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maschine+werkzeug 03/2018

Eine Frage der Schnittstelle

Extra Industrie 4.0

Kommunikation - Seit mehr als sechs Monaten arbeitet die Initiative Industrie 4.0 an einem Schnittstellenstandard. Die Wahl fiel auf OPC-UA, in den man Teile von MT-Connect für das Statusmonitoring integrieren will.

Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) rief vergangenes Jahr mit verschiedenen renommierten Partnern die Brancheninitiative für Industrie 4.0 ins Leben. Seit über einem halben Jahr arbeiten nun Chiron, DMG Mori, Emag, Grob, Heller, Liebherr-Verzahntechnik, Trumpf und die United Grinding Group im Kernteam zusammen. Sie alle bringen Ressourcen in Form von Personal und Testsystemen ein.

Das Projektteam deckt somit einen repräsentativen Querschnitt der spanenden Metallbearbeitung und der Blechbearbeitung ab. Seit Mitte November 2017 ist zudem das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart Kooperationspartner der VDW-Initiative.

Gemeinsam entwickelt die Arbeitsgruppe einen Standard und implementiert ihn softwaretechnisch, um unterschiedliche Maschinensteuerungen mit einer gemeinsamen Schnittstelle an übergeordnete IT-Systeme anzubinden. Als einheitliche Sprache wählte die Vereinigung OPC-UA. Diese Schnittstelle ermöglicht die Spezifikation von Parametern in einer vordefinierten Struktur und stellt zahlreiche geprüfte Musterimplementierungen auf sogenannten OPC-Servern zur Verfügung.

»Der größte Erfolg unserer Brancheninitiative war bisher zweifelsohne, dass es gelungen ist, eine Kooperation zwischen namhaften Werkzeugmaschinenherstellern zu etablieren, in der sie an einem Strang ziehen. Nun haben uns außerdem alle wichtigen Steuerungshersteller von Beckhoff über Bosch Rexroth, Fanuc, Heidenhain und Siemens ihre Unterstützung zugesagt«, erläuterte Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW, auf der Pressekonferenz zur Metav 2018. »Die strategische Partnerschaft mit den Anbietern von CNC-Steuerungen sorgt dafür, dass die Schnittstelle in künftige Steuerungsversionen integriert wird und damit offen am Markt verfügbar ist. Damit steht dem flächendeckenden Einsatz und dem Nutzen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen nichts mehr im Wege«, so Prokop weiter.

  • Auf der Metav zeigten nationale und internationale Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich realisierte Problemlösungen für die digitalisierte Fertigung. Bild: Messe Düsseldorf

    Auf der Metav zeigten nationale und internationale Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich realisierte Problemlösungen für die digitalisierte Fertigung. Bild: Messe Düsseldorf

  • Auf der Metav zeigten nationale und internationale Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich realisierte Problemlösungen für die digitalisierte Fertigung. Bild: Messe Düsseldorf

    Auf der Metav zeigten nationale und internationale Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich realisierte Problemlösungen für die digitalisierte Fertigung. Bild: Messe Düsseldorf

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    Auf der Metav zeigten nationale und internationale Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich realisierte Problemlösungen für die digitalisierte Fertigung. Bild: Messe Düsseldorf

  • Auf der Metav zeigten nationale und internationale Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich realisierte Problemlösungen für die digitalisierte Fertigung. Bild: Messe Düsseldorf

    Auf der Metav zeigten nationale und internationale Technologieführer sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich realisierte Problemlösungen für die digitalisierte Fertigung. Bild: Messe Düsseldorf

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Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
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Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

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