nach oben
24.07.2014

Gute Auftragslage für deutsche Schiffbau- und Offshore-Zulieferer

Nach Angaben des VDMA haben die deutschen Schiffbau- und Offshore-Zulieferer 2013 mit 68.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro (+ 1 Prozent) erwirtschaftet. Die Exportquote lag bei 72 Prozent.

Der tatsächliche Export liegt deutlich höher, da viele deutsche maritime Produkt- und Systemlieferanten untereinander zu Gesamtsystemen integrieren und dann an die internationalen Bauplätze liefern. Betrug das Wachstum der Auftragseingänge im Jahr 2012 noch 3,9 Prozent, so konnte 2013 erfreulicherweise ein Auftragseingangswachstum von 11,2 Prozent festgeschrieben werden. Dieser kräftige Zuwachs ist vor allem auf die Bestellungen im weltweiten Handelsschiffbau des Jahres 2013 mit einem Wachstum von 70 Prozent (Anzahl) zurück zu führen. Die Branche erwartet hier jedoch eine deutliche Konsolidierung und stellt sich auf rückläufige Nachfrage für das Jahr 2014 ein. Auch im Offshore Öl- und Gas Bereich gibt es Investitionsschwankungen. Hier erwartet die Branche einen Nachholbedarf 2014/2015.

Die drei großen Schiffbaunationen sind China, Korea und Japan. Die in den vergangenen Jahren bedeutend gewordenen Schiffbauländer Brasilien und Russland, deren Wachstum auch auf der Nachfrage aus dem Öl- & Gas-Segment basiert, legen derzeit eine Pause ein. 2013 wurden weltweit 3.375 Seeschiffe bestellt (Vorjahr: 1.977), davon 1.343 (651) in China, 557 (231) in Südkorea, 566 (361) in Japan, 30 in Brasilien (66), 10 in Russland (11) und 207 (155) Schiffe in der EU-28, davon 10 (10) in Deutschland. Dementsprechend ist der Auftragsbestand an Schiffen weltweit im vergangenen Jahr von 5.550 Schiffen auf 5.994 gestiegen.

„Der Boom bei den internationalen Schiff-Neubauaufträgen hat uns 2013 einen kräftigen Orderzuwachs, insbesondere aus China und Korea, beschert. Hier zahlt sich unser kontinuierliches Export-Engagement im globalen Markt aus: Deutschland ist weiterhin die Nr. 1 der internationalen Schiffbau-Zulieferindustrie. Gleichzeitig konnten wir im Offshore-Öl- und Gas-Bereich überdurchschnittliche Zuwächse im Auftragseingang verzeichnen,“ erklärte Dr. Alexander Nürnberg, Vorstandsvorsitzender der VDMA – Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie. „Diese Gesamtbetrachtung darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass zwar 40 Prozent der Unternehmen ein Wachstum melden, gleichzeitig jedoch ein Viertel der Unternehmen einen Rückgang zu verzeichnen hat.“

  • Die Schiffbauindustrie ist der größte Abnehmer der Zulieferprodukte. Daneben haben indirekte Lieferungen über andere Zulieferer (System- oder Paketlieferanten) große Bedeutung. Auch die Direktlieferungen an Reedereien haben anteilig im letzten Jahr zugelegt. Der After-Sales-Anteil am Umsatz liegt 2013 bei den Zulieferern bei durchschnittlich 21,7 Prozent.

    Die Schiffbauindustrie ist der größte Abnehmer der Zulieferprodukte. Daneben haben indirekte Lieferungen über andere Zulieferer (System- oder Paketlieferanten) große Bedeutung. Auch die Direktlieferungen an Reedereien haben anteilig im letzten Jahr zugelegt. Der After-Sales-Anteil am Umsatz liegt 2013 bei den Zulieferern bei durchschnittlich 21,7 Prozent.

  • Der Auftragseingang stieg im Jahr 2013 kräftig um 11,2 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent). Für die Auftragseingänge 2014 aus dem Inland erwartet die Hälfte der Unternehmen eine Zunahme. Für das Auslandsgeschäft sind die Erwartungen wieder deutlich optimistischer.

