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28.03.2012

Gut kombiniert

Spektrum

Drehen - Dugar + Schuster empfiehlt zur Alu-Felgenbearbeitung die kombinierte Wuchtdrehmaschine WB24 von IMT Intermato.

Kombinierte Wuchtdrehmaschine.

Aluminiumfelgen werden zwar rundum präzise mechanisch bearbeitet, durch einen möglichen Versatz in der Kokille beziehungsweise dem Gesenk kann jedoch beim Rohling eine leichte Designverschiebung und damit Unwucht entstehen. Diese lässt sich bei der mechanischen Bearbeitung nicht beseitigen. Die Automobilindustrie verringert kontinuierlich die zulässige Unwucht auch im Sinne der immer sensibleren Fahrwerke und höheren Geschwindigkeiten. Dem entgegen steht eine mit der Radgröße wachsende Unwuchtproblematik. Die OEM verlangen eine hundertprozentige Prüfung der Unwucht.

Die Räder, die die Toleranz nicht einhalten, wurden bei der vollautomatischen Wuchtprüfung bisher aussortiert, losweise gesammelt und zeitnah auf einem exzentrischen Futter nachgedreht und dann erneut wuchtgeprüft. Um dieses Problem anzugehen, hat IMT Intermato aus Italien, seit Jahrzehnten in der Radbranche als Lieferant für Vertikaldrehmaschinen bekannt, eine kombinierte Wuchtdrehmaschine entwickelt. Sie ist in der Lage, ohne Rüstvorgänge sämtliche vorkommenden Radtypen im wahlfreien Mix auf Unwucht zu prüfen und im direkten Anschluss die bestehende Unwucht durch Unrunddrehen zu reduzieren. In Deutschland wird IMT Intermato durch Dugar + Schuster vertreten.

Die Maschine verfügt über eine kombinierte Wuchtdrehspindel, zwei miteinander kombinierte Steuerungen des Wuchtmaschinenherstellers CEMB und von Fanuc sowie eine oszillierende U-Achse als Werkzeugträger, montiert auf dem Kreuzschlitten, der zur Positionierung verwendet wird. Die Regelung erfolgt in Abhängigkeit vom Drehwinkel der C-Achse. Dabei wird das Rad orientiert auf das selbst entwickelte Sonderspannmittel aufgelegt und in der Nabenbohrung zentriert und gespannt. Dann wird das Rad mit circa 1000 U/min in Rotation gesetzt und die Unwucht ermittelt. Wenn die Unwucht außerhalb der radtypisch zulässigen Toleranz liegt, wird das Rad mit dem integrierten Messtaster gemessen.

Die Steuerung ermittelt anhand eines komplexen Algorithmus den maximal möglichen Abtrag der Unwucht, vergleicht diesen mit der gemessenen und zulässigen Unwucht und gibt im positiven Fall die Freigabe zum Wuchtdrehen. Das Wuchtdrehen erfolgt durch die synchronisierte Bewegung der U-Achse im Verhältnis zum Drehwinkel des Rades, wobei die Positionierung und das Verfahren entlang der Radkontur durch den konventionellen Kreuzschlitten erfolgen. Im Anschluss wird das Rad erneut wuchtgeprüft im bei Gutbefund dem allgemeinen Materialfluss wieder zugeführt.

www.dugar-schuster.de

Unternehmensinformation

Dugar & Schuster GmbH & Co. KG

Industriestr. 68
DE 40764 Langenfeld
Tel.: 02173-68585-0
Fax: 68585-29

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