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maschine+werkzeug 02/2018

Gesamtkonzept aus der Praxis

Maschinen

Bearbeitungszentren - Die Nutzungsdauer von Investitionsgütern wie Werkzeugmaschinen liegt bei mehreren Jahren. Angesichts des sich beschleunigenden Fortschritts im Bereich industrieller Produktionsverfahren – auch mit Blick auf die zunehmende Vernetzung – hat sich der Formenbauer Hack für Bearbeitungszentren von Röders entschieden, um seine Elektroden sowie Kontur gebende Formeinsätze aus gehärtetem Werkzeugstahl zu fertigen.

Hack Formenbau mit Sitz im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck wurde 1956 gegründet. Die Firmenleitung obliegt derzeit der zweiten und dritten Generation der Inhaberfamilie. Das Unternehmen hat sich über die Jahre vom klassischen Hersteller von Werkzeugen für das Kunststoff-Spritzgießen zum modernen Technologiepartner weiterentwickelt, der seinen Kunden komplett validierte Prozessketten von der Spritzgießmaschine über das Werkzeug und die Automatisierung bis hin zur Verpackungslinie liefert. Dabei übernimmt Hack die Gesamtverantwortung, liefert aus einer Hand und gewährleistet alle wesentlichen Parameter wie Produktivität und Verfügbarkeit der Anlage sowie die Qualität des erzeugten Produkts.

Beim Herzstück des Prozesses, dem eigentlichen Spritzgusswerkzeug, setzt das Unternehmen kompromisslos auf höchstmögliche Präzision und Qualität – sowie auf eine exzellente Ersatzteilverfügbarkeit. Selbst nach vielen Jahren könne ein Kunde darauf vertrauen, dass für ein hochkavitätiges Werkzeug noch Ersatzteile geliefert werden, die auf Anhieb passen und in Produktion genommen werden können. Mit dieser Strategie ist Hack auch international sehr erfolgreich und erzielt mittlerweile einen Exportanteil von rund 50 Prozent. Hauptmärkte sind die Medizintechnik, der Bereich Kosmetik/Verpackung/Körperpflege sowie Möbelbeschläge, Mikrotechnologie und der Automobilsektor. »Unsere Kunden erwarten von uns in erster Linie komplette Produktionsprozesse«, erläutert Wolfgang Hack, geschäftsführender Gesellschafter von Hack.

Optimale Ergebnisse lassen sich nur erzielen, wenn das Design des Produkts mit den Erfordernissen des Spritzgießprozesses so gut wie möglich harmoniert. Dieses Wissen um Machbarkeiten und Grenzen des Prozesses – beispielsweise auch mit Blick auf die Verarbeitungseigenschaften verschiedener Kunststoffe oder die Grenzen des Temperaturhaushalts von Formen – bringt Hack in die Gespräche mit seinen Kunden ein. Dazu gehört auch umfassendes Know-how bezüglich der Automatisierung mithilfe von Entnahme-, Vereinzelungs- und Verpackungssystemen. Heute ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden die vollständige Gesamtanlage einschließlich der Spritzgießmaschine zu liefern. Dazu wird die Anlage vor der Auslieferung im internen Kundenservice-Center vollständig installiert und bis zum Erreichen der gewährleisteten Werte eingefahren. Erst wenn der Prozess validiert ist, wird sie demontiert und anschließend beim Kunden in Betrieb genommen.

Bei Entwicklungsprojekten ist die sehr enge Zusammenarbeit mit den Partnern wichtig – etwa dem Spritzgießmaschinenhersteller. Grund: Oftmals ist es nötig neue Prozesse beziehungsweise Prozessvarianten zu erarbeiten, so etwa eine innovative Werkzeugtechnologie für die Herstellung von in einem Prozess gefertigten und auf Dichtheit geprüften Tropfkammern für Infusion und Bluttransfusion. »Bei solchen Projekten gehen wir mit unseren Kunden und strategischen Partnern eine Entwicklungskooperation ein, die alles von der Ideenfindung bis zur Auslieferung einer prozessfähigen Gesamtanlage umfasst«, ergänzt Gunnar Hack, geschäftsführender Gesellschafter der dritten Generation.

  • Der Arbeitsraum der RXP 601 DSH bei der Bearbeitung einer Elektrode mit Emulsionskühlung. Bild: Klaus Vollrath

    Der Arbeitsraum der RXP 601 DSH bei der Bearbeitung einer Elektrode mit Emulsionskühlung. Bild: Klaus Vollrath

  • Die Fertigungszelle besteht aus je einer Röders RXP 601 DSH und RXP 501 DS, zwei Karussellmagazinen und einer Zeiss-Koordinatenmessmaschine. Bild: Klaus Vollrath

    Die Fertigungszelle besteht aus je einer Röders RXP 601 DSH und RXP 501 DS, zwei Karussellmagazinen und einer Zeiss-Koordinatenmessmaschine. Bild: Klaus Vollrath

  • »Besonders beeindruckt hat mich die Genauigkeit, die mit den neuen Anlagen selbst beim automatisierten Arbeiten betriebssicher erreicht werden kann.« Wolfgang Hack, geschäftsführender Gesellschafter bei Hack in Kirchheim unter Teck. Bild: Hack

    »Besonders beeindruckt hat mich die Genauigkeit, die mit den neuen Anlagen selbst beim automatisierten Arbeiten betriebssicher erreicht werden kann.« Wolfgang Hack, geschäftsführender Gesellschafter bei Hack in Kirchheim unter Teck. Bild: Hack

  • Auf der Rückseite der Maschine befindet sich die KSS-Aufbereitung. Bild: Klaus Vollrath

    Auf der Rückseite der Maschine befindet sich die KSS-Aufbereitung. Bild: Klaus Vollrath

  • Im Kundenservice-Center werden die Anlagen vor der Auslieferung validiert. Bild: Klaus Vollrath

    Im Kundenservice-Center werden die Anlagen vor der Auslieferung validiert. Bild: Klaus Vollrath

  • (v.l.) Gunnar Hack, Dr. Oliver Gossel, Andreas Schwab, Wolfgang Hack. Bild: Klaus Vollrath

    (v.l.) Gunnar Hack, Dr. Oliver Gossel, Andreas Schwab, Wolfgang Hack. Bild: Klaus Vollrath

  • Bei der Fertigung der Elektroden für das Senkerodieren wird sowohl Kupfer als auch Grafit verwendet. Bild: Klaus Vollrath

    Bei der Fertigung der Elektroden für das Senkerodieren wird sowohl Kupfer als auch Grafit verwendet. Bild: Klaus Vollrath

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RÖDERS GmbH

Scheibenstraße 6
DE 29614 Soltau
Tel.: 05191-603-0
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