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maschine+werkzeug 06/2015

Flexibler Maschinenpark

EXTRA Automotive

Werkzeug- und Formenbau - Vier Bearbeitungszentren und eine Drehmaschine von DMG Mori sorgen bei Webo für Präzision bei der Fertigung von Umformwerkzeugen für Getriebebauteile.

Kundenorientierung

Die Grundlage für diese Kundenorientierung sieht Axel Wittig in der »Kombination aus Präzision, Innovation, Flexibilität und Schnelligkeit«. Dies betrifft alle Bereiche des Unternehmens, von der Entwicklung von Getriebeteilen und dem Bau der Werkzeuge über die Herstellung von serientauglichen Prototypen bis hin zur abschließenden Vermessung.

»Der Kunde erhält von uns ein Sorglos-Paket, sodass er mit einem fertigen Werkzeug zuverlässig produzieren kann«, beschreibt Axel Wittig das Angebot von Webo. Die Geschwindigkeit spiele dabei eine große Rolle: »Früher hat es bis zu 26 Wochen gedauert, um einen serientauglichen Prototypen zu präsentieren. Mit Hilfe unserer standardisierten Verfahren schaffen wir das mitunter in fünf bis sechs Wochen.«

Webo habe sogar schon ganze Getriebekomponenten im Kundenauftrag selbst entwickelt: »Wir können schon im Vorfeld abschätzen, welche unserer Verfahren am besten zu einem Bauteil passen.« Die perfekte Organisation der Prozesse setzt sich in der Zerspanung fort. Hier dominiert DMG Mori den Maschinenpark. Mehrere Bearbeitungszentren – eine DMU 80 P Duoblock, eine DMU 80 Monoblock, eine DMU 60 evo linear und eine NHX 4000 mit Palettenwechselsystem – sowie eine NL 2000 in der Drehbearbeitung sind im Einsatz. Webo betreibt diese Maschinen in optimaler Auslastung zweischichtig und oftmals in einer dritten mannlosen Nachtschicht.

Axel Wittig und sein Technischer Leiter Dietmar Schlayer fühlten sich beim Kauf der unterschiedlichen Modelle von DMG Mori bestens beraten: »Die Maschinenangebote wurden individuell auf unsere Anforderungen abgestimmt und haben nicht zuletzt durch attraktive Anschaffungspreise überzeugt.«

Dass DMG Mori ein so passender Maschinenlieferant ist, hat laut Dietmar Schlayer aber noch einen Grund: »Wir sehen in der großen Produktpalette dieselbe Innovationskraft, die wir auch leben.« Außerdem sei die Nähe zum Kunden in Servicefragen ein großer Vorteil.

Die individuelle Auswahl der vier Maschinen wird deutlich, wenn man sieht, wie sie in die Fertigung eingebunden sind. So wird die geräumige DMU 80 P Duoblock überwiegend für die Bearbeitung der großen Werkzeugaufbauteile aus Stahl und Guss gebraucht. Die Maschine überzeugt hierbei einerseits durch ihre gute Zugänglichkeit, andererseits durch die drehmomentstarke Getriebespindel sowie eine IKZ-Anlage mit 1000 Liter großem Tank. »Das Maschinenbett und der Ständer sind dabei so eigensteif, dass wir keine Abstriche in der Präzision machen müssen«, ergänzt Dietmar Schlayer.

Die DMU 80 Monoblock erweist sich bei Webo als flexibles Universal-Bearbeitungszentrum, wenn es um die Bearbeitung komplexer Frästeile geht. Während die Duoblock-Maschine hauptsächlich Einzelstücke bearbeitet, wird die kompakte Monoblock auch mit größeren Serien bestückt. »Das sind in der Regel vorgehärtete Teile, in die wir kleinste Tieflochbohrungen einbringen«, erklärt Dietmar Schlayer den Anwendungsbereich der kompakten und robusten Maschine. Wesentliche Vorteile der DMU 80 Monoblock sieht der gelernte Werkzeugbauer außerdem in dem großen Spanntisch sowie der guten Zugänglichkeit mittels Kranbeladung.

Mit der DMU 60 evo linear nutzt Webo die gesamte Breite der hochpräzisen Fünf-Achs-Simultanbearbeitung aus. Dietmar Schlayer fasst das Teilespektrum auf dieser Maschine zusammen: »Gehärtete Teile mit 60 HRC gehören auf der evo-Maschine ebenso zum Tagesgeschäft wie komplexe Konturen und Radien.« Zudem seien die Losgrößen klein: »Der große Werkzeugspeicher mit seinen kurzen Wechselzeiten verschafft uns an dieser Stelle eine hohe Flexibilität.« Außerdem betont er die Dynamik der Linearantriebe sowie die hohe Drehzahl der Spindel.

  • Axel Wittig (rechts), Gründer und Geschäftsführer der Werkzeugbau Oberschwaben GmbH, mit seinem Technischen Leiter Dietmar Schlayer und Rainer Weindorf, Meister Mechanische Bearbeitung.

    Axel Wittig (rechts), Gründer und Geschäftsführer der Werkzeugbau Oberschwaben GmbH, mit seinem Technischen Leiter Dietmar Schlayer und Rainer Weindorf, Meister Mechanische Bearbeitung.

  • Gehärtete Teile mit 60 HRC gehören auf der DMU 60 evo linear ebenso zum Tagesgeschäft wie komplexe Konturen und Radien.

    Gehärtete Teile mit 60 HRC gehören auf der DMU 60 evo linear ebenso zum Tagesgeschäft wie komplexe Konturen und Radien.

  • Die DMU 80 P Duoblock (hinten) wird hauptsächlich für die Schwerzerspanung von Werkzeugaufbauteilen aus Stahl und Guss verwendet. Bei der kompakteren DMU 80 Monoblock geht es um die Bearbeitung komplexer Frästeile.

    Die DMU 80 P Duoblock (hinten) wird hauptsächlich für die Schwerzerspanung von Werkzeugaufbauteilen aus Stahl und Guss verwendet. Bei der kompakteren DMU 80 Monoblock geht es um die Bearbeitung komplexer Frästeile.

  • Die NHX 4000 zur Bearbeitung von standardisierten Kleinserienbauteilen und zur Realisierung hoher Produktivität durch mannlose Laufzeiten hat Webo angeschafft, als DMG und Mori Seiki bereits kooperiert haben. So gab es ein und denselben Ansprechpartner im Fräsen und Drehen.

    Die NHX 4000 zur Bearbeitung von standardisierten Kleinserienbauteilen und zur Realisierung hoher Produktivität durch mannlose Laufzeiten hat Webo angeschafft, als DMG und Mori Seiki bereits kooperiert haben. So gab es ein und denselben Ansprechpartner im Fräsen und Drehen.

  • Die hohe Stabilität der NL 2000 sorgt für absolute Dauergenauigkeit in der Bearbeitung.

    Die hohe Stabilität der NL 2000 sorgt für absolute Dauergenauigkeit in der Bearbeitung.

  • Für die Herstellung von Lamellenträgern entwickelt Webo Umformwerkzeuge mit bis zu 15 Stationen.

    Für die Herstellung von Lamellenträgern entwickelt Webo Umformwerkzeuge mit bis zu 15 Stationen.

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Unternehmensinformation

DMG Europe Holding AG

Sulzer-Allee 70
CH 8404 Winterthur
Tel.: 0041 58 611-5421

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