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25.05.2018

Das Cern simuliert additive Fertigungsprozesse mit Simufact Additive

Durch die Simulation mit Simufact Additive lassen sich 3D-Druckprozesse optimieren, bevor Druckkosten für Realteile entstehen.

Die Simulation von 3D-Druckprozessen gibt Aufschlüsse über Verzüge und Eigenspannungen im Bauteil und bietet so die Basis für geeignete Gegenmaßnahmen. (Bild: Simufact)

Die Gruppe Mechanical and Materials der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) hat sich für Simufact Additive entschieden, um den Prozess der additiven Fertigung für Anwendungen in der Hochenergiephysik zu simulieren. Die Software ermöglicht es den Wissenschaftlern die Verformung von Teilen in Anwendungen wie supraleitenden Magneten und Hochfrequenzkomponenten (RF), die vom Cern mit additiven Fertigungsverfahren hergestellt werden, vorherzusagen.

"Die Vorhersage von Verformungen ist der Schlüssel für die auf Anhieb präzise (first-time-right) additive Fertigung von Bauteilen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn bei der Fertigung von AM-Teilen teure Materialien wie Niob zum Einsatz kommen, die für supraleitende HF-Anwendungen entwickelt wurden", betont Romain Gérard, AM Ingenieur, CERN.

AM-Prozesskette analysieren

Simufact Additive ist eine skalierbare Softwarelösung für die Simulation und Optimierung für metallbasierte additive Fertigungsprozesse im Metall-Pulverbett mit Fokus auf Laserschmelzen. Die Software deckt die komplette fertigungsnahe AM-Prozesskette ab und simuliert den eigentlichen Druckprozess sowie nachfolgende Prozesse wie die Wärmebehandlung zum Abbau von Spannungen im Bauteil, das Abschneiden der Grundplatte, das Entfernen der Stützstrukturen sowie das heiß-isostatische Pressen (HIP). Die Simulation von 3D-Druckprozessen gibt Aufschlüsse über Verzüge und Eigenspannungen im Bauteil und bietet so dem Benutzer die Grundlage geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen bevor das Teil gedruckt wird.

"Für uns ist das CERN aufgrund seiner hohen Expertise ein Vorzeigekunde im Bereich unserer stetig wachsenden akademischen Anwendergemeinschaft", erläutert Dr. Hendrik Schafstall, Geschäftsführer und CTO von Simufact Engineering.

Bereits 15 Monate nach der Markteinführung hat Simufact eine breite Nutzerbasis mit Kunden aus der akademischen Forschung, der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Medizintechnik sowie AM-Dienstleister.

Unternehmensinformation

simufact engineering gmbh

Tempowerkring 19
DE 21079 Hamburg
Tel.: 040-790128-000
Fax: 040-790128-199

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