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13.12.2013

Doppel-Gantry kompromisslos in Leistung und Präzision

Im Werkzeug- und Formenbau hält der Trend hin zu korrosionsbeständigen und vergüteten Werkzeugstählen weiter an. Aufgrund der globalen Wertschöpfungsketten sowie den Wettbewerbern aus Asien und Osteuropa bleibt da kaum Zeit für Experimente. Speziell für die Stahlbearbeitung hat Ops-Ingersoll deshalb eine Lösung entwickelt, die herkömmliche Engpässe innerhalb der Prozesskette schließt und sich in Sachen Präzision, Kompaktheit, Flexibilität und Automatisierungsmöglichkeiten verbessert. Die HSC-Fräsmaschine High Speed Eagle V9.

Bild 1: Doppel-Gantry kompromisslos in Leistung und Präzision

Bei der maschinellen Herstellung von Werkzeugen im Formenbau entfallen 70 Prozent auf das Fräsen, die restlichen 30 Prozent auf das Senk- und Drahterodieren, das Schleifen und Drehen. Diese Zahlen machen deutlich, welch enorme Einsparpotenziale bei einer Produktivitätssteigerung im Fräsen stecken würden. Voraussetzung hierfür sowie zur Steigerung der Wertschöpfung ist freilich eine entsprechend leistungsfähige Maschine. Die HSC-Fräsmaschine High Speed Eagle V9, die Ops-Ingersoll erstmals zur EMO 2013 vorgestellt hat. Nach wie vor sieht das Konzept der Maschine aber vor, dass man damit auch andere Materialien, z. B. Kupfer, Alu sowie Grafit bearbeiten kann.

Berücksichtigt man nun den Trend hin zu den korrosionsbeständigen und vergüteten Werkzeugstählen, in die noch Fertigkonturen eingearbeitet werden müssen, sowie die herkömmliche Stahlbearbeitung, wird diese Neuentwicklung zur Euromold für Interesse sorgen. Zumal Ops-Ingersoll bei der High Speed Eagle V9 mit einem Doppel-Gantry-Antrieb in X- und Y-Achse in dieser Klasse in Sachen Dynamik oder auch Steifigkeit laut Hersteller jede Herausforderung annimmt. Der Doppel-Gantry-Antrieb bietet bei dieser Maschine allerdings noch weitere neue Highlights. Konkret bedeutet das, man kann die neuen Regelungsverfahren „Dynamic Efficiency“ von Heidenhain umzusetzen. Mit „Dynamic Efficiency“ fasst Heidenhain wichtige Funktionen der iTNC-Steuerungen für die Schwerzerspanung zusammen. Diese erleichtern dem Maschinenbediener die Arbeit, machen aber auch den Fertigungsprozess an sich schneller, stabiler und vorhersehbarer. Kombiniert werden dabei wirkungsvolle Reglerfunktionen mit innovativen Bearbeitungsstrategien, um die Zerspanungsleistung zu erhöhen, die Bearbeitungszeit zu senken und die Präzision zu erhöhen.

„Dynamic Efficiency“ setzt allerdings unter anderem voraus, dass eventuelle Schwingungen von den Messsystemen richtig erkannt werden. Das heißt, durch den Doppel-Gantry-Antrieb in Verbindung mit dem neuen Regelungsverfahren wird es künftig möglich, Aktivschwingungen zu erkennen und entsprechend zu kompensieren.

Neu entwickelt wurde für dieses neue Maschinenkonzept aber auch die B-C-Achse, die Werkstücke bis zu 500 kg Gewicht aufnehmen kann und mit dem in einem Arbeitsraum von 600 x 550 mm Durchmesser fünf-achsig angestellt und synchron bearbeitet werden kann. Zusätzlich ist die C-Achse mit einem Direktantrieb ausgerüstet und ermöglicht so Drehzahlen >100 min-1 . Die Mittenverlagerung dieser Achse ermöglicht es, besonders hohe Werkstücke fünf-achsig bearbeiten zu können.

Ops-Ingersoll setzt unter anderem eine HSK A63 Spindel mit 24.000 min-1 und 25 kW ein. Für die High Speed Eagle V9 bietet Ops-Ingersoll allerdings noch zusätzlich die Spindelvarianten HSK E40 1 - 42.000 min-1 mit 15 kW, HSK E50 1 - 36.000 min-1 mit 17 kW und HSK A63 1 – 24.000 min-1 mit 22kW an. Die HSK A63 wird grundsätzlich mit IKZ ausgerüstet, alle anderen Spindeln sind mit und ohne IKZ erhältlich. Je nach Spindelauswahl variieren die integrierten Werkzeugwechsler mit 48, 72 oder 88 Werkzeugplätzen.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

OPS-INGERSOLL Funkenerosion GmbH

Daimlerstraße 22
DE 57299 Burbach, Siegerl
Tel.: 02736-446-0
Fax: -510

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