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maschine+werkzeug 06/2014

Die etwas andere Werkstatt

Technik - Maschinen

Wasserstrahlschneiden - In der Werkstatt des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik (MPQ) in Garching bei München entstehen präzise Teile für die wissenschaftlichen Versuchsaufbauten der Forscher. Um alle Materialien bearbeiten zu können, wurde der Maschinenpark um eine Omax-Wasserstrahlschneidanlage erweitert.

Hier geht es zu den Wasserstrahlschneidsystemen von Innomax.

Das Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) liegt am Rande des großen Forschungscampus im Nordwesten Münchens, auf dem zahlreiche Forschungsstätten angesiedelt sind. Es ist aus einer Projektgruppe für Laserforschung am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hervorgegangen und wird seit 1981 als eigenständiges Institut geführt.

Seine Existenz verdankt es nicht zuletzt der Tatsache, dass ein für die Fusionsforschung entwickelter Hochleistungslaser dort nicht mehr benötigt wurde, der sich aber sehr wohl noch für eine ganze Reihe anderer wissenschaftlicher Experimente eignete.

Im Fokus der wissenschaftlichen Aktivitäten des MPQ steht die Wechselwirkung von Licht und Materie unter extremen Bedingungen. Mit Professor Theodor Hänsch hat das MPQ seit 2005 einen Nobelpreisträger in seinen Reihen. Ausgezeichnet wurde er für die Entwicklung der Frequenzkammtechnik, die mit ihrer präzisen Bestimmung optischer Frequenzen auch der Zeitmessung eine bis dahin nicht gekannte Genauigkeit ermöglichte. Die Ergebnisse der hochpräzisen Messungen aus Garching ließen Physiker in aller Welt aufhorchen.

Aktuelle Experimente am MPQ sollen mit Untersuchungen der Wechselwirkung einzelner Photonen und Atome die Grundlagen für künftige Quantencomputer liefern. Andere setzen Teilchen extrem niedrigen Temperaturen aus oder beobachten quantenmechanische Prozesse mit Lichtblitzen von einigen Hundert Attosekunden Dauer.

Um zu experimentellen Ergebnissen zu kommen, ist nicht nur physikalischer Genius gefragt, sondern auch sehr präzise Versuchsaufbauten. Die sehr komplexen Experimente füllen meist ganze Laborräume. Dabei wird immer mit Lasern gearbeitet; fast jede Labortür trägt hier einen entsprechenden Warnhinweis. In nahezu allen Versuchen werden die Laserstrahlen durch Hochvakuum geleitet.

  • Überzeugt hat die ›Omax 5555‹ unter anderem durch ihre leichte Bedienbarkeit.

    Überzeugt hat die ›Omax 5555‹ unter anderem durch ihre leichte Bedienbarkeit.

  • Hauptaugenmerk des MPQ liegt auf dem Schneiden mit einer Genauigkeit im Hundertstel-Millimeter-Bereich.

    Hauptaugenmerk des MPQ liegt auf dem Schneiden mit einer Genauigkeit im Hundertstel-Millimeter-Bereich.

  • Die Ionenfalle, die im MPQ entwickelt wurde, ist kleiner als eine Zigarettenschachtel.

    Die Ionenfalle, die im MPQ entwickelt wurde, ist kleiner als eine Zigarettenschachtel.

  • Sie besteht aus einem Materialmix aus Edelstahl 1.4301, Kupfer und Macor (Glaskeramik) als Isolator.

    Sie besteht aus einem Materialmix aus Edelstahl 1.4301, Kupfer und Macor (Glaskeramik) als Isolator.

  • »Hauptgrund für die Entscheidung zum Wasserschneiden war die für uns notwendige Präzision und die Vielseitigkeit der zu bearbeitenden Materialien.« Michael Rogg, Werkstattleiter am Max-Planck-Institut für Quantenoptik

    »Hauptgrund für die Entscheidung zum Wasserschneiden war die für uns notwendige Präzision und die Vielseitigkeit der zu bearbeitenden Materialien.« Michael Rogg, Werkstattleiter am Max-Planck-Institut für Quantenoptik

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