    Der Auftragseingang stieg im Jahr 2013 kräftig um 11,2 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent). Für die Auftragseingänge 2014 aus dem Inland erwartet die Hälfte der Unternehmen eine Zunahme. Für das Auslandsgeschäft sind die Erwartungen wieder deutlich optimistischer.

  • Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein und Hamburg stehen beim Umsatz nach Bundesländern auf den vorderen Plätzen. Die Verteilung zeigt: Die Schiffbau-Zulieferindustrie ist keineswegs nur eine Küstenindustrie, sondern eine bundesweit angesiedelte Branche.

    Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein und Hamburg stehen beim Umsatz nach Bundesländern auf den vorderen Plätzen. Die Verteilung zeigt: Die Schiffbau-Zulieferindustrie ist keineswegs nur eine Küstenindustrie, sondern eine bundesweit angesiedelte Branche.

  • Neben dem großen Maschinenbau-Anteil und der Elektrotechnik hat der Dienstleistungsbereich sich zu einem festen Umsatzträger der maritimen Zulieferindustrie entwickelt.

    Neben dem großen Maschinenbau-Anteil und der Elektrotechnik hat der Dienstleistungsbereich sich zu einem festen Umsatzträger der maritimen Zulieferindustrie entwickelt.

  • Der Marineschiffbau hat neben dem dominierenden Handelsschiffbau als Absatzmarkt der Schiffbau-Zulieferindustrie im vergangenen Jahr an Bedeutung leicht gewonnen. Der Absatzmarkt Meerestechnik spielt für die Zulieferer eine wachsende Rolle, insbesondere der Offshore-Öl und -Gas-Markt erlebt ein kräftiges Wachstum.

    Der Marineschiffbau hat neben dem dominierenden Handelsschiffbau als Absatzmarkt der Schiffbau-Zulieferindustrie im vergangenen Jahr an Bedeutung leicht gewonnen. Der Absatzmarkt Meerestechnik spielt für die Zulieferer eine wachsende Rolle, insbesondere der Offshore-Öl und -Gas-Markt erlebt ein kräftiges Wachstum.

  • Der Absatzmarkt China hat im vergangenen Jahr im Auftragseingang stark zugelegt. Auch Korea hat seinen Anteil vergrößert, dem gegenüber verloren das europäische Ausland (- 6 Prozentpunkte) und Lateinamerika, das heißt v.a. Brasilien (- 4 Prozentpunkte), sowie weitere asiatische Länder (- 4 Prozentpunkte).

    Der Absatzmarkt China hat im vergangenen Jahr im Auftragseingang stark zugelegt. Auch Korea hat seinen Anteil vergrößert, dem gegenüber verloren das europäische Ausland (- 6 Prozentpunkte) und Lateinamerika, das heißt v.a. Brasilien (- 4 Prozentpunkte), sowie weitere asiatische Länder (- 4 Prozentpunkte).

  • Seit 2011 verzeichnet die Branche wieder beständig wachsende Umsätze, dabei ist das Bild jedoch uneinheitlich: Während 40 Prozent der Unternehmen 2013 Wachstum meldeten, musste jedes dritte Unternehmen noch Umsatzrückgänge hinnehmen. Von den Rückgängen waren insbesondere Zulieferfirmen mit großer Abhängigkeit von bestimmten Segmenten des Schiffsneubaus betroffen. Dagegen konnten die auf der Absatzseite breiter aufgestellten Unternehmen und die Offshore-Zulieferer weiter von dem Wachstum dieser Märkte profitieren.

    Seit 2011 verzeichnet die Branche wieder beständig wachsende Umsätze, dabei ist das Bild jedoch uneinheitlich: Während 40 Prozent der Unternehmen 2013 Wachstum meldeten, musste jedes dritte Unternehmen noch Umsatzrückgänge hinnehmen. Von den Rückgängen waren insbesondere Zulieferfirmen mit großer Abhängigkeit von bestimmten Segmenten des Schiffsneubaus betroffen. Dagegen konnten die auf der Absatzseite breiter aufgestellten Unternehmen und die Offshore-Zulieferer weiter von dem Wachstum dieser Märkte profitieren.

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Unternehmensinformation

VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Lyoner Straße 18
DE 60528 Frankfurt
Tel.: 069-6603-0
Fax: 069-6603-1511

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Aktuelle Videos

Impressionen vom Technologietag bei Emag ECM im November 2018


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's