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09.10.2018

Gefertec verkauft 3D-Metalldrucker an Harlow

Gefertec hat auf der IMTS eine Maschine für den 3D-Metall-Druck vom Typ arc605 an die britische Harlow Group verkauft. Das Unternehmen will damit Lohnfertigungs-Aufträge für die Luftfahrtindustrie übernehmen.

Der Auftrag für die arc605 wurde auf der IMTS in Chicago unterzeichnet. V.l.n.r.: Alan Pearce, CEO Harlow Group Ltd, Tobias Röhrich, CEO Gefertec, David Gordon-Smith, CFO Harlow Group Ltd. Bild: Gefertec

Der Auftrag für die arc605 wurde auf der IMTS in Chicago unterzeichnet. V.l.n.r.: Alan Pearce, CEO Harlow Group Ltd, Tobias Röhrich, CEO Gefertec, David Gordon-Smith, CFO Harlow Group Ltd. Bild: Gefertec

Das 1975 gegründete Unternehmen Harlow bietet Dienstleistungen von der Konstruktion bis zur Fertigung an. Als Lieferant einiger der renommiertesten Unternehmen hat Harlow eine volle Akkreditierung im Bereich Flugzeugbau sowie in vielen weiteren Branchen. In Großbritannien verfügt das Unternehmen, das rund 130 Mitarbeiter beschäftigt, über eine umfangreiche Blechteilefertigung auf über 6.000 Quadratmeter Fläche.

Gefertec hat mit dem 3DMP-Verfahren einen neuen industriellen Standard für die additive Fertigung etabliert. Das Verfahren verwendet erprobte Lichtbogenschweißtechnologie und hat dadurch den Vorteil, Draht als Ausgangsmaterial einsetzen zu können. Dabei wird aus dem Draht Schweißraupe für Schweißraupe ein endkontournaher Rohling aufgebaut. Das neue additive Verfahren ist günstiger und schneller als Verfahren auf Pulverbasis.

Mit der Fünfachs-Maschine arc605 lassen sich Werkstücke bis zu einer Größe von 0,8 m3 herstellen. Eine spezielle 3DMP-CAM-Software erzeugt aus den CAD-Daten des Werkstücks jene Informationen, mittels derer die CNC-Steuerung die exakte Positionierung des Schweißkopfs vornimmt. Die Fertigung des endkonturnahen Werkstücks erledigt die Maschine auf diese Weise vollautomatisch. Die Kosten für eine arc605 entsprechen etwa denen für ein kleineres Dreh-Fräs-Zentrum und liegen somit deutlich unter denen vergleichbarer Maschinen zum 3D-Druck. Das neue, additive Verfahren ist daher ideal für die schnelle und wirtschaftliche Fertigung auch größerer Werkstücke aus Stahl, Nickelbasis-Legierungen, Titan oder Aluminium geeignet.

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