nach oben
27.11.2018

Kasto unterstützt NextGenAM-Projekt zur additiven Serienfertigung

Der Luftfahrtzulieferer Premium Aerotec, der Automobilbauer Daimler und EOS sind die Initiatoren des NextGenAM-Projekts, das den Gesamtprozess des industriellen 3D-Drucks automatisieren will. Sägetechnik-Spezialist Kasto konnte die Projektpartner überzeugen und unterstützt das Projekt jetzt in der Bauteilseparierung.

Die additive Fertigung etabliert sich zunehmend im industriellen Umfeld. Um Kosten und Prozesse für den Großserieneinsatz noch weiter zu optimieren, haben Daimler, Premium Aerotec und EOS das Projekt NextGenAM gestartet. Der Fokus liegt dabei auf einem hohen Automatisierungsgrad, denn die dem eigentlichen Bauvorgang vor- und nachgelagerten Prozessschritte machen rund 70 Prozent der Herstellkosten aus. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Gesamtsystems zur Produktion von Aluminiumbauteilen für den Automobilbereich sowie die Luft- und Raumfahrt.

  • Mit der Kastowin amc hat Kasto ein innovatives Sägekonzept speziell für die additive Fertigung entwickelt. Bild: Kasto Maschinenbau

    Mit der Kastowin amc hat Kasto ein innovatives Sägekonzept speziell für die additive Fertigung entwickelt. Bild: Kasto Maschinenbau

  • Die Bandsäge verfügt über eine Wendevorrichtung, mit der sich die Werkstücke um 180 Grad drehen lassen. Bild: Kasto Maschinenbau

    Die Bandsäge verfügt über eine Wendevorrichtung, mit der sich die Werkstücke um 180 Grad drehen lassen. Bild: Kasto Maschinenbau

  • Eine Vorbereitung für den Anschluss einer Absauganlage bietet beste Voraussetzungen, um die Bauteile im Automatikmodus staubarm zu wenden und zu sägen. Bild: Kasto Maschinenbau

    Eine Vorbereitung für den Anschluss einer Absauganlage bietet beste Voraussetzungen, um die Bauteile im Automatikmodus staubarm zu wenden und zu sägen. Bild: Kasto Maschinenbau

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen


Eine dafür nun errichtete Pilotanlage besteht aus Maschinen für die additive Fertigung, zur Nachbearbeitung und zur Qualitätssicherung. Einen Beitrag dazu leistet die Kastowin amc, die eigens für das Abtrennen additiv gefertigter Bauteile von der Grundplatte konstruiert ist. Der Schnittbereich der Säge liegt bei 400 x 400 Millimeter, der elektromechanische Vorschub mit Servomotor ist stufenlos einstellbar. Der frequenzgeregelte Stirnradantrieb ermöglicht Schnittgeschwindigkeiten von zwölf bis 150 Meter pro Minute. Für eine hohe Laufruhe und verringerte Vibrationen sorgt die schwere verwindungssteife Schweißkonstruktion mit schwingungsoptimierter Verrippung. Die Bandsäge verfügt außerdem über eine Wendevorrichtung, mit der sich die Werkstücke um 180 Grad drehen lassen. Die Teile werden kopfüber und damit sicherer bearbeitet: Sie können nach dem Schnitt nicht umstürzen oder einknicken, sondern fallen in den dafür vorgesehenen Auffangbehälter, ohne Schaden zu nehmen. Zum Schutz der Umgebungsluft vor Kleinstpartikeln, die bei der Bearbeitung von additiv gefertigten Bauteilen entstehen, ist die Kastowin amc voll verkleidet. Zudem kann eine Absauganlage direkt angeschlossen werden.

Zum Einsatz kommen die Kastowin amc im Technologiezentrum Varel (TZV), wo jüngst eine erste automatisierte Pilotanlage für den industriellen 3D Druck und Nachbearbeitung in Betrieb genommen wurde. Das 2011 eingeweihte Technologiezentrum soll Forscher und Anwender zusammenbringen, um die metallische Werkstoffbearbeitung weiterzuentwickeln.

Unternehmensinformation

KASTO Maschinenbau GmbH & Co.KG

Industriestraße 14
DE 77855 Achern
Tel.: 07841-61-0
Fax: -388

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Halter: So funktioniert der Loadassistant.


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's