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maschine+werkzeug 08/2018

Blisk-Produktion perfektionieren

Extra Luft- und Raumfahrt Spektrum

Bearbeitungszentren - Makino bietet nicht nur Bearbeitungszentren an, die speziell für die Bearbeitung von Blisks entwickelt wurden, sondern arbeitet auch mit Partnern zusammen um die Blisk-Produktion weiter voranzubringen.

Die Blisk-Produktion ist ein anspruchsvoller Prozess, bei dem normalerweise dünne Stärken und enge Durchflusskanäle in Verbindung mit einer hohen Oberflächengüte erforderlich sind. Dies erfordert komplexe Geometrien und eine präzise Kontrolle der Konturen- und Oberflächenqualität, wodurch sich lange Bearbeitungszeiten ergeben.

Makino konnte bei der Fünf-Achs-Hochgeschwindigkeitsbearbeitung (HSM) sowohl beim Schruppen als auch beim Vor- und Endschlichten von Blisks erhebliche Fortschritte erzielen. Die Strategie umfasst die Optimierung von drei wichtigen Bereichen der Blisk-Herstellung: CAD/CAM-Programmierung, Werkzeugstrategie und Bearbeitungsprozess.

  • Beim Design von Blisk-Komponenten werden oft Materialien eingesetzt, die über eine hohe spezifische Festigkeit verfügen, wie Titan oder nickelbasierte Legierungen. Bild: Makino

    Beim Design von Blisk-Komponenten werden oft Materialien eingesetzt, die über eine hohe spezifische Festigkeit verfügen, wie Titan oder nickelbasierte Legierungen. Bild: Makino

  • »Eine auf echte Anwendungen ausgerichtete Forschung ist der Schlüssel zum Erfolg.« Dr. Sascha Gierlings vom Fraunhofer IPT

    »Eine auf echte Anwendungen ausgerichtete Forschung ist der Schlüssel zum Erfolg.« Dr. Sascha Gierlings vom Fraunhofer IPT

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Zu den wichtigsten Eigenschaften einer optimierten CAD/CAM-Programmierung für HSM gehören die Optimierung des Betriebs in Bezug auf die Spandickensteuerung, die dynamische Steuerung der Nebenbewegungen und die Werkzeugvektorsteuerung für gleichmäßigere, dynamische Fünf-Achs-Bewegungen. Zusätzlich muss auch die Programmierung für den Einsatz von kundenspezifischen Schneidwerkzeugen optimiert werden.

Die Werkzeugstrategie spielt bei HSM sowohl beim Schruppen als auch bei der Endbearbeitung eine große Rolle. Kundenspezifische Schnittkantenformen verringern die Anzahl der benötigten Fräsdurchgänge. So kann beispielsweise durch den Einsatz eines tonnenförmigen Schaftfräsers bei der Hochgeschwindigkeits-Endbearbeitung die Anzahl der Durchgänge erheblich verringert werden, da ein höherer Radius als bei einem kugelförmigen Schaftfräser verwendet wird. Bei vergleichbaren Fräsbedingungen bietet diese Endbearbeitungsmethode im Vergleich zu herkömmlichen Methoden eine Verbesserung von nahezu 40 Prozent.


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Unternehmensinformation

Makino GmbH

Kruichling 18
DE 73230 Kirchheim u Teck
Tel.: 07021-503-0
Fax: -400

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