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26.07.2017

Maschinen-Trio als Basis für die Zukunft

Bei einer europaweiten Ausschreibung ging es der JVA Offenburg um zwei Fräszentren und eine Drehmaschine, aus einer Hand, mit entsprechendem Service und Kundendienstnähe. Ziel der Investition war, damit über Allroundmaschinen für Ausbildungszwecke sowie für Lohnarbeiten von externen Auftraggebern zu verfügen. Die Wahl fiel auf das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum U 620, das Drei-Achsbearbeitungszentrum VC 750 und die Drehmaschine TC 400 von Spinner.

Es ging bei der europaweiten Ausschreibung nicht um hohe Eilgänge und Beschleunigungswerte, groß dimensionierte Linearführungen oder andere Highlights. Wichtiger war der zentralen Ausschreibungsstelle des Landes Baden Württemberg, sowohl für den Dreh- als auch den Fräsbereich Maschinen von nur einem Hersteller anzuschaffen. Ein überzeugender Service und Nähe zum Kunden waren weitere Kriterien bei der Anbieter-Auswahl. Hersteller aus Asien aber auch Italien oder Frankreich kamen daher nicht in Frage. Das Unternehmen Spinner dagegen war bei den Verantwortlichen bereits ein Begriff, denn in drei Justizvollzugsanstalten in Baden Württemberg sind die Werkzeugmaschinen bereits im Einsatz.

  • Mit den Bearbeitungszentren U 620 und VC 750 ist man für Ausbil-dungszwecke wie für externe Lohnarbeiten gut aufgestellt. Bild: Spinner

    Mit den Bearbeitungszentren U 620 und VC 750 ist man für Ausbil-dungszwecke wie für externe Lohnarbeiten gut aufgestellt. Bild: Spinner

  • Die Drehmaschine TC 400 ist einerseits für hoch komplexe Werkstücke. Andererseits waren es erst kürzlich 2.000 Bolzen, mit einer Wiederholgenauigkeit von einem Hundertstel Millimeter, die effizient und gleichzeitig präzise hergestellt wurden. Bild: Spinner

    Die Drehmaschine TC 400 ist einerseits für hoch komplexe Werkstücke. Andererseits waren es erst kürzlich 2.000 Bolzen, mit einer Wiederholgenauigkeit von einem Hundertstel Millimeter, die effizient und gleichzeitig präzise hergestellt wurden. Bild: Spinner

  • Noch sind es überwiegend Übungs-Werkstücke. Ziel ist aber sowohl die Anzahl an Auszubildenden wie die externen Lohnarbeiten auszuweiten. Bild: Spinner

    Noch sind es überwiegend Übungs-Werkstücke. Ziel ist aber sowohl die Anzahl an Auszubildenden wie die externen Lohnarbeiten auszuweiten. Bild: Spinner

  • Ein Highlight, sowohl für die Ausbildungsleiter wie die Auszubildenden, das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum U 620. Bild: Spinner

    Ein Highlight, sowohl für die Ausbildungsleiter wie die Auszubildenden, das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum U 620. Bild: Spinner

  • Martin Wehrle (li.) und Harald Fritz (re.): „Die Bearbeitungszentren von Spinner sehen wir als festen Bestandteil, um den Inhaftierten nach ihrer Entlassung eine Basis für Ihre Zukunft mitzugeben. Wer lernt, eine Fünf-Achs-Maschine zu programmieren, hat auch draußen eine reale Chance auf einen guten Arbeitsplatz.“ Bild: Spinner

    Martin Wehrle (li.) und Harald Fritz (re.): „Die Bearbeitungszentren von Spinner sehen wir als festen Bestandteil, um den Inhaftierten nach ihrer Entlassung eine Basis für ihre Zukunft mitzugeben. Wer lernt, eine Fünf-Achs-Maschine zu programmieren, hat auch draußen eine reale Chance auf einen guten Arbeitsplatz.“ Bild: Spinner

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So war für Harald Fritz, Ausbildungsleiter/Technischer Leiter, der bereits in der Jugendvollzugsanstalt Adelsheim positiven Erfahrungen mit Maschinen von Spinner machte, eigentlich schon im Vorfeld klar, dass sich die notwendige Ausschreibung nur auf wenige Anbieter konzentrieren würde. Ziel war es, in ein Equipment zu investieren, mit dem sich die Ausbildung und gleichzeitig die Produktion von Fräs- und Drehteilen als Einzelteile und in Kleinserien für lokale Unternehmen abdecken lassen. So sollen die Kosten für die Ausbildung mit einer Fertigung für externe Kunden abgefedert werden. Teilweise hat man dieses Ziel erreicht, denn Einzelteile und Losgrößen bis 100 Stück gehören mittlerweile zum Auftragsbestand.

Harald Fritz erklärt: „Unser primäres Ziel ist, hier eine Basis zu schaffen, um den Inhaftierten nach ihrer Entlassung Möglichkeiten für ihre Zukunft mitzugeben. Die Bearbeitungszentren von Spinner sehe ich als festen Bestandteil, denn die Maschinen eignen sich hervorragend für Ausbildungszwecke und verfügen mit der Siemens 840D über eine marktgängige Steuerung. Das heißt, wer lernt, ein Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum zu programmieren und mit der Maschine arbeiten kann, hat auch draußen eine reale Chance auf einen guten Arbeitsplatz.“ Sind es bis heute sieben Inhaftierte, die ihre Ausbildung in Offenburg zur Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik durchlaufen, sollen es bis zum Jahresende bis zu 24 Auszubildende werden.


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Unternehmensinformation

Spinner Werkzeugmaschinenfabrik GmbH

Rudolf-Diesel-Ring 24
DE 82054 Sauerlach
Tel.: 08104-803-0
Fax: 08104-803-19

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