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09.12.2019

Antemo investiert in additive Fertigung

Der österreichische Dienstleister Antemo hat den 3D-Drucker Stratasys F900 gekauft, um damit Prototypen und Serienbauteile für das Gesundheitswesen, die Halbleiterbranche sowie die Luft- und Raumfahrt zu produzieren.

(V.l.n.r.) Bernd Prettenthaler, Vertriebsleiter bei alphacam Österreich, Martin Brunner, CEO von Antemo und Dominik Müller, Strategic Account Manager bei Stratasys mit dem neu installierten 3D-Drucker Stratasys F900 im Büro von Antemo. Bild: Stratasys

Das Unternehmen will mithilfe der Stratasys Technologie die Produktionskosten pro Bauteil senken und den allgemeinen Durchsatz beschleunigen. Darüber hinaus beabsichtigt Antemo, die Eigenschaften der für den Flugbetrieb zugelassenen Thermoplaste von Stratasys zu nutzen, um seine Dienstleistungen für zertifizierungsfähige 3D-gedruckte Bauteile in der Luft- und Raumfahrtindustrie auszubauen.

Antemo beliefert bereits verschiedene Branchen mit individuellen Lösungen und plant nun, den 3D-Drucker F900 zur Herstellung von Prototypen, Kleinserienbauteilen und Serienbauteilen für das Gesundheitswesen, die Halbleiterbranche sowie die Luft- und Raumfahrt einzusetzen. Insbesondere für Letztere will das Unternehmen die Möglichkeiten der F900 nutzen, mit 3D-Druckmaterialien zu arbeiten, die eine leichtere Bauteilzertifizierung ermöglichen und damit einen neuen Wettbewerbsvorteil für ihr Geschäftsangebot verschaffen.

„Die Möglichkeit, zertifizierungsfähige Bauteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie per 3D-Druck herzustellen, war in den vergangenen Jahren für uns nicht möglich. Daher haben wir CNC-Zerspanungs- und Drehtechniken für die Bauteilproduktion angewandt“, sagt Martin Brunner, CEO von Antemo. „Mit dem 3D-Drucker Stratasys F900 können wir jedoch unserer Produktion eine neue Dimension verleihen, da wir sowohl Kosten als auch Zeit sparen. Dadurch können wir das langwierige und komplizierte Programmieren sowie die teuren Produktionskosten der CNC-Zerspanung umgehen. Wir können jetzt maßgefertigte Lösungen zu geringeren Kosten pro Bauteil herstellen und die Produktion reproduzierbarer und zuverlässiger machen.“


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