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17.10.2016

Hochpräzisions-Schneckenschraube

Die von Affolter entwickelte Worm Screw Power Skiving WSPS-Technologie (Worm Screw Power Skiving) ist viermal so schnell wie das Wälzfräsverfahren und wird im Verzahnungscenter AF110 plus eingesetzt.

Affolter Technologies SA ist ein Spezialist bei der Mikro-Verzahnung für die Uhrenbranche und für die mikromechanischen Industrien und hat nun das Worm Screw Power Skiving vorgestellt. „Diese Spitzentechnologie wurde von unseren Ingenieuren in einem intensiven Forschungsprozess entwickelt. Worm Screw Power Skiving erlaubt es uns, eine Hochpräzisions-Schneckenschraube in nur sechs Sekunden herzustellen. Beim Wälzfräsen benötigt jedes Teil 25 Sekunden“, erklärt Geschäftsführer Vincent Affolter. In anderen Worten: WSPS macht die Produzenten um ein Vierfaches schneller. Affolter: „Diese Technologie wird die Produktivität und Effizienz von Herstellern in der Automobil- und Flugzeugbranche signifikant erhöhen.“

Große Nachfrage

Viele Hersteller in diesen Branchen produzieren eine große Anzahl von Hochpräzisions-Schnecken. Die WSPS-Technologie konzentriert sich auf kleine Schneckenschrauben mit einem Modul von 0,3 bis 1,5. „Solche Schnecken werde zum Beispiel in Autositzen oder Kofferräumen verwenden. Wir sehen eine große Nachfrage in der Automobilbranche, aber auch in anderen Sektoren“, erläutert Affolter.

Extrem schnelles Verfahren

Die Idee hinter der Technologie: Während sich beim Wälzfräsen der Fräser viel schneller als das Werkstück dreht, haben die Affolter-Experten beim Wälzschälen den Prozess auf den Kopf gestellt. „Das Werkstück dreht sich extrem schnell, mit zwei Spindeln bis zu 12.000 Umdrehungen pro Minute, während sich der Fräser viel langsamer bewegt. Nur Maschinen der allerhöchsten Qualität, wie die Affolter AF100 plus und AF110 plus, können diese Geschwindigkeiten erreichen und im gleichen Atemzug die nötige Steifheit garantieren“, so der Geschäftsführer.

AF110 plus: überzeugende Resultate

Im Verlauf der letzten Monate haben die Affolter Ingenieure das etablierte Gear-Line-Modell AF110 für den WSPS- Prozess optimiert. Das Resultat ist das brandneue Verzahnungscenter AF110 plus. Die Werkstück-Spindeln wurden erfolgreich umgestaltet, damit sie die erforderlichen Spitzengeschwindigkeiten erreichen. Das Affolter-Marketing- und Forschungsteam hat die Maschine von Grund auf neu entworfen. „Wir haben ein Kühlmittel-Filtrationssystem und eine Lösung zur Späne-Entsorgung integriert. Dadurch können wir alle Anforderungen, die ein Werkstück mit einem Modul von bis zu 1,5 mit sich bringt, erfüllen. Gleichzeitig wird die Maschine leicht mit einem hohen Späne-Aufkommen fertig“, sagt Affolter.

Nicht zuletzt haben die Affolter-.Ingenieure auch die Ergonomik verbessert, indem Maschinenbasis, Maschinenumgebung und das Human-Machine-Interface neu designt wurden. Die sehr flexible AF110 plus überzeugt auch mit einer Funktion, mit der man bei geöffneter Abdeckung und niedrigeren Geschwindigkeiten produzieren kann (Full Safety Setup Modus). Umfassende Tests brachten sehr positive Resultate, wie Vincent Affolter erklärt: „Wir haben sowohl bei der Bearbeitung von Messing als auch bei Stahl hervorragende Ergebnisse erzielt. Die neue AF110 plus und die WSPS-Technologie werden unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten bescheren.“

  • Die von Affolter entwickelte Worm Screw Power Skiving WSPS-Technologie (Worm Screw Power Skiving) ist viermal so schnell als das Wälzfräsverfahren und wird im Verzahnungscenter AF110 plus eingesetzt. Bild: Affolter

    Die von Affolter entwickelte Worm Screw Power Skiving WSPS-Technologie (Worm Screw Power Skiving) ist viermal so schnell als das Wälzfräsverfahren und wird im Verzahnungscenter AF110 plus eingesetzt. Bild: Affolter

  • Die WSPS-Technologie konzentriert sich auf kleine Schneckenschrauben mit einem Modul von 0,3 bis 1,5. Bild: Affolter

    Die WSPS-Technologie konzentriert sich auf kleine Schneckenschrauben mit einem Modul von 0,3 bis 1,5. Bild: Affolter

  • Die Idee hinter der Technologie: Während sich beim Wälzfräsen der Fräser viel schneller als das Werkstück dreht, haben die Affolter-Experten beim Wälzschälen den Prozess auf den Kopf gestellt. Bild: Affolter

    Die Idee hinter der Technologie: Während sich beim Wälzfräsen der Fräser viel schneller als das Werkstück dreht, haben die Affolter-Experten beim Wälzschälen den Prozess auf den Kopf gestellt. Bild: Affolter

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