskette der additiven Metallfertigung. Durch das Konzept einer integrierten Produktion und Entwicklung werden die Bereiche Forschung, Softwareentwicklung und Fertigung unter einem Dach zusammenarbeiten und wechselseitig noch stärker voneinander profitieren. Zudem erlaubt das flexible Baukonzept zukünftige Erweiterungen der Flächenkapazität.

Fertigungsprozesse kosteneffizient umsetzen

"Mit dem Neubau unseres Metall-Kompetenzzentrums für 3D-Druck begegnen wir der wachsenden Nachfrage in diesem Bereich und tragen unseren Teil dazu bei, dass die Technologie immer bessere Lösungen erlaubt.", so Marcus Joppe, Geschäftsführer bei Materialise Bremen. "Wir drucken vor Ort nicht nur für unsere nationalen und internationalen Kunden, sondern nutzen unsere Erfahrung aus den Fertigungsprozessen auch für die Weiterentwicklung unserer Softwarelösungen. Umgekehrt hilft uns unser Software-Know-how additive Fertigungsprozesse kosteneffizient umzusetzen und hochwertige Lösungen in verschiedenen Metallen zu realisieren."

Ingo Uckelmann, Technischer Leiter Metall-3D-Druckwerk bei Materialise Bremen, ergänzt: "Der Metall-3D-Druck ist auf dem Vormarsch und erobert immer neue Branchen. Das liegt unter anderem daran, dass Unternehmen immer neue Anwendungen dafür identifizieren. Die beständige Forschung und Weiterentwicklung bei Materialien, Maschinen und Software macht auch immer neue Anwendungen wirtschaftlich sinnvoll. Um die Kosteneffizienz für Anwendungen zu verbessern, unterstützen wir unsere Kunden mit Design-Dienstleistungen und optimieren unsere Druckprozesse bis hin zu den Belichtungsstrategien."


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