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maschine+werkzeug 07/2011

Der Drall ist das Geheimnis

Technik

Fräsen – Vom Kotflügel über tragende Strukturteile bis zur Innenraumverkleidung: Immer mehr Bauteile im Automobilbau werden aus Faserverbundwerkstoffen (FVK) gefertigt. LMT gibt in diesem Zusammenhang eine ›komprimierte Antwort‹.

Die Drallform des ›DFC Compression Mill‹ von LMT verhindert beim Fräsen von FVK die Delamination.

Die besondere Problematik bei der Zerspanung von Faserverbundwerkstoffen lässt sich unter dem Fachbegriff ›Delamination‹ (Enthaftung) zusammenfassen. Je nach Werkstoff und Bearbeitungsart ergeben sich unterschiedliche Schadensbilder.

Derzeit werden noch überwiegend duroplastische Harze verwendet, die nach dem Aushärtevorgang sehr hart und spröde sind. Besonders an den Werkstückkanten können während der Zerspanung Glas- oder Carbonfasern regelrecht ›herausbrechen‹. Sie verbleiben als Faserüberstände an der Werkstückkante. Bei Sandwichmaterialien mit Honeycomb- oder anderen Füllschichten treten wiederum Kräfte quer zur Hauptlastrichtung auf, die ein ›Aufschälen‹ und damit Delaminieren von Kern und Deckschicht bewirken.

Wie lassen sich diese verschiedenen Formen der Delamination, Ausbrüche oder Gratbildungen vermeiden? – »Der Überhitzung des Werkstücks kann nur mit einer effizienten Spanabfuhr, mit minimaler Reibung an der Schneidkante und im optimalen Fall durch Kühlung mit Luft oder zulässigen Kühlstoffen begegnet werden«, erklärt Martin Danielczick, Leiter des Vertriebssegments Composites & Plastics Machining bei der LMT. »Die beste Lösung zur Vermeidung mechanisch bedingter Delaminationen aus Sicht der LMT ist die Kompressionstechnik.«


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Unternehmensinformation

LMT Tool Systems GmbH

Heidenheimer Str. 84
DE 73447 Oberkochen
Tel.: 07364-9579-0
Fax: -30

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