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10.09.2012

Komplettbearbeitung durch Technologieintegration

Die Werkzeugmaschinen-Hersteller zeigen auf der AMB 2012 Hybridtechnologien, Modulbauweise und Automatisierung, um den gestiegenen Anforderungen der Anwender gerecht zu werden.

Serviceleistungen setzen sich beim Kunden durch

Ähnlich wie im Sport rückt auch die Spitze des Maschinenbaus immer enger zusammen. Absolute Qualität einer Maschine wird heute vorausgesetzt. Wie also sollen sich Unternehmen noch vom Wettbewerb differenzieren? Potenzial verspricht der Service rund um die Maschine. Vorausgesetzt, der Kunde ist bereit dafür zu zahlen. „Tendenziell sind es eher die größeren Unternehmen, die bereit sind in Wartung und damit in Produktionssicherheit zu investieren, bei den meisten kleineren Produktionsbetrieben muss sich dieses Bewusstsein noch entwickeln“, hat Hansch festgestellt.

„Zunehmend sind die Kunden nicht nur bereit Servicedienstleistungen zu bezahlen, sondern fordern diese auch ein“, berichtet hingegen Schönherr. Die Erwartungen an qualitativ hochwertige und wertschöpfende Serviceleistungen würden weiter zunehmen und trügen auch mehr und mehr zum Umsatz bei. „Servicedienstleistungen haben sich zu einer wichtigen Kerngröße entwickelt und werden zukünftig wettbewerbsentscheidend sein, wobei Leistungsbündel aus integrierten Sach- und Dienstleistungen im Vordergrund stehen werden“, so Schönherr weiter. Bei MAG-IAS wurden sogar alle Angebote unter dem Stichwort „Prozessoptimierung“ bereits vor drei Jahren in eine eigenständige Gruppe ausgelagert. „Insbesondere Themen wie Instandhaltungsmanagement, Anlagen- und Taktzeitoptimierungen sowie Umbauten und Retrofit verzeichnen ein stabiles Wachstum auf Basis einer weltweiten Nachfrage“, erklärt Winterstein.

„Unsere Kunden sind gerne bereit, qualitativ hochwertige Dienstleistungen auch zu bezahlen“, bestätigt auch Gossel. Dies sei allerdings im Hause Röders keine neue Entwicklung, weshalb der Umsatzanteil an Dienstleistungen in etwa konstant bleibt. Röders bietet eine eigene Maschinensteuerung an und setzt sechs verschiedene CAD/CAM-Systeme ein. Außerdem werden gute Beziehungen zu vielen Fräswerkzeug- und Spannmittelherstellern gepflegt.

Dieses Wissen gebe man gern weiter und es werde von den Kunden auch stark nachgefragt. Bei Index/Traub wird das Thema Service für so wichtig gehalten, dass auch während der Krise das Serviceangebot ausgebaut wurde. „Unser Ziel ist es, unsere Serviceleistungen künftig noch zu erweitern“, sagt Hammerl. Für Heller ist der Service ein wesentlicher Baustein integrierter Komplettlösungen. „Unser Angebot reicht von eher klassischen Leistungen wie Reparatur und Ersatzteilverkauf über günstige Retrofitting-Angebote bis hin zu mordernsten Möglichkeiten des Tele-Service oder der Steigerung der Energieeffizienz“, beschreibt Winkler die Palette. Besonders Tele-Service-Produkte zur schnellen Störungsdiagnose oder zur zustandsorientierten Instandhaltung würden zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Hier geht es zum Originalartikel:

Innovation & Präzision

  • Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDWIm ersten Halbjahr ist der Auftragseingang in der Werkzeugmaschinenindustrie um 13 Prozent gesunken. Das war aufgrund des hohen Vorjahresniveaus zu erwarten und signalisiert eine Normalisierung der Bestelltätigkeit.

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDWIm ersten Halbjahr ist der Auftragseingang in der Werkzeugmaschinenindustrie um 13 Prozent gesunken. Das war aufgrund des hohen Vorjahresniveaus zu erwarten und signalisiert eine Normalisierung der Bestelltätigkeit.

  • Rainer Hammerl, Geschäftsführer Traub/IndexDie Auftragseingänge sind zwar niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2011, aber wir haben keine Auslastungsprobleme und blicken vorsichtig optimistisch in das Jahr 2013.

