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23.05.2018

Drei Additive-Manufacturing-Trends für 2018

Der industrielle 3D-Druck ist erwachsen geworden und wird 2018 und darüber hinaus weiterhin große Fortschritte machen. Je nach Branche sind die Anwender entweder auf dem Sprung in die Serienproduktion oder bereits dort angekommen. Doch die Technologie allein reicht nicht aus. Unternehmen und ihre Mitarbeiter müssen sich weiterentwickeln, damit sie auch in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig und innovativ bleiben.


1. Serienproduktion und digitale Fertigung nehmen Fahrt auf

Ein optimierter Teile- und Datenfluss ist entscheidend für die additive Serienfertigung. (Bild: Eos)

Der industrielle 3D-Druck ist mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem sich Komponenten und Endteile in Serie herstellen lassen. Das liegt vor allem an der hohen und reproduzierbaren Bauteilqualität, ermöglicht durch einen robusten und stabilen AM-Bauprozess und die sich stets reduzierenden Kosten pro Bauteil.

Der Einsatz in der Serienfertigung bringt neben breiteren Anwendungsfeldern auch neue Kundenanforderungen mit sich und erfordert entsprechende Lösungen. Es geht dabei nicht nur darum, bei welchen Anwendungen die additive die konventionelle Fertigung ersetzen kann. Vielmehr geht es bei den Kundenanforderungen gleichzeitig auch um eine Integration der Additiven Fertigung in bestehende Produktionsumgebungen, die Verbindung von industriellem 3D-Druck mit konventionellen Fertigungstechnologien und die kontinuierliche Optimierung des Teile- und Datenflusses. Weitere Faktoren sind verfügbare Werkstoffportfolios, die Erhöhung der Systemproduktivität gepaart mit einer erheblichen Reduzierung der Stückkosten und einer weiteren Automatisierung, also der Vernetzung von konventioneller und additiver Fertigung.

Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die Zusammenarbeit von Eos, Daimler und Premium Aerotec, die im Rahmen des Next-Gen-AM-Projekts gemeinsam an der nächsten Generation der additiven Fertigung arbeiten, mit dem Ziel den Gesamtprozess des industriellen 3D-Drucks weiter zu automatisieren. Dazu wird das Next-Gen-AM-Projektteam den gesamten additiven Fertigungsprozess auf Automatisierungspotenziale hin prüfen – von der Zuführung des Metallpulvers bis zu den Verarbeitungsschritten nach dem eigentlichen Bauvorgang. Davon versprechen sich die Partner deutliche Kostenvorteile und wichtige Grundlagen, um die Technologie zukünftig für Großserien nutzen zu können.

Hier zeigt sich ein fundamentaler Wandel in der Fertigungsindustrie. Im Kontext von Industrie 4.0 werden in den kommenden Jahren entlang der gesamten Prozesskette immer mehr Kooperationsmodelle entstehen. Gleichzeitig werden Produktionsprozesse konsequent digitalisiert werden. Ziel ist es, digital vernetzte smarte Fabriken aufzubauen. In diesen Fabriken der Zukunft werden die industriellen 3D-Druck-Lösungen neben Technologien wie Sensorsystemen, der Robotik oder der Maschine-zu-Maschine-zu-Mensch-Kommunikation eine Schlüsselrolle spielen.


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