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11.06.2019

Projekt Segelboot: Hermle kombiniert additive Bearbeitung und Fräsen

Maschinenbauer Hermle präsentiert auf der Rapidtech + Fabcon 3D ein Segelboot mit einigen Raffinessen: Es wurde additiv gefertigt und im Anschluss zerspanend in Form gebracht.

Zunächst fertigte Hermle mit der MPA-Technologie additiv einen Rohling in den Maßen 400 x 200 x 100 mm (BxHxT) aus dem Werkstoff 1.4404. Dank der Möglichkeit Materialien zu kombinieren, wurden bestimmte Stellen (Deck- und Dachfläche des Segelbootes) in Reinkupfer ausgeführt und ebenfalls additiv eingebracht. Ebenso wurde durch den Einsatz eines wasserlöslichen Füllmaterials ein großer Hohlraum für die Kajüte erzeugt.

  • Der Rumpf des Bootes ist in einer klassischen 5-Achs Simultanbearbeitung ausgeführt. Bild: Hermle

    Der Rumpf des Bootes ist in einer klassischen 5-Achs Simultanbearbeitung ausgeführt. Bild: Hermle

  • Segelboot im Arbeitsraum der Hermle C 400 mit angebautem Segel, die Dach- und Deckfläche aus Kupfer wurden schon freigefräst ebenso die Kajütenfenster in den generativ hergestellten Hohlraum. Das Segel aus Aluminium wurde eloxiert. Bild: Hermle

    Segelboot im Arbeitsraum der Hermle C 400 mit angebautem Segel, die Dach- und Deckfläche aus Kupfer wurden schon freigefräst ebenso die Kajütenfenster in den generativ hergestellten Hohlraum. Das Segel aus Aluminium wurde eloxiert. Bild: Hermle

  • Rohling mit integriertem Hohlraum und eingezogenen Kupferschichten, mit der MPA-Technologie generativ gefertigt. Bild: Hermle

    Rohling mit integriertem Hohlraum und eingezogenen Kupferschichten, mit der MPA-Technologie generativ gefertigt. Bild: Hermle

  • Bild: Hermle

    Bild: Hermle

  • Zunächst fertigte Hermle mit der MPA-Technologie additiv einen Rohling in den Maßen 400 x 200 x 100 mm (BxHxT) aus dem Werkstoff 1.4404. Bild: Hermle

    Zunächst fertigte Hermle mit der MPA-Technologie additiv einen Rohling in den Maßen 400 x 200 x 100 mm (BxHxT) aus dem Werkstoff 1.4404. Bild: Hermle

  • Das Segel mit dem Mast wurde in einer separaten Bearbeitung klassisch in Aluminium ausgeführt. Bild: Hermle

    Das Segel mit dem Mast wurde in einer separaten Bearbeitung klassisch in Aluminium ausgeführt. Bild: Hermle

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Anschließend wurden die Kupferflächen wieder freigefräst, ebenso die Kajütenfenster. Der Rumpf des Bootes ist in einer klassischen 5-Achs-Simultanbearbeitung ausgeführt, wobei der Werkstoff 1.4404 sowohl den verwendeten Werkzeugen wie auch der gewählten Frässtrategie einiges abverlangte.

Das Segel mit dem Mast wurde in einer separaten Bearbeitung klassisch in Aluminium ausgeführt und stellte durch seine filigrane Form die Programmierabteilung ebenfalls vor eine komplexe Aufgabe. Diese wurde mit dem Programmiersystem Tebis optimal umgesetzt. Über eine herkömmliche Verstiftung wurden dann der Rumpf mit Mast und Segel verbunden. Das Segelboot soll bei Hermle künftig die Möglichkeiten beider Technologien aus einer Hand symbolisieren.

Rapidtech, Stand 2-303

Unternehmensinformation

Berthold Hermle AG Maschinenfabrik

Industriestraße 8-12
DE 78559 Gosheim
Tel.: 07426-95-0
Fax: -6109

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