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28.10.2019

Läpple setzt auf additive Fertigung

Läpple nutzt ab sofort 3D-Drucker vom Makerbot, um die Produktionsprozesse in seinen Presswerken und an seinen Fertigungslinien zu verbessern.

Mit den 3D-Druckern Method und Replicator Z18 von Makerbot konnte der Anbieter von Automobillösungen die Vorlaufzeiten und die Kosten gegenüber herkömmlichen Fertigungsmethoden bei speziellen Produktionsanwendungen nach eigenen Angaben um bis zu 50 Prozent reduzieren. Die Gruppe hat es mit seinen betriebseigenen 3D-Druckern auch geschafft, für die Fertigung von Vorrichtungen keine Blechteile mehr zu benötigen.

  • Bild: Makerbot/Läpple

    Bild: Makerbot/Läpple

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Läpple sah bei allen Filialen beträchtliches Potenzial für die additive Fertigung, vor allem bei der Fertigung großer Bauteile wie Stanzen am ursprünglichen Standort von Läpple Automotive in Heilbronn. Die Gruppe investierte daraufhin in 3D-Drucker von Makerbot, die Verwendung bei einer Reihe von Anwendungen finden, darunter anschauliche Konzeptmodelle, Erstellung von Prototypen und Serienfertigungsanlagen.

Additive Fertigung möglich machen

Die Einführung von 3D-Druck im eigenen Betrieb ermöglicht Läpple, häufig auftretende Probleme mit Vorrichtungen und Werkzeugen zu bewältigen und Komponenten zuverlässig zu drucken, die mit herkömmlichen Methoden nur schwer oder gar nicht hergestellt werden können.

Stützelemente für die Behälter eines in Stanzwerken verwendeten Bauteils, wurden zuvor durch Formung von Blechteilen aus dem Serienwerkzeug gefertigt, wobei gefährliche Harze verwendet wurden. Mit Makerbot sind keine Teile aus Serienwerkzeugen mehr erforderlich. Designer können nun eine native CAD-Datei mit genauen Druckgeometrien direkt auf die virtuelle Bauplatte setzen und die Druckausrichtung automatisch anpassen. Das Ergebnis ist ein sehr viel schnellerer Arbeitsablauf und eine sichere Produktion ohne gefährliche Formstoffe.

Außerdem ermöglicht die Ergänzung der Fertigungsanlagen mit einem Method-3D-Drucker von Makerbot eine werkzeuglose Herstellung von Bauteilen, die moderaten mechanischen und thermischen Belastungen standhalten oder für die CAD-Daten schnell erzeugt werden können bzw. leicht verfügbar sind.
Vorlaufzeiten und Kosten reduziert

Das Team nutzt den 3D-Drucker zudem für die bedarfsgerechte Fertigung von Bauteilen. Ein Beispiel hierfür sind die Lager der Ersatzelektrodenkappen für Punktschweißroboter. Mithilfe von 3D-Druck wurden Fertigungswerkzeuge entwickelt, die komplexe Geometrien aus Plastik mit soliden Stahlkomponenten verbinden können. Bei dieser Anwendung konnten Zeitaufwand und Kosten um mehr als 50% reduziert werden.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

August Läpple GmbH & Co. KG

August-Läpple-Straße 4
DE 74076 Heilbronn
Tel.: 07131-131-0
Fax: -222

MakerBot Europe GmbH & Co. KG

Motorstraße 45
DE 70499 Stuttgart
Tel.: 0711-22838-0
Fax: -44

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