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16.05.2018

Ansys-Software: Komplexe Metallteile fehlerfrei fertigen

Ansys optimiert mit seinen neuen Softwarelösungen für die additive Metallfertigung – Ansys Additive Print und Ansys Additiv Suite – die Produktion von Metallteilen in den Branchen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Biotech- sowie Automobil: Anwender können ihre Produktentwürfe virtuell testen, bevor sie in den 3D-Druck gehen.

Simulationsergebnisse von Ansys Additive Print zur Darstellung der Verschiebung eines Wärmetauschers. Bild: Ansys

Simulationsergebnisse von Ansys Additive Print zur Darstellung der Verschiebung eines Wärmetauschers. Bild: Ansys

„Ansys Additive Print und Ansys Additiv Suite liefern die leistungsfähigsten und umfassendsten Lösungen für die additive Metallfertigung. Sie ermöglichen Anwendern erstmals den erfolgreichen Druck leichtgewichtiger komplexer Metallteile sowie die Analyse von Mikrostruktureigenschaften und -verhalten“, erläutert Thomas Zanzinger, Geschäftsführer von Ansys in DACH. „Zudem können diese neuen Ansys-Lösungen die Kosten für die additive Fertigung erheblich senken, indem sie Designbeschränkungen begrenzen, Ausschuss verringern und die Druckzeit verkürzen.“

Additive Fertigungsverfahren für Metalle bieten neben vielen Vorteilen auch das Potenzial, die industrielle Fertigungslandschaft zu verändern. Da die Produktkomplexität weiter zunimmt, können traditionelle Fertigungsmethoden den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Deshalb suchen Unternehmen nach alternativen Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Herstellung von Produkten der nächsten Generation. Trotz der vielen Vorteile ist der additive Fertigungsprozess jedoch zeitaufwendig und kostenintensiv. So schränkt der Preis für Metallpulver und 3D-Druckmaterialien die Möglichkeiten für Versuche während des Druckprozesses wesentlich ein.

Produktentwürfe virtuell testen

Der komplette additive Simulationsworkflow von Ansys hingegen reduziert diese Herausforderungen und optimiert den Prozess. Damit können Kunden ihre Produktentwürfe bereits rasch virtuell testen, bevor sie ein Teil drucken. Zudem erlaubt die Integration der Simulation vor dem Druckprozess, dass Konstrukteure die Leistungsfähigkeit eines Teils schon vor dem Einschalten des Druckers entwerfen, testen und analysieren können. Dies senkt die hohen Kosten für physikalische Versuche deutlich.

Ansys Additive Print liefert Ergebnisse, die den Konstrukteuren genau zeigen, was während des Druckprozesses passieren wird. Die Ingenieure werden bereits vor dem Drucken informiert, was die Ursachen konstruktiver Schwachstellen sein können. Simulationen vor dem Druck reduzieren neben der Anzahl der Versuchsreihen auch die kostspieligen Druckprozesse.

Ansys Additive Suite bietet Kunden neben der leistungsstärksten Simulationslösung für additive Metallfertigung auch eine komplette Workflow-Lösung. Ansys Additive Suite ermöglicht Konstrukteuren die Optimierung von Gewichtsreduzierung und Gitterdichte sowie die Erstellung, Korrektur und das Bereinigen von CAD-Geometrien. Außerdem erlaubt die Softwarelösung die Simulation des additiven Prozesses sowie die Durchführung struktureller und thermischer Analysen zur Datenvalidierung.


„Ansys verfolgt das Ziel, mit der leistungsstärksten Komplettlösung auf dem Markt die Herstellung von Produkten durch additive Fertigungsverfahren zu optimieren“, unterstreicht Thomas Zanzinger. „Dabei sind die Möglichkeiten beinahe grenzenlos: Schließlich fördert unsere Technologie die effiziente Herstellung von Teilen für einige der anspruchsvollsten Anwendungen der Welt – nicht zuletzt bei herausfordernden Kleinserien oder in der Medizintechnik.“

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