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maschine+werkzeug 07/2010

Die Schraube macht´s

EXTRA

Späneförderer – Das System des Govoni-Förderers beruht auf einer Schraube, welche sich auf der gesamten Länge in den Spänen befindet und diese durch Drehung in Längsrichtung transportiert. Zwei Beispiele aus Italien zeigen ganz unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.

Späne über Kopf

Das System von Govoni habe keinen störenden Einfluss auf das Layout der Fertigung genommen, da es als Über-Kopf-Lösung nur wenig Raum einnehme und gut an die herrschenden Anforderungen angepasst werden konnte.

Der Platzbedarf auf dem Hallenboden ist sehr gering. Hätte Beretta in dem hier vorliegenden Fall mit sechs Bearbeitungszentren ein konventionelles System mit Scharnierbandförderern eingesetzt, wäre eine Vielzahl von Kanälen mit bis zu einem Meter Tiefe notwendig gewesen, da die Maschinen nicht in Linie, sondern in einer gewissen Asymmetrie positioniert sind. »Mit dem von uns gewählten System hingegen kann der Span ohne großen Aufwand dort wegtransportiert werden, wo es notwendig ist«, so Franzini.

Durch die Wahl des Govoni-Systems ergaben sich einige wesentliche Vorteile für Beretta, wie kein Maschinenstillstand während der Installation und keine Wartungskosten aufgrund des fehlenden Verschleißes. Auch die laufenden Betriebskosten sind auf einem niedrigen Niveau, wie Franzini erläutert: »Der Energieverbrauch ist weit unterhalb der Systeme welche mit Luftabsaugung oder als Spülsysteme mit Emulsion arbeiten und liegt auf dem Niveau der konventionellen Systeme. Des Weiteren werden aber mit den konventionellen Systemen große Mengen Emulsion mit den Spänen verschleppt, während das Transportsystem von Govoni durch eine leichte Komprimierung der Späne einen nur minimalen Emulsionsverlust ermöglicht.«

  • Bild 2: Die Schraube machts

    Bild 2: Die Schraube machts

  • Bei Beretta transportiert Govonis Förderer mit der Schraube die Späne über den Maschinen ab.

    Bei Beretta transportiert Govonis Förderer mit der Schraube die Späne über den Maschinen ab.

  • Übergabe der Späne von einem vorhandenen System in den nachgerüsteten Späneförderer.

    Übergabe der Späne von einem vorhandenen System in den nachgerüsteten Späneförderer.

  • Mit zwei Maschinen von Waldrich-Coburg macht Sacmi in Imola fast drei Tonnen Späne pro Tag.

    Mit zwei Maschinen von Waldrich-Coburg macht Sacmi in Imola fast drei Tonnen Späne pro Tag.

  • Schneckensammler seitlich der Maschinen transportieren die Späne unter dem Hallenboden ab.

    Schneckensammler seitlich der Maschinen transportieren die Späne unter dem Hallenboden ab.

  • Die Späne werden in die Höhe und schließlich in einen Container außerhalb der Halle befördert.

    Die Späne werden in die Höhe und schließlich in einen Container außerhalb der Halle befördert.

  • Bild 7: Die Schraube machts

    Bild 7: Die Schraube machts

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