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04.06.2018

Lockheed Martin investiert in die Pulverentwicklung für die generative Fertigung

Mit einer Investition von fünf Millionen US-Dollar in den kanadischen Pulverhersteller Equispheres treibt Lockheed Martin die Forschung und Entwicklung in Spezialmetallpulver für die generative Fertigung voran.

Die Partikel des Equispheres-Pulvers (links) sind im Gegensatz zu traditionell hergestellten Pulver (rechts) perfekt kugelförmig. (Bild: Equispheres)

Der US-amerikanische Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin mit Sitz in Bethesda, Maryland, USA, investiert im Rahmen der Industrial Regional Benefits (IRB) und der Industrial Technological Benefits (ITB) Policy fünf Millionen US-Dollar in das in Ottawa, Kanada, ansässige Materialforschungsunternehmen Equispheres.

Das Unternehmen hat eine Technik entwickelt, die es erlaubt, ein Metallpulver herzustellen, dessen Partikel perfekt kugelförmig sind. Aufgrund der Partikelform soll sich das Pulver besonders für den 3D-Druck und das Kaltgaspritzen (CDS) eignen. Die Investition ermöglicht es dem Pulverhersteller seine Forschung voranzutreiben und so die Produktpalette an Materialien mittel- bis langfristig zu erweitern – etwa um Inconel oder Kobalt-Chrom. Außerdem kann Equispheres dadurch seinen Mitarbeiterzahl in den nächsten fünf Jahren von 20 auf mehr als 200 Mitarbeiter aufstocken.

"Wir freuen uns darüber, dass unser Investment Framework Grant einem so innovativen Unternehmen wie Equispheres zugutekommt", betont Charles Bouchard, Geschäftsführer von Lockheed Martin Canada. "Diese Investition ist ein weiteres großartiges Beispiel dafür, wie große internationale Luft- und Raumfahrtunternehmen wie Lockheed Martin mit kleineren Unternehmen in Kanada zusammenarbeiten können, um Möglichkeiten für ein nachhaltiges Wachstum der kanadischen Wirtschaft voranzutreiben."

Die Investition von Lockheed Martin geht direkt auf die ITB-Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Kauf von 17 CC-130J-Super-Hercules-Flugzeugen zurück, die 2010 an die Royal Canadian Air Force ausgeliefert wurden. Lockheed Martin liefert auch weiterhin In-Service-Support für die CC-130J-Flotte.

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