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25.06.2019

Boom Supersonic baut Überschallflugzeug mit Stratasys 3D-Drucker

Der Flugzeughersteller Boom Supersonic nutzt den 3D-Drucker F900 von Stratasys, um den Prototypen für das nach eigenen Angaben schnellste Überschallpassagierflugzeug der Geschichte zu bauen.

Die beiden Unternehmen vereinbarten kürzlich eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit um sieben Jahre. Mit dem 3D-Drucker F900 und dem Aircraft Interiors Solution (AIS)-Paket fertigt das US-Start up hunderte 3D-gedruckter Bauteile für den Prototypen des Überschallflugzeugs XB-1. Das AIS-Paket soll die mechanischen Eigenschaften verbessern und ermöglicht eine reproduzierbare Entwicklung von Bauteilen für die Flugzeugproduktion.

  • Das  zweisitzige Modell XB-1 soll im weiteren Verlauf dieses Jahres eingeführt werden und ab 2020 mit Überschallgeschwindigkeit fliegen. Bild: Boom Supersonic

    Das zweisitzige Modell XB-1 soll im weiteren Verlauf dieses Jahres eingeführt werden und ab 2020 mit Überschallgeschwindigkeit fliegen. Bild: Boom Supersonic

  • Leistungsstarker 3D-Druck von Stratasys für eine effektivere Herstellung von Werkzeugen aus Verbundwerkstoffen für den XB-1. Bild: Stratasys

    Leistungsstarker 3D-Druck von Stratasys für eine effektivere Herstellung von Werkzeugen aus Verbundwerkstoffen für den XB-1. Bild: Stratasys

  • Der 3D-Drucker F900 und Aircraft Interiors Solution (AIS) von Stratasys bieten einen schnelleren und optimierten Ansatz zur Qualifizierung additiv gefertigter Bauteile für die Flugzeuginstallation. Bild: Stratasys

    Der 3D-Drucker F900 und Aircraft Interiors Solution (AIS) von Stratasys bieten einen schnelleren und optimierten Ansatz zur Qualifizierung additiv gefertigter Bauteile für die Flugzeuginstallation. Bild: Stratasys

  • Viel Beinfreiheit in der Business-Class. Das Flugzeug bietet Platz für 55 Passagiere.  Bild: Boom Supersonic

    Viel Beinfreiheit in der Business-Class. Das Flugzeug bietet Platz für 55 Passagiere. Bild: Boom Supersonic

  • Große Fenster und Infotainment wird es geben, aber keine Betten - die braucht man bei der Reisegeschwindigkeit nicht mehr, so das Start-up. Bild: Boom Supersonic

    Große Fenster und Infotainment wird es geben, aber keine Betten - die braucht man bei der Reisegeschwindigkeit nicht mehr, so das Start-up. Bild: Boom Supersonic

  • Der Concorde-Nachfolger heißt Overture. Bild: Boom Supersonic

    Der Concorde-Nachfolger heißt Overture. Bild: Boom Supersonic

  • Der Demonstrator XB1 soll schon bald abheben. Bild: Boom Supersonic

    Der Demonstrator XB1 soll schon bald abheben. Bild: Boom Supersonic

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»Wir können wichtige Bauteile und Komponenten vor Ort drucken und müssen sie nicht mehr bei einem Lieferanten kaufen. So können wir maßgeschneiderte Bauteile herstellen, den Weg von der technischen Entwicklung bis zur Fertigung beschleunigen und uns auf den Bau des Flugzeugs und die Umsetzung unserer Vision konzentrieren«, so Mike Jagemann, Head of XB-1 Production bei Boom. „In den ersten drei Jahren unserer Partnerschaft haben wir mit den 3D-Druckern F370 und Fortus 450mc von Stratasys über 200 Bauteile für die Werkzeugfertigung, Prototypen und Prüfanlagen gedruckt. Damit haben wir eine Vielzahl an Arbeitsstunden gespart - dies ermöglichte uns eine schnelle Reproduktion der Designzyklen. Wir freuen uns, diese Partnerschaft langfristig auszubauen.«

Die neue Vereinbarung dient dazu, die FDM-3D-Drucktechnologie in die Herstellung von Flugzeugbauteilen für das Modell XB-1 einzubinden und später auch für das Modell Overture – das Passagierflugzeug Mach 2.2. Das AIS-Paket von Stratasys bietet einen schnelleren und optimierten Ansatz zur Qualifizierung additiv hergestellter Bauteile für den Flugzeuginnenausbau und wird entscheidend dazu beitragen, dass das Flugzeug die doppelte Schallgeschwindigkeit bzw. eine Geschwindigkeit von 1.500 Meilen pro Stunde (2.400 km/h) fliegen wird.

Der 3D-Drucker F900 von Stratasys bietet die nach eigenen Angaben beste Reproduzierbarkeit und höchste Baugröße aller FDM-Systeme. Die Lösung eignet sich für komplexe Produktionsanforderungen und nutzt eine Vielzahl von thermoplastischen Kunststoffen mit modernen mechanischen Eigenschaften. Die Bauteile widerstehen extrem hohen Temperaturen, ätzenden Chemikalien und Anwendungen mit extremen Anforderungen.

Hersteller der Luft- und Raumfahrtindustrie erhalten mit dem AIS-Paket die Unterlagen und Schulungen, die erforderlich sind, um den komplexen Qualifizierungsprozess durchzuführen. Das Endergebnis sind flugtaugliche Bauteile, die auf additiver Fertigung basieren.

Der Demonstrator XB-1 soll im weiteren Verlauf dieses Jahres eingeführt werden und ab 2020 mit Überschallgeschwindigkeit fliegen. Das Modell Overture befindet sich in der Entwicklungsphase, die Passagierflüge sollen voraussichtlich Mitte der 2020er Jahre starten.

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