nach oben
11.09.2019

Digitale Wege zur nachhaltigen Zerspanung

Industrielle Prozesse sind entweder digital oder nachhaltig – das zumindest denkt so mancher, der sich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt hat. Doch das VDMA-Technologieforum auf der EMO Hannover will das Gegenteil beweisen: Sinnvoll angewandt, könne Digitalisierung die Nachhaltigkeit sogar steigern, heißt es.

Smart Service ist für Konrad Keck, Vertriebsleiter DACH der Benz GmbH Werkzeugsysteme aus Haslach im Kinzigtal (bei Offenburg) das Zauberwort, um Dienstleistungen und Produkte reif für Industrie 4.0 (IoT-ready) zu machen. Darunter verstehen die Badener ein Gesamtservice-Konzept, bei dem immer mehr digitale Informationen etwa von Sensoren zur vorbeugenden Service-Abwicklung beitragen.

  • Smart Service: Digitale Informationen etwa von Sensoren tragen beim Werkzeugeinsatz zur vorbeugenden Service-Abwicklung. Bild: Benz

    Smart Service: Digitale Informationen etwa von Sensoren tragen beim Werkzeugeinsatz zur vorbeugenden Service-Abwicklung. Bild: Benz

  • Konrad Keck, Vertriebsleiter DACH der Benz GmbH Werkzeugsysteme aus Haslach im Kinzigtal (bei Offenburg): "Bei rotierenden Werkzeugen wird die Energie für das Sensorsystem mittels Energy Harvesting erzeugt und so weitestgehend auf Batterielösungen verzichtet." Bild: Benz Werkzeugsysteme

    Konrad Keck, Vertriebsleiter DACH der Benz GmbH Werkzeugsysteme aus Haslach im Kinzigtal (bei Offenburg): "Bei rotierenden Werkzeugen wird die Energie für das Sensorsystem mittels Energy Harvesting erzeugt und so weitestgehend auf Batterielösungen verzichtet." Bild: Benz Werkzeugsysteme

  • Daniel Meuris bei der Klingelnberg, Hückeswagen: "Produktionsmittel liegen als digitale Zwillinge in einer zentralen Datenbank vor, die während und nach der Verzahnung mit Produktionsdaten erweitert wird." Bild: Klingelnberg

    Daniel Meuris bei der Klingelnberg, Hückeswagen: "Produktionsmittel liegen als digitale Zwillinge in einer zentralen Datenbank vor, die während und nach der Verzahnung mit Produktionsdaten erweitert wird." Bild: Klingelnberg

  • Dr. Raphael Rohde, Mitarbeiter der Phoenix Contact, Blomberg: "Die durch das vernetzte Spritzgießwerkzeug generierten Herstellungs- sowie Produktionsinformationen sind stets und umfassend verfügbar." Bild: Phoenix Contact

    Dr. Raphael Rohde, Mitarbeiter der Phoenix Contact, Blomberg: "Die durch das vernetzte Spritzgießwerkzeug generierten Herstellungs- sowie Produktionsinformationen sind stets und umfassend verfügbar." Bild: Phoenix Contact

  • Prof. Heiko Wenzel-Schinzer von der Wenzel Group in Wiesthal: "Wir messen mehr, durch optische Lösungen, 5-Achsmesskopf oder spezielle Messmaschinen schneller und geben dank geschlossener Regelkreise direktes Feedback an die Bearbeitungsmaschinen." Bild: Wenzel

    Prof. Heiko Wenzel-Schinzer von der Wenzel Group in Wiesthal: "Wir messen mehr, durch optische Lösungen, 5-Achsmesskopf oder spezielle Messmaschinen schneller und geben dank geschlossener Regelkreise direktes Feedback an die Bearbeitungsmaschinen." Bild: Wenzel

  • Mitarbeiter und Kunden erhalten Daten benutzerspezifisch aufbereitet etwa per Augmented Reality. Fehlleistungen durch falsche Interpretation bzw. Folgefehler lassen sich auf diese Weise auf ein Minimum reduzieren. Bild: Phoenix Contact

    Mitarbeiter und Kunden erhalten Daten benutzerspezifisch aufbereitet etwa per Augmented Reality. Fehlleistungen durch falsche Interpretation bzw. Folgefehler lassen sich auf diese Weise auf ein Minimum reduzieren. Bild: Phoenix Contact

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Energy Harvesting versorgt Sensoren mit Strom

Manchmal steckt der technische Teufel dabei im Detail: So verbrauchen Sensoren oft zusätzliche Energie. Keck nennt die Alternative: „Bei rotierenden Werk-zeugen wird die Energie für das Sensorsystem mittels Energy Harvesting erzeugt und somit weitestgehend auf Batterielösungen verzichtet.“ Anwender von Energy Harvesting „ernten“ elektrische Energie aus Quellen wie Umgebungstemperatur, Vibrationen oder Luftströmungen, um so mobile Geräte oder Elektronik mit geringer Leistung zu versorgen.

Der nachhaltigste Effekt liege beim so genannten Smart Service jedoch darin, dass die Werkzeuge durch vorbeugende Wartungsintervalle länger halten. Wenn künftig Produkte dank Digitalisierung ihren Zustand kennen, lassen sich mit die-sen Kennwerten Regelkreise aufsetzen, die die Standzeit der Werkzeuge erhö-hen. Wie sich die Digitalisierung in der Praxis auf Anwendungen auswirkt, de-monstrieren die Badener in Hannover unter anderem an dem neu entwickelten Spindelreihenmagazin Benz Hybrix und der Stoßaggregate-Familie LinA, die nun IoT-ready sei.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

Aktuelle Videos

EMO Hannover 2019: umati!


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's