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11.06.2018

csi Entwicklungstechnik erhält Innovationspreis

Das unter Leitung von csi Entwicklungstechnik laufende Projekt 3i-Print wurde mit dem „German Innovation Award 2018“ in der Wettbewerbsklasse „Excellence in Business to Business“, Kategorie „Machines & Engineering“ ausgezeichnet. Bei dem Projekt handelt es sich um eine digitale Partnerplattform zur schnellen Umsetzung innovativer Ideen im Automobilbereich. Technische Basis ist der metallische 3D-Druck.

Zusätzlich erhält csi eine Ehrung in der Sonderkategorie „Design Thinking“. Die Preisverleihung fand am 6.Juni 2018 in Berlin statt.


Der German Innovation Award wird vom sogenannten „Rat für Formgebung“ verliehen. Er zeichnet branchenübergreifend Produkte und Lösungen aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einem Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden.

  • Im Gemeinschaftsprojekt 3i-Print entstand unter Leitung von csi der additiv gefertigte Vorderwagen eines VW Golf 1 Caddy in Aluminium-Leichtbauweise. Bild: csi

    Im Gemeinschaftsprojekt 3i-Print entstand unter Leitung von csi der additiv gefertigte Vorderwagen eines VW Golf 1 Caddy in Aluminium-Leichtbauweise. Bild: csi

  • Steffen Boll (links), csi-Geschäftsführer, und Stefan Herrmann, Projektleiter Integration/Entwicklung Neue Technologien bei csi, freuen sich über die am 6.Juni 2018 übergebenen Auszeichnungen für ihr Unternehmen. Bild: csi

    Steffen Boll (links), csi-Geschäftsführer, und Stefan Herrmann, Projektleiter Integration/Entwicklung Neue Technologien bei csi, freuen sich über die am 6.Juni 2018 übergebenen Auszeichnungen für ihr Unternehmen. Bild: csi

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Bei dem Projekt 3i-Print handelt es sich um eine offene, digitale Partnerplattform zur schnellen Umsetzung innovativer Ideen im Automobilbereich. Technische Basis dafür ist der metallische 3D-Druck. Hersteller, Entwickler und Kunden können sich über diese Plattform austauschen und Idee, Entwicklung, Anwendung und Hardware-Realisierung optimal vernetzen. Projektpartner bei 3i-Print sind neben csi Entwicklungstechnik die Firmen Altair, Airbus AP Works, Eos, Gerg und Heraeus.

Der German Innovation Award hat mit über 650 Einreichungen gleich im ersten Ausschreibungsjahr großes Interesse in Industrie und Wirtschaft geweckt. Knapp 40 Prozent haben sich im Bereich »Excellence in Business to Consumer«, gut 60 Prozent im Bereich »Excellence in Business to Business« dem Wettbewerb gestellt. Die Bewertung der Einreichungen erfolgt nach den Kriterien Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Die Innovationsstrategie sollte Aspekte wie soziale, ökologische, ökonomische Nachhaltigkeit und den Energie- und Ressourceneinsatz berücksichtigen. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen eine entscheidende Rolle im Bewertungsprozess.

Die Jury besteht aus unabhängigen, interdisziplinären Experten von Industrie, Wissenschaft, Institutionen und Finanzwirtschaft. Den Vorsitz mit Andrej Kupetz der Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung.

3i-Print im Technologiefeld Additive Fertigung

Im Technologiefeld Additive Fertigung baut csi seit Jahren Know-how auf und aus. Im Gemeinschaftsprojekt 3i-Print entstand 2017 ein auf aktuellem technischem Stand entwickelter und simulierter, additiv gefertigter Vorderwagen eines VW Golf 1 Caddy in Aluminium-Leichtbauweise. Hier zeigten die Projektpartner bereits das Potenzial und den Mehrwert des industriellen metallischen 3D-Drucks für die Automobilindustrie auf. Im Februar 2018 ergänzten sie das Fahrzeug um einen vollständig neu gedachten, funktionsintegrierten Interieur-Modulquerträger.

csi will mit dem 3i-Print-Projekt primär eine innovative Plattform zur schnellen Umsetzung von Ideen im Partnernetzwerk bieten, die neue Technologien auf Machbarkeit prüft, Denkprozesse angeregt und diese „anfassbar“ macht. Ebenso im Vordergrund stehen die sich verändernden kollaborativen Entwicklungsprozesse von der Funktion hin zum Bauteil und die damit verbundene funktions- und simulationsgetriebene Auslegung.

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