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15.01.2020

Beliebige Formen in Serie produzieren

Bekannt ist das Pulverspritzgießen laut Wikipedia bereits seit etwa 1920, als erste keramische Gehäuse für Zündkerzen mit diesem Verfahren gefertigt wurden. Seither führte die Technologie jedoch ein Schattendasein. Industriell etablierte sich das Pulverspritzgießen erst in den 80er Jahren mit der Fertigung kleiner, hochpräziser metallischer Bauteile für Industriegüter und Handfeuerwaffen.

Auf der Formnext 2019 stellte der Veranstalter Mesago diese relativ alte Technologie in einer Kooperation mit PIM International im User Case Area PIM/MIM/CIM ins Rampenlicht, da die Fertigungstechnologie die Schnittstelle zwischen additiver Fertigung und moderner Massenproduktion bildet.

Der Grund liegt auf der Hand: Das Ziel moderner Fertigungsverfahren ist die Herstellung endformnaher Bauteile mit wenigen Verfahrensschritten. Ein großer Vorteil der pulvermetallurgischen Fertigung von Bauteilen besteht im geringen Nachbearbeitungsbedarf der Komponenten. Der Metallpulverspritzguss ermöglicht zudem die Verarbeitung einer breiten Werkstoffpalette und die Produktion einer hohen geometrischen Bauteilkomplexität bei gleichzeitig großer Stückzahl weil es die Formgebungsmöglichkeiten des Kunststoffspritzgießens mit der Werkstoffauswahl und den Werkstoffeigenschaften der Pulvermetallurgie verbindet.

Die Animation im Video veranschaulicht die einzelnen Prozessschritte bis zum fertigen Bauteil.

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