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10.09.2012

Komplettbearbeitung durch Technologieintegration

Die Werkzeugmaschinen-Hersteller zeigen auf der AMB 2012 Hybridtechnologien, Modulbauweise und Automatisierung, um den gestiegenen Anforderungen der Anwender gerecht zu werden.

Gute Auftragslage

Relativ entspannt geben sich auch die AMB-Aussteller. Von Normalisierung spricht Reiner Hammerl, Geschäftsführer von Traub/Index, Esslingen: „Die Auftragseingänge sind zwar niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2011, aber wir haben keine Auslastungsprobleme und blicken vorsichtig optimistisch in das Jahr 2013.“ Eine Beruhigung auf hohem Niveau konstatiert auch Klaus Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gebrüder Heller Maschinenfabrik, Pforzheim. Im Übrigen sieht er dank der großen Erfahrung der Maschinenbauer trotz der typisch starken konjunkturellen Schwankungen in der Branche den deutschen Maschinenbau gut gerüstet, wenn es wirklich wieder einmal in Richtung Talfahrt gehen sollte. „Es zeigt sich, dass der extreme Nachfrageboom, vor allem aus der chinesischen Automobilindustrie, sich auf ein gutes Niveau einpendelt“, erklärt Martin Winterstein, Marketingchef bei MAG-IAS, Göppingen. Andererseits ziehe die Nachfrage aus Russland und Indien derzeit an, genauso wie aus den Bereichen Schienenverkehr- und Elektroartikelindustrie.

Von vollen Auftragsbüchern im laufenden und bereits sehr gut gefüllten für das kommende Jahr berichtet Micaela Schönherr, Geschäftsführerin bei Niles-Simmons Industrieanlagen, Chemnitz. „Wir verzeichnen momentan eine hohe Produktionsrate und sehr gute Auslastung, weshalb wir unser Projektgeschäft und auch unseren Fertigungsstandort weiter ausbauen“, erklärt Schönherr. Grund zur Angst vor einem neuerlichen Abschwung sieht die Diplom-Ökonomin derzeit nicht und erhofft sich von der AMB 2012 eine Weiterentwicklung des Auftragseingangs auf hohem Niveau. Dr. Stefan Hansch, Geschäftsführer der Emco Group aus Hallein in Österreich, sieht hingegen durchaus gegenläufige Entwicklungen: „Je nach Marktsegment, in dem unsere potenziellen Kunden tätig sind, erwarten wir eine ausgezeichnete bis sehr verhaltene Entwicklung.“

  • Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDWIm ersten Halbjahr ist der Auftragseingang in der Werkzeugmaschinenindustrie um 13 Prozent gesunken. Das war aufgrund des hohen Vorjahresniveaus zu erwarten und signalisiert eine Normalisierung der Bestelltätigkeit.

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDWIm ersten Halbjahr ist der Auftragseingang in der Werkzeugmaschinenindustrie um 13 Prozent gesunken. Das war aufgrund des hohen Vorjahresniveaus zu erwarten und signalisiert eine Normalisierung der Bestelltätigkeit.

  • Rainer Hammerl, Geschäftsführer Traub/IndexDie Auftragseingänge sind zwar niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2011, aber wir haben keine Auslastungsprobleme und blicken vorsichtig optimistisch in das Jahr 2013.

    Rainer Hammerl, Geschäftsführer Traub/IndexDie Auftragseingänge sind zwar niedriger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2011, aber wir haben keine Auslastungsprobleme und blicken vorsichtig optimistisch in das Jahr 2013.

  • Martin Winterstein, Marketingchef MAG-IASEs zeigt sich, dass der extreme Nachfrageboom, vor allem aus der chinesischen Automobilindustrie, sich auf ein gutes Niveau einpendelt.

    Martin Winterstein, Marketingchef MAG-IASEs zeigt sich, dass der extreme Nachfrageboom, vor allem aus der chinesischen Automobilindustrie, sich auf ein gutes Niveau einpendelt.

  • Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter PTWDie nächsten Jahre werden im Luftfahrtbereich durch Verbundmaterialien, aber auch durch die Zunahme von Titanwerkstoffen gekennzeichnet sein. Die Bearbeitung dieser Werkstoffe erfordert neue Werkzeugtechnologien, insbesondere auch neue Werkzeugmaschinenkonfigurationen, die für die Bearbeitung dieser Materialien optimiert worden sind.

    Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter PTWDie nächsten Jahre werden im Luftfahrtbereich durch Verbundmaterialien, aber auch durch die Zunahme von Titanwerkstoffen gekennzeichnet sein. Die Bearbeitung dieser Werkstoffe erfordert neue Werkzeugtechnologien, insbesondere auch neue Werkzeugmaschinenkonfigurationen, die für die Bearbeitung dieser Materialien optimiert worden sind.

  • Klaus Winkler, Geschäftsführer Gebrüder Heller MaschinenfabrikWir beobachten aktuell den Trend zu sogenannten Multitasking-Maschinen und -Anlagen, wobei die Verwendung von flexiblen Standardprodukten kostengünstige Lösungen erlaubt.

    Klaus Winkler, Geschäftsführer Gebrüder Heller MaschinenfabrikWir beobachten aktuell den Trend zu sogenannten Multitasking-Maschinen und -Anlagen, wobei die Verwendung von flexiblen Standardprodukten kostengünstige Lösungen erlaubt.

  • Dr.-Ing. Oliver Gossel, Vertriebsleiter RödersEs gibt in China eine ganz klare Strategie, die optimale Technik und nicht die vordergründig billigsten Maschinen einzusetzen.

    Dr.-Ing. Oliver Gossel, Vertriebsleiter RödersEs gibt in China eine ganz klare Strategie, die optimale Technik und nicht die vordergründig billigsten Maschinen einzusetzen.

  • Christian Behringer, Geschäftsführer Behringer und Behringer Eisele In Schwellenländern heißt die Devise einerseits weniger Automatisierung, weniger Komplexität und schnell erlernbare Handhabung, andererseits werden aber auch in diesen Ländern technologisch hochwertige Maschinen für schwierige oder vielschichtige Aufgaben benötigt.

    Christian Behringer, Geschäftsführer Behringer und Behringer Eisele In Schwellenländern heißt die Devise einerseits weniger Automatisierung, weniger Komplexität und schnell erlernbare Handhabung, andererseits werden aber auch in diesen Ländern technologisch hochwertige Maschinen für schwierige oder vielschichtige Aufgaben benötigt.

  • Dr. Stefan Hansch, Geschäftsführer Emco Group Tendenziell sind es eher die größeren Unternehmen, die bereit sind, in Wartung und damit in Produktionssicherheit zu investieren. Bei den meisten kleineren Produktionsbetrieben muss sich dieses Bewusstsein noch entwickeln.

    Dr. Stefan Hansch, Geschäftsführer Emco Group Tendenziell sind es eher die größeren Unternehmen, die bereit sind, in Wartung und damit in Produktionssicherheit zu investieren. Bei den meisten kleineren Produktionsbetrieben muss sich dieses Bewusstsein noch entwickeln.

  • Micaela Schönherr, Geschäftsführerin Niles-Simmons IndustrieanlagenServicedienstleistungen haben sich zu einer wichtigen Kerngröße entwickelt und werden zukünftig wettbewerbsentscheidend sein, wobei Leistungsbündel aus integrierten Sach- und Dienstleistungen im Vordergrund stehen werden.

    Micaela Schönherr, Geschäftsführerin Niles-Simmons IndustrieanlagenServicedienstleistungen haben sich zu einer wichtigen Kerngröße entwickelt und werden zukünftig wettbewerbsentscheidend sein, wobei Leistungsbündel aus integrierten Sach- und Dienstleistungen im Vordergrund stehen werden.

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