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04.12.2019

Jubiläum mit sechsachsiger Drahterodiermaschine

Das Laichinger Unternehmen CNC Häberle feiert 2019 sein 50-jähriges Bestehen und hat sich selbst mit einer Innovation beschenkt. Im Rahmen einer Hausausstellung stellte das Familienunternehmen zukunftsweisende und technologisch herausragende Lösungen für die spanende Industrie vor. Highlights des Events waren eine sechsachsige Drahterodiermaschine auf Basis der Robocut von Fanuc und die ‘Advanced Big-K’, eine Variante der Robodrill Duo-M von Häberle, jedoch für größere Werkstückgewichte.

Das Familienunternehmen wurde 1969 durch Gerhard Häberle gegründet, feiert also in diesem Jahr sein 50. Firmenjubiläum. Damals begann alles mit der Fertigung von mechanischen Teilen für die Luft- und Raumfahrt sowie Vorrichtungen, Schnitt- und Stanzwerkzeugen für verschiedenste Branchen im Untergeschoss des Wohnhauses. Das stetige Wachstum forderte häufig sowohl räumliches als auch personelles Wachstum. Mit zehn Mitarbeitern begann 1976 auf 250 Quadratmetern der Einstieg in die CNC-Technik.

  • Robocut 400 ROT sechsachsig: Rotationserodieren in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten. Bild: Häberle

    Robocut 400 ROT sechsachsig: Rotationserodieren in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten. Bild: Häberle

  • Im Rahmen einer Hausausstellung stellte das Familienunternehmen zukunftsweisende und technologisch herausragende Lösungen für die spanende Industrie vor. Bild: Häberle

    Im Rahmen einer Hausausstellung stellte das Familienunternehmen zukunftsweisende und technologisch herausragende Lösungen für die spanende Industrie vor. Bild: Häberle

  • Robodrill-Plus-K 60 ADV: Die bewährte Robodrill-Plus-K mit 100 Millimetern mehr Platz über dem Werkstück und in einem interessanten Graffiti-Look. Bild: Häberle

    Robodrill-Plus-K 60 ADV: Die bewährte Robodrill-Plus-K mit 100 Millimetern mehr Platz über dem Werkstück und in einem interessanten Graffiti-Look. Bild: Häberle

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Um Fertigungszellen fortschrittlich und ablaufoptimiert zu fertigen, benötigt man neben innovativen Ideen, Knowhow und kompetenten Mitarbeitern vor allem Platz. Das ursprüngliche Werk 1 gab zwar viel Raum für Ideen, aber leider zu wenig Montagefläche. 2016 wurde ein Neubau bezogen. Dort, im Werk 2, befinden sich jetzt der Bereich Maschinenbau mit Konstruktion und Service, ausreichende Lagerkapazitäten sowie ein Showroom für Vorführungen und Kundenabnahmen. 2018 wurde das Werk 2 um weitere 2.000 Quadratmetern erweitert. Rainer Häberle, wie sein Bruder Gerd Häberle Geschäftsführer des Unternehmens: „Dadurch konnten wir Fertigung und Montage wieder näher zusammenrücken und sich ergebende Synergien nutzen.“

Wirtschaftliche Stärke und Innovationskraft

CNC Häberle hat drei Arbeitsschwerpunkte: das Systemgeschäft mit der Automation von Bearbeitungsmaschinen, die Lohnfertigung und der CAD/CAM-Bereich für den eigenen Bedarf. Musste die Lohnfertigung bis zum Bezug des Neubaus eher defensiv agieren, kann diese Abteilung mit mehr Fläche und mehr Kapazität nun wieder „in die Vollen“ gehen: „Jetzt können wir die Lohnfertigung wieder pushen. Wir wollen ein Dienstleister sein, der Losgrößen von 1 bis 1 Million wirtschaftlich attraktiv für Kunden fertigen kann – immer auf der Basis von Robodrill-Maschinen.“

Das Unternehmen erwirtschaftet mit derzeit 40 Beschäftigten einen Umsatz von 18 Mio. Euro. Sehr viel größer soll das Unternehmen gar nicht werden. Die emotionale Bindung untereinander, die Reaktionsschnelligkeit und nicht zuletzt die Liebe zur Technik könnten verloren gehen, fürchtet Rainer Häberle: „Wir würden uns wegnehmen, was uns auszeichnet.“


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