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24.05.2018

Boeing Horizon-X investiert in 3D-Startup Morf3D

Der Flugzeughersteller Boeing setzt bei der Fertigung von Bauteilen zunehmend auf additive Verfahren. Jüngstes Beispiel für dieses Engagement ist das Investment in das 3D-Start-up Morf3D.

Boeing kooperiert mit Zulieferern rund um den Globus, um 3D-gedruckte Teile für seine laufenden Luft- und Raumfahrtprogramme herzustellen. (Bild: Boeing)

Horizon-X, die Investment-Sparte des US-amerikanischen Flugzeugbauers Boeing, hat in das 3D-Start-up Morf3D investiert. Das 2015 gegründete kalifornische Start-up hat sich auf den metallbasierten 3D-Druck spezialisiert. Zu seinen Leistungen gehört sowohl die Entwicklung als auch die Fertigung von Teilen für die Luft- und Raumfahrt. Seit seiner Gründung hat Morf3D bereits mehrfach mit Boeing zusammengearbeitet und dabei verschiedene Bauteile aus Titan und Aluminium für Boeing-Satelliten und -Hubschrauber entwickelt und dann gefertigt.

Mit der Investition ist das 3D-Start-up in der Lage zusammen mit Boeing seine Fertigungsprozesse weiter zu optimieren und die technischen Fähigkeiten im Additive Manufacturing zu vertiefen und weiter zu entwickeln.
"Die Entwicklung von Standardprozessen im Additive Manufacturing für Luft- und Raumfahrtkomponenten kommt beiden Unternehmen zugute und ermöglicht uns, das volle Potenzial dieser innovativen Technologie auszuschöpfen", betont Kim Smith, Vice President und General Manager der Fertigung von Boeing Commercial Airplanes und Boeing Additive Manufacturing.

Software und Ingenieurskunst vereint

Die Spezialisten von Morf3D nutzen eine neue Reihe von neuen Konstruktionsregeln für die additive Fertigung. Dadurch eist es ihnen möglich, den metallbasierten 3D-Druck für den kommerziellen Einsatz voranzutreiben. Dazu kombiniert das Unternehmen modernste Software mit ingenieurtechnischer Expertise, um die Masse der Bauteile erheblich zu reduzieren, gleichzeitig aber die Leistung und Funktionalität der gefertigten Teile zu erhöhen.

"Wir freuen uns, dass und Boeing als vertrauenswürdigen Partner in den Kreis der Zulieferer für generativ gefertigter Bauteile aufgenommen hat, wodurch wir unsere additiven Prozesse mit hoher Geschwindigkeit weiter entwickeln können", ist Ivan Madera , CEO von Morf3D überzeugt. "Diese Investition ermöglicht es uns, unsere Entwicklungsabteilung zu verstärken und unsere Technologiebasis von EOS M400-4 DMLS-Systemen auszubauen, um den wachsenden Anforderungen unserer Kunden in der Luft- und Raumfahrt besser zu entsprechen."

"Da innovative Unternehmen permanent Technologien und Methoden neu erfinden, haben wir mit voller Überzeugung in den rasant wachsenden Bereich der additiven Fertigung investiert", erklärt Steve Nordlund, Vice President von Boeing Horizon-X.

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