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21.02.2020

Arburg-Eigentümer übernehmen German RepRap

Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath, Eigentümer des Kunststoffspritzgießmaschinen-Herstellers Arburg , haben das in 3D-Druck-Start-up German RepRap gekauft. Beide Unternehmen bieten technologische Anknüpfungspunkte, heißt es.

3D-Drucker X500. Bild: German RepRap

Die Gesellschafter sehen in der additiven Fertigung für die Zukunft ein wichtiges und ergänzendes Fertigungsverfahren in der Kunststoffverarbeitung. Durch den Markteintritt mit dem Arburg Freeformer im Jahr 2013 fühlen sich die Arburg-Eigentümer in dieser Einschätzung bestätigt. Der Schwerpunkt der Anwendungen mit diesem offenen System zur Verarbeitung von handelsüblichen Kunststoffgranulaten zeigt sich derzeit in Anwendungen wie z. B. in der Medizintechnik und bei festgelegten Materialanforderungen.

Start-up mit Erfahrung

German RepRap entwickelt und fertigt 3D-Systeme auf Basis der FFF-Technologie (Fused Filament Fabrication). Hinzu kommt seit 2016 die neu entwickelte und weltweit einzigarte Liquid Additive Manufacturing Technologie (LAM), mit welcher Materialien wie Liquid Silicon Rubber (LSR) verarbeitet werden können. Der neue x500pro, der technische Kunststoffe – wie zum Beispiel Polycarbonat (PC) – verarbeitet, ergänzt das innovative Produktsortiment von German RepRap.

Interessante Ergänzung

Im Rahmen intensiver Sondierungsgespräche zwischen German RepRap und Arburg wurden mögliche Ergänzungen und Synergien diskutiert. Dabei wurde ersichtlich, dass sich die Angebotspaletten beider Anbieter im Markt ergänzen. Das Start-up-Unternehmen aus Feldkirchen erwies sich aufgrund seiner Flexibilität und Dynamik nach genauer Überlegung aus Sicht der neuen Eigentümer als interessante Ergänzung.

Technologische Anknüpfungspunkte

Die technologischen Anknüpfungspunkte liegen auf der Hand: Der Freefromer von Arburg funktioniert mit Tropfenaustrag und Standardgranulat für individuelle Anwendungen, der German RepRap x500pro mit Strangaustrag von Filament für industrielle Standardanwendungen. Weitere Entwicklungen werden die Verarbeitung von Flüssigkunststoffen (z. B. LSR) sein.

Neuer Eigentümer, gewohnte Start-up-Systematik

German RepRap wird nach dem Willen der neuen Gesellschafter als eigenständiges Start-up-Unternehmen am Standort Feldkirchen weitergeführt. Für die 23 Mitarbeitenden der German RepRap ergeben sich aus dem Inhaberwechsel keine operativen Veränderungen. Gründer und Geschäftsführer Florian Bautz wird weiterhin in gewohnter Art und Weise die Geschäfte führen. Die Aufgabenbereiche Vertrieb, Anwendungstechnik, Produktion und Administration führt German RepRap eigenständig weiter. Arburg wird im Weiteren German RepRap mit seinen breit gefächerten Ressourcen auf Anfrage und in engem Kontakt unterstützen.

Unternehmensinformation

German RepRap GmbH

Kapellenstr. 9
DE 85622 Feldkirchen, Kr München
Tel.: 089-32606052
Fax: -20350938

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