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20.08.2018

AMB startet mit neuen Rekorden

15.000 Quadratmeter mehr Fläche durch die neue Paul-Horn-Halle (Halle 10) ergeben insgesamt 120.000 Brutto-Quadratmeter und Platz für jetzt über 1.500 AMB-Aussteller. Erwartet werden rund 90.000 Fachbesucher.


Neue Herausforderungen durch E-Mobilität und Leichtbau

Die Nachfrage nach neuen Werkzeugkonzepten ist nicht trotz, sondern sogar wegen der aufkommenden Elektromobilität gewachsen, wie der Verbandschef erklärt: „In der Automobilindustrie ist neben der Stückzahlentwicklung auch der Wandel zu hocheffizienten Motoren und Hybridkonzepten ein wesentlicher Wachstumstreiber geworden.“ Das bestätigt Reiner Wendt, Verkaufsleiter Süddeutschland beim Zerspanungsspezialisten Paul Horn: Zwar reduziere „reine Elektromobilität die zu zerspanenden Bauteile, Hybridