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27.04.2020

Face Shields: Ricoh optimiert den Tragekomfort

Auch Ricoh bietet seine Hilfe im Kampf gegen Covid-19 an und stellt seine Ressourcen für die Herstellung von Klarsicht-Gesichtsschilden zur Verfügung. Der Drucker-Hersteller produziert derzeit wöchentlich 40.000 dieser Face Shields für die Mitarbeiter des britischen Gesundheitssystems NHS und achtet dabei insbesondere auf einen verbesserten Tragekomfort.

Der erste Prototyp des Gesichtsschutzes wurde mithilfe der 3D-Drucktechnologie und der Stärke des Ricoh-Zulieferernetzwerkes in weniger als 24 Stunden gedruckt und montiert. Bild: Ricoh

Das auch im britischen Telford ansässige Unternehmen führt Gespräche mit medizinischen Einrichtungen und NHS-Trusts in ganz Großbritannien und arbeitet rund um die Uhr daran, effektive Schutzausrüstung mit Hilfe des Rapid-Prototyping-Verfahrens der Additiven Fertigung bereit zu stellen. Nur 24 Stunden nach Erhalt der Designdatei hatte das Ricoh-Team bereits die Kopfstütze gedruckt und konnte die restlichen Komponenten mit Hilfe seiner Zulieferer beziehen und zusammenbauen. Nachdem das Design optimiert wurde, um sowohl den Tragekomfort zu erhöhen als auch das Kontaminationsrisiko zu reduzieren, wurde der Gesichtsschutz für die Produktion freigegeben.

Schätzungen zufolge werden allein in London täglich mehr als 150.000 Gesichtsschutze im Kampf gegen Co-19 gebraucht. Daher wird Ricoh eine 150-Tonnen-Spritzgussmaschine einsetzen, um die Vollproduktion zu erreichen.
Mark Dickin, Additive Manufacturing & Moulding Specialist bei Ricoh, sagt: » Wir haben in Berichten gesehen, wie die Gesichter der Krankenpfleger durch die bestehende Schutzausrüstung verletzt und gequetscht wurden. Das Krankenhauspersonal kämpft schon genug, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen nach einer 12-Stunden-Schicht nicht auch noch ihre Gesichter versorgen müssen. Wir haben sofort gewusst, dass unser Polypropylen, das sich durch seine Flexibilität, Leichtigkeit, Wasserdichtigkeit sowie seine Ermüdungsfestigkeit auszeichnet, ideal für diese Aufgabe geeignet ist. Die Eigenschaften sind vergleichbar mit den beim Spritzguss eingesetzten Materialien, daher hatten wir keine Zweifel daran, dass dies das richtige Material für die Serienproduktion mittels Spritzgussverfahren ist.«


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