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maschine+werkzeug 06/2017

Komplexe Teile in 50 Minuten

Extra Automotive

Bearbeitungszentren - Die Schlote-Gruppe, Zulieferer renommierter Automobilbauer, hat vor vier Jahren ein Werk im chinesischen Tianjin eröffnet. Um die hohe Autragslage zu bewältigen, nutzt Schlote 48 Bearbeitungszentren von SW.


Hohe Präzision

Insgesamt 48 Bearbeitungszentren von SW nutzt Schlote in Tianjin. Die BA W06-22 gehört als Typ »Zweispindel + Zweiplatz« zu den mehrspindligen Bearbeitungszentren. »Im Gegensatz zu Maschinen mit nur einer Spindel kann sie immer zwei Werkstücke parallel bearbeiten«, erklärt Thomas Mäntele, Key Account Manager bei SW und Projektverantwortlicher. Die Spannvorrichtung kann dabei direkt auf der vierten oder fünften Achse montiert werden. Beide werden von einem Torque-Motor angetrieben, dieser ist mit einem eigenen direkten Messsystem ausgestattet.

  • Die Schlote-Gruppe hat sich auf die mechanische Bearbeitung komplexer Motor-, Fahrgestell- und Getriebekomponenten für die Automobilindustrie spezialisiert.

    Die Schlote-Gruppe hat sich auf die mechanische Bearbeitung komplexer Motor-, Fahrgestell- und Getriebekomponenten für die Automobilindustrie spezialisiert.

  • Schlote in Tianjin nutzt zwei Arten von Bearbeitungszentren von SW, das ›BAW06-22‹ und das ›BA one6‹. Insgesamt wurden 48 Maschinen von SW installiert.

    Schlote in Tianjin nutzt zwei Arten von Bearbeitungszentren von SW, das ›BAW06-22‹ und das ›BA one6‹. Insgesamt wurden 48 Maschinen von SW installiert.

  • »Gemeinsam mit unserer Tochter entwickeln wir ein umfassendes Programm für Produktionsverfahren bis hin zum fertigen Produkt.« Thomas Mäntele, Key Account Manager bei SW

    »Gemeinsam mit unserer Tochter entwickeln wir ein umfassendes Programm für Produktionsverfahren bis hin zum fertigen Produkt.« Thomas Mäntele, Key Account Manager bei SW

  • Die von SW und Bartsch installierte Lösung umfasst acht automatisierte Produktionseinheiten vom Aufgreifen des Rohlings bis zur abschließenden optischen Erkennung des fertigen Teils.

    Die von SW und Bartsch installierte Lösung umfasst acht automatisierte Produktionseinheiten vom Aufgreifen des Rohlings bis zur abschließenden optischen Erkennung des fertigen Teils.

  • Die Zweispindelmaschine von SW verbessert die Effizienz, benötigt weniger Platz und Energie und verringert die Wartungs- und Lohnkosten.

    Die Zweispindelmaschine von SW verbessert die Effizienz, benötigt weniger Platz und Energie und verringert die Wartungs- und Lohnkosten.

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Neben einer hohen Bearbeitungspräzision und den dynamischen Merkmalen bietet die BAW06-22 auch den Vorteil, dass sie hauptzeitneutral be- und entladen werden kann, was den Arbeitsaufwand und die Kosten reduziert. »Die zweispindligen Maschinen von SW verbessern die Effizienz gegenüber Einspindlern beträchtlich: Wo eine herkömmliche Maschine ein Werkstück in fünf Minuten produziert, braucht die SW-Maschine nur 2,5 Minuten. Dieser Zeitgewinn ist für uns gleichzusetzen mit Profit«, sagt Heiko Thuene.

Außerdem sparen die Anlagen Platz und Energie, senken die Wartungs- und Lohnkosten und verringern durch den verbesserten Produktionsfluss und ihre Wirtschaftlichkeit die durchschnittlichen Herstellungskosten pro Werkstück.

Die BA one6, das hochgenaue, einspindlige Bearbeitungszentrum von SW, wurde eigens an die Anforderungen von Schlote angepasst und dient als Ergänzung zu den BA W06-22-Maschinen. Da der Aufbau der beiden Maschinentypen identisch ist, eignet sich die BA one6 bestens für gemeinsame Verkettungen. Die Drehzahl der Spindel beträgt 17.500 min-1. Die Beschleunigung auf die maximale Drehzahl dauert knapp 0,7 Sekunden. Linear- und Torque-Motoren in den Vorschubachsen garantieren eine hohe Werkstückgenauigkeit mit einer Positions-toleranz von weniger als 0,005 Millimeter bei einer hohen Dynamik und sehr kurzen Nebenzeiten. Die Span-zu-Span-Zeit beträgt lediglich 2,5 Sekunden.

Die BA one6 ist mit einem SW-typischen Doppelschwenkträger ausgestattet. Dieses Konzept ermöglicht das hauptzeitparallele, automatisierte Be- und Entladen eines Werkstücks. Die Maschine muss also beim Beladen des Rohlings nicht warten; das Werkstück kann ohne Unterbrechungen bearbeitet werden. Auf diese Weise wird ein hohes Maß an Stabilität und Zuverlässigkeit gewährleistet und die Effi-zienz verbessert.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

SW Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH

Seedorfer Straße 91
DE 78713 Schramberg-Waldmössingen
Tel.: 07402-74-0
Fax: 07402-74-211

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