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07.02.2017

Deutsche Werkzeugmaschinenhersteller erwarten Produktionszuwachs

Wie der VDW-Vorsitzende Dr. Heinz-Jürgen Prokop mitteilt, ist die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie optimistisch ins Jahr 2017 gestartet. Der VDW erwartet demnach für das laufende Jahr einen deutlichen Produktionszuwachs von 3 Prozent.

Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). Bild: VDW

Grundlage für die Einschätzung des VDW sind die internationale Industrieproduktion und die globale Werkzeugmaschinennachfrage, die sich laut Oxford Economics, Prognosepartner des VDW, gut entwickeln sollen. Gestützt wird die Prognose auch durch das dicke Auftragspolster aus 2016. Bis November stiegen die Aufträge der deutschen Hersteller um 7 Prozent, getrieben durch das Ausland. Die Inlandsbestellungen verharrten auf gutem Vorjahresniveau. Insgesamt profitiert die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie vor allem vom großvolumigen und automobilgetriebenen Projektgeschäft weltweit.

Die VDW-Prognose setzt auf dem Rekordjahr 2016 auf. Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie produzierte Maschinen im Wert von 15,2 Mrd. Euro, was einer Steigerung von rd. 1 Prozent entspricht. „Damit erreichte unsere Branche abermals einen Produktionsrekord“, erklärt Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken).

Mit einer Exportquote von 66 Prozent sanken die Ausfuhren um 3 Prozent auf nunmehr rund 9,1 Mrd. Euro. Dies lässt sich mit der ausgeprägten Nachfragedämpfung in China erklären. China bleibt dennoch wichtigster Absatzmarkt deutscher Werkzeugmaschinen. Nahezu ein Fünftel ging auch 2016 in das Reich der Mitte.

2016 waren im Jahresdurchschnitt 69 000 Frauen und Männer in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie beschäftigt. Die Kapazitätsauslastung in Deutschland lag im Jahresdurchschnitt mit 88 Prozent auf Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand lag mit 6,9 Monaten leicht über dem Wert 2015.

Zusammenfassend stellt VDW-Vorsitzender Heinz-Jürgen Prokop fest, dass die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie gut für die Zukunft gerüstet ist. Sie arbeite intensiv daran, sich für den weltweiten Wettbewerb wetterfest zu machen. Die überwiegende Mehrheit der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller stelle sich auf die kommenden Herausforderungen ein, sei mit Service, Vertrieb und Produktion weltweit vertreten und baue die Auslandsstrukturen weiter aus. Der globale Werkzeugmaschinenbedarf steigt, und die deutschen Hersteller sind ganz vorne mit dabei, so Prokop. Sie können diesen Bedarf decken und profitieren davon unmittelbar. Die Unternehmen integrieren neue Technologien in ihre Produkte und entwickeln neue Lösungen. „Ich bin mir sicher, dass wir auch künftig in der ersten Liga ganz vorne mitspielen werden“, so das abschließende Fazit des VDW-Vorsitzenden.

Unternehmensinformation

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

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