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03.12.2018

Drucken, entpulvern und aufbereiten in einem System

Sintratec S2, das neue Kompaktsystem für das selektive Lasersintern (SLS), feierte auf der Formnext 2017 Premiere. Das 3D-Druck-System eignet sich sowohl für den Prototypenbau als auch für die Entwicklung und Optimierung von Applikationen und für kleine Serien.

Sintratec, Schweizer Entwickler und Hersteller von 3D-Druckern für den professionellen Einsatz, präsentierte auf der Formnext zum ersten Mal ein Kompaktsystem für die industrielle additive Fertigung. Die brandneue Systemlösung «Sintratec S2» basiert – wie die beiden Vorgängerdrucker «Sintratec Kit» und «Sintratec S1» – auf der Technologie des selektiven Lasersinterns (SLS). Einzigartig im SLS-Bereich sind die neu in einem geschlossenen und halbautomatischen System integrierten Prozesse des Lasersinterns, des Entpulverns, der Materialaufbereitung und der Oberflächenbehandlung. Dank dieser End-to-End-Lösung profitieren Anwender nicht nur von präzisen Druckobjekten in nahezu beliebiger Formenfreiheit, sondern auch von einem wirtschaftlichen Betrieb mit erheblich reduzierten Stillstandzeiten. Ein weiterer Vorteil: Mühsame Reinigungsprozesse entfallen.

  • Ergonomische Systemlösung für den professionellen 3D-Druck: Die «Sintratec S2» besteht aus drei Hauptmodulen und ist mit mehreren Zusatzmodulen beliebig erweiterbar. Bild: Sintratec

    Ergonomische Systemlösung für den professionellen 3D-Druck: Die «Sintratec S2» besteht aus drei Hauptmodulen und ist mit mehreren Zusatzmodulen beliebig erweiterbar. Bild: Sintratec

  • Die «Sintratec S2» besteht aus folgenden Modulen: ganz links die Laser Sintering Station (LSS) und die Material Core Unit (MCU) und als höchstes Modul die Material Handling Station (MHS). Zusätzlich erhältlich sind die Blasting Station, die Polishing Station (beide rechts auf dem Tisch) und die Sintratec Vortex Unit (unten). Bild: Sintratec

    Die «Sintratec S2» besteht aus folgenden Modulen: ganz links die Laser Sintering Station (LSS) und die Material Core Unit (MCU) und als höchstes Modul die Material Handling Station (MHS). Zusätzlich erhältlich sind die Blasting Station, die Polishing Station (beide rechts auf dem Tisch) und die Sintratec Vortex Unit (unten). Bild: Sintratec

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4K-Kamera verfolgt Druckaufträge live

Für gleichmäßige und homogene Druckergebnisse sorgt die Sintratec Laser Sintering Station, die über einen zylinderförmigen Druckraum mit neuem Heiz- und Belüftungskonzept verfügt. Mit der integrierten 4K-Kamera können Druckaufträge jederzeit live verfolgt und die Oberfläche der einzelnen Druckschichten in Echtzeit ausgewertet werden. Das präzise Laserscanning-System ermöglicht eine verbesserte Wiederholgenauigkeit und einen schnellen Druckprozess. Die Bedienung des 3D-Druck-Systems erfolgt intuitiv über einen modernen Touchscreen.

Drei Hauptmodule, beliebig viele Zusatzmodule

Die komplette Baukammer befindet sich in der Material Core Unit, die sich von der Laser Sintering Station bequem herausfahren lässt. Die Material Core Unit verfügt zudem über eine integrierte Pulvermischfunktion und gewährleistet ein speditives Pulver-Handling. Möchte der Anwender mehrere Materialien verarbeiten, erweitert er das System ganz einfach mit einer zusätzlichen Material Core Unit. In der Sintratec Material Handling Station wird sowohl gebrauchtes als auch überschüssiges Druckmaterial sauber für die Wiederaufbereitung gesammelt und gesiebt. Zu visuell ansprechenden SLS-Werkstücken mit verbesserter Oberflächengüte verhilft die Strahlkabine Sintratec Blasting Station. Die Sintratec Polishing Sation schliesslich, ein Magnet-Tumbler, versiegelt Oberflächenunreinheiten und gibt den gedruckten Komponenten einen glatten Finish im modernen Edelstahl-Look.

Applikationen von morgen im Visier

Mit der Sintratec S2 sind Anwender laut Anbieter nun in der Lage, bislang ungeahntes Potenzial im professionellen Prototyping zu nutzen. Zudem eignet sich das intelligente System für die Entwicklung moderner Applikationen und deren Realisation in kleineren und mittelgrossen Serien. Aufgrund von Sintratec-Erfahrungswerten lässt sich zum Beispiel die Entwicklung von komplexen Komponenten durch die Optimierung auf 3D-Druck-gerechte Designs erheblich verbessern, sowohl in kreativer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Und haben Ingenieure ihre Applikationen perfektioniert, unterstützt sie die Sintratec S2 dabei, ihre Innovationen in den Markt zu bringen.

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