nach oben
15.01.2019

Evobus druckt Ersatzteile mit Eos

Der Omnibushersteller Evobus will künftig die Möglichkeiten der additiven Fertigung nutzen. Die Daimler-Tochter setzt dabei auf die Expertise von Additive Minds, der Beratungssparte von Eos.

Der Bereich Customer Services & Parts (CSP) der Evobus GmbH sieht sich mit steigenden Kosten für Lagerung und Logistik sowie langen Lieferzeiten konfrontiert. Grund dafür ist ein immer breiter werdendes Portfolio, verbunden mit der Zusicherung an die Kunden, ihnen über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren nach Serienauslauf Ersatzteile für ihre Busse zur Verfügung zu stellen. Derzeit verwaltet der CSP-Bereich von Evobus über 300.000 aktive Ersatzteile, von denen eine Vielzahl auf Lager gehalten werden – Tendenz steigend. Aufgrund von Mindestabnahmemengen kommt es zudem häufig zur Überproduktion: Oft müssen 15, 20 oder sogar 100 Teile abgenommen werden, selbst wenn nur eines benötigt wird.

  • Flexibilität in der Produktion: Dank 3D-Druck stehen Ersatzteile, z.B. für den Innenraum von Bussen, kostengünstig und schnell zur Verfügung. Bild: Daimler Buses

    Flexibilität in der Produktion: Dank 3D-Druck stehen Ersatzteile, z.B. für den Innenraum von Bussen, kostengünstig und schnell zur Verfügung. Bild: Daimler Buses

  • Hochwertig: Die additiv gefertigten Ersatzteile erfüllen die Kriterien, die Premiummarken wie Daimler Buses an Bauteile im sichtbaren Bereich stellen. Bild: Daimler Buses, Eos

    Hochwertig: Die additiv gefertigten Ersatzteile erfüllen die Kriterien, die Premiummarken wie Daimler Buses an Bauteile im sichtbaren Bereich stellen. Bild: Daimler Buses, Eos

  • Auch die typischen Haptik- und Oberflächenvorgaben von Interieurteilen kann mit additiver Fertigung erreicht werden. Bild: Daimler Buses, Eos

    Auch die typischen Haptik- und Oberflächenvorgaben von Interieurteilen kann mit additiver Fertigung erreicht werden. Bild: Daimler Buses, Eos

  • Projekt-Workshop mit Ralf Anderhofstadt (CSP 3D-Druck – Daimler Buses) und Additive Minds. Bild: Daimler Buses, Eos

    Projekt-Workshop mit Ralf Anderhofstadt (CSP 3D-Druck – Daimler Buses) und Additive Minds. Bild: Daimler Buses, Eos

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Mit konventionellen Produktionsverfahren kann Evobus den wachsenden Herausforderungen im Bereich Customer Services & Parts schwer begegnen. In der Produktionsflexibilität der additiven Fertigung sieht sie hingegen großes Potenzial: »Durch die Implementierung des 3D-Drucks in unser CSP-Geschäftsmodell erhoffen wir uns, die steigenden Lager- und Werkzeugkosten aufgrund des zahlenmäßigen Anstiegs der unterschiedlichen Omnibus-Ersatzteile zu reduzieren und zugleich unsere Lieferleistung an unsere Endkunden weiter zu verbessern«, fasst Ralf Anderhofstadt, Projektleiter CSP 3D-Druck zusammen.

Wirtschaftliche Machbarkeit innerhalb weniger Monate sichergestellt

Bei der Implementierung der additiven Fertigung in ihr CSP-Geschäftsmodell setzt Evobus auf die Expertise von Additive Minds. Die Unterstützung erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen: Im Rahmen von Workshops und mittels Off-Site-Support wurde die gesamte Lieferkette beleuchtet und ermittelt, wie der CSP-Bereich von Evobus das Potenzial des industriellen 3D-Drucks bestmöglich nutzen kann. In enger Zusammenarbeit konnte die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des Projekts innerhalb weniger Monate sichergestellt werden. Die Experten von Additive Minds brachten dabei ihre Erfahrung aus weltweit mehr als 250 industrieübergreifenden Projekten ein.


Inhaltsverzeichnis
Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

IPM: Additive Manufacturing Forum in Berlin


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's