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23.05.2018

Drei Additive-Manufacturing-Trends für 2018

Der industrielle 3D-Druck ist erwachsen geworden und wird 2018 und darüber hinaus weiterhin große Fortschritte machen. Je nach Branche sind die Anwender entweder auf dem Sprung in die Serienproduktion oder bereits dort angekommen. Doch die Technologie allein reicht nicht aus. Unternehmen und ihre Mitarbeiter müssen sich weiterentwickeln, damit sie auch in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig und innovativ bleiben.


3. Veränderungen sind von der Region und der Branche abhängig

Außenteil des Frontflügels (links mit innenliegender Gitterstruktur zur Gewichtsreduzierung) des Williams Martini Racing-Boliden. (Bild: Eos)

Auch 2018 wird der industrielle 3D-Druck Branchen grundlegend verändern, allerdings in unterschiedlichem Maße. Dies gilt auch für die Geschwindigkeit der regionalen Entwicklungen: Nordamerika und Europa sind bereits weiter vorangeschritten bei der Einführung der Technologie als die asiatisch-pazifische Raum. Hier werden gerade die ersten 3D-Druck-Projekte realisiert. Im Hinblick auf Industrien sind es vor allem hochregulierte Branchen wie der Flugzeugbau und das Gesundheitswesen, die die Vorteile des industriellen 3D-Drucks schnell erkannt haben und zügig ihren Weg in die Serienproduktion fortsetzen – und diese sogar für die Herstellung von erfolgskritischer Bauteile. Im Gegensatz dazu reagiert die Automobilindustrie mit etwas Verzögerung. Sie wird ab 2018 aufholen und mit dem Ziel in den 3D-Druck investieren, damit Spezialbauteile herzustellen. Eos geht davon aus, dass 3D-gedruckte Bauteile – wie sie bereits in Formel-Eins-Rennwagen und Luxus-Fahrzeugen Verwendung finden – auch immer häufiger in anderen Autoklassen eingesetzt werden.

Bestes Beispiel dafür ist BMWs Kampagne "Mini Yours Customized": Käufer eines Mini können Bauteile ihres Fahrzeugs individuell anpassen. Dazu gehören beispielsweise die als "Schiffsfenster" bekannten Anzeigen-Inlays, die Zierleisten im Innenraum der Beifahrerseite oder LED-Türschwellen. Dieser Grad an Personalisierung ist nur dank innovativer Fertigungsmethoden wie 3D-Druck und Laserbeschriftung möglich.

Käufer eines Mini können Bauteile ihres Fahrzeugs individuell anpassen. (Bild: Mini)

Branchen, die momentan noch mit etwas Verzögerung reagieren, sollten 2018 aufholen, um nicht von anderen überholt zu werden. Denn Innovationszyklen werden kürzer und Organisationen sind in den nächsten Jahren gefordert, immer schneller und flexibler auf die sich wandelnden Marktgegebenheiten und Kundenbedürfnisse zu reagieren. Ab 2018 müssen sie nicht nur ihre existierenden Geschäftsmodelle schützen, sondern auch neue Geschäftsfelder entwickeln, um ihr Geschäft zu stärken und wettbewerbsfähig zu bleiben. Technologien wie der industrielle 3D-Druck unterstützen Unternehmen auf diesem Weg. Gleichzeitig können sie jedoch auch große Auswirkungen auf Geschäftsmodelle haben.


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EOS GmbH Electro Optical Systems

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