    Rainer Hammerl, Geschäftsführer Traub/IndexDie Auftragseingänge sind zwar niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2011, aber wir haben keine Auslastungsprobleme und blicken vorsichtig optimistisch in das Jahr 2013.

  • Martin Winterstein, Marketingchef MAG-IASEs zeigt sich, dass der extreme Nachfrageboom, vor allem aus der chinesischen Automobilindustrie, sich auf ein gutes Niveau einpendelt.

    Martin Winterstein, Marketingchef MAG-IASEs zeigt sich, dass der extreme Nachfrageboom, vor allem aus der chinesischen Automobilindustrie, sich auf ein gutes Niveau einpendelt.

  • Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter PTWDie nächsten Jahre werden im Luftfahrtbereich durch Verbundmaterialien, aber auch durch die Zunahme von Titanwerkstoffen gekennzeichnet sein. Die Bearbeitung dieser Werkstoffe erfordert neue Werkzeugtechnologien, insbesondere auch neue Werkzeugmaschinenkonfigurationen, die für die Bearbeitung dieser Materialien optimiert worden sind.

    Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter PTWDie nächsten Jahre werden im Luftfahrtbereich durch Verbundmaterialien, aber auch durch die Zunahme von Titanwerkstoffen gekennzeichnet sein. Die Bearbeitung dieser Werkstoffe erfordert neue Werkzeugtechnologien, insbesondere auch neue Werkzeugmaschinenkonfigurationen, die für die Bearbeitung dieser Materialien optimiert worden sind.

  • Klaus Winkler, Geschäftsführer Gebrüder Heller MaschinenfabrikWir beobachten aktuell den Trend zu sogenannten Multitasking-Maschinen und -Anlagen, wobei die Verwendung von flexiblen Standardprodukten kostengünstige Lösungen erlaubt.

    Klaus Winkler, Geschäftsführer Gebrüder Heller MaschinenfabrikWir beobachten aktuell den Trend zu sogenannten Multitasking-Maschinen und -Anlagen, wobei die Verwendung von flexiblen Standardprodukten kostengünstige Lösungen erlaubt.

  • Dr.-Ing. Oliver Gossel, Vertriebsleiter RödersEs gibt in China eine ganz klare Strategie, die optimale Technik und nicht die vordergründig billigsten Maschinen einzusetzen.

    Dr.-Ing. Oliver Gossel, Vertriebsleiter RödersEs gibt in China eine ganz klare Strategie, die optimale Technik und nicht die vordergründig billigsten Maschinen einzusetzen.

  • Christian Behringer, Geschäftsführer Behringer und Behringer Eisele In Schwellenländern heißt die Devise einerseits weniger Automatisierung, weniger Komplexität und schnell erlernbare Handhabung, andererseits werden aber auch in diesen Ländern technologisch hochwertige Maschinen für schwierige oder vielschichtige Aufgaben benötigt.

    Christian Behringer, Geschäftsführer Behringer und Behringer Eisele In Schwellenländern heißt die Devise einerseits weniger Automatisierung, weniger Komplexität und schnell erlernbare Handhabung, andererseits werden aber auch in diesen Ländern technologisch hochwertige Maschinen für schwierige oder vielschichtige Aufgaben benötigt.

  • Dr. Stefan Hansch, Geschäftsführer Emco Group Tendenziell sind es eher die größeren Unternehmen, die bereit sind, in Wartung und damit in Produktionssicherheit zu investieren. Bei den meisten kleineren Produktionsbetrieben muss sich dieses Bewusstsein noch entwickeln.

    Dr. Stefan Hansch, Geschäftsführer Emco Group Tendenziell sind es eher die größeren Unternehmen, die bereit sind, in Wartung und damit in Produktionssicherheit zu investieren. Bei den meisten kleineren Produktionsbetrieben muss sich dieses Bewusstsein noch entwickeln.

  • Micaela Schönherr, Geschäftsführerin Niles-Simmons IndustrieanlagenServicedienstleistungen haben sich zu einer wichtigen Kerngröße entwickelt und werden zukünftig wettbewerbsentscheidend sein, wobei Leistungsbündel aus integrierten Sach- und Dienstleistungen im Vordergrund stehen werden.

    Micaela Schönherr, Geschäftsführerin Niles-Simmons IndustrieanlagenServicedienstleistungen haben sich zu einer wichtigen Kerngröße entwickelt und werden zukünftig wettbewerbsentscheidend sein, wobei Leistungsbündel aus integrierten Sach- und Dienstleistungen im Vordergrund stehen werden.

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