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maschine+werkzeug 08/2016

"Höherer Bedienkomfort, geringere Durchlaufzeiten und mehr Prozesssicherheit."

Mit exklusiven DMG-Mori-Technologie-Zyklen lassen sich auch komplexe Werkstücke komfortabel an der Maschine programmieren. Im Interview erklärt Dr.-Ing. Edmond Bassett, Head of Technology Development Gildemeister Drehmaschinen GmbH, wie die DMG-Mori-Technologie-Zyklen vor allem in der werkstattorientierten Programmierung zur Prozesssicherheit beitragen, Bauteilqualitäten verbessern oder auch die Technologieintegration ermöglichen.

Eine Vielzahl von DMG-Mori-Technologie-Zyklen tragen in der werkstattorientierten Programmierung zur Prozesssicherheit bei, verbessern Bauteilqualitäten und ermöglichen die die Technologieintegration. Bild: DMG Mori

Mit dem neuen "DMG Mori Gear Skiving" haben Sie nun auch eine Lösung im Bereich der Verzahnungen im Angebot…

Das stimmt. Dieser Technologie-Zyklus ermöglicht eine dialogbasierte Herstellung von Verzahnungen mittels des innovativen Wälzschälverfahrens, das mit etablierten, jedoch konservativen Verfahren wie Wälzstoßen und Wälzfräsen in einer Reihe zu sehen ist. Hiermit lassen sich gerade wie auch schräge Außen- oder Innenstirnräder und Keilwellenverzahnungen gegenüber dem Wälzstoßen bis zu achtmal schneller bearbeiten und mit Verzahnungsqualitäten von DIN 7 herstellen. Selbst Verzahnungen an Schultern können ohne Beschädigung damit hergestellt werden. Mit "DMG Mori Gear Skiving" ist eine signifikante Verkürzung der Produktionskette möglich. Die Komplettbearbeitungen erfolgt sowohl beim Drehen also auch beim Fräsen auf einer einzigen DMG-Mori-Werkzeugmaschine. Auf Spezialmaschinen kann für viele Anwendungsfälle verzichtet werden. Die entfallenen Rüstvorgänge in Kombination mit dem dank "DMG Mori Gear Skiving" relativ hohen Zerspanvolumen reduzieren Nebenzeiten und garantieren eine hohe Produktivität. Ein fachkompetentes Team von DMG Mori bietet zudem Turnkey-Lösungen inklusive Werkzeugauslegung an, so dass wir schon während der Kaufberatung explizit auf die Kundenanforderungen eingehen und ein optimales Gesamtpaket zusammenstellen können.

Wie sieht Ihr Angebot im anspruchsvollen Freiformfräsen in der Fünf-Achs-Simultanbearbeitung?

Der entsprechende DMG-Mori-Technologie-Zyklus ist hier in der Lage, Freiformflächen durch Fünf-Achs-Interpolation an der Haupt- und Gegenspindel sowie Drehen und Fräsen mit interpolierender B-Achse zu bearbeiten. Der Werkzeug- und Formenbau, die Luftfahrtindustrie und die Medizintechnik sind nur drei beispielhafte Branchen, die den Programmieraufwand hierdurch enorm reduzieren können.

Wie fügen sich die DMG-Mori-Technologie-Zyklen in die gesamte Prozesskette ein?

Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels wächst die Herausforderung, anspruchsvolle Werkstücke wirtschaftlich und in den geforderten Qualitäten herzustellen. Auch deshalb profitieren Unternehmen von der Unterstützung durch DMG-Mori-Technologie-Zyklen. Für die einfache Programmerstellung ist weniger Vorwissen nötig, während die zeitliche Ersparnis in der Programmierung eine höhere Maschinenverfügbarkeit gewährleistet. Gleiches gilt für die effizientere und in vielen Fällen schnellere Bearbeitung. Die Vorteile der DMG-Mori-Technologie-Zyklen erstrecken sich darüber hinaus auf die Bauteil- und Oberflächenqualität sowie die Formgenauigkeit und auf die Prozesssicherheit. Die automatisierten Abläufe schützen Maschine, Bauteil und Werkzeuge gleichermaßen, so dass eine risikofreie Fertigung möglich wird.


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Unternehmensinformation

DMG Europe Holding AG

Sulzer-Allee 70
CH 8404 Winterthur
Tel.: 0041 58 611-5421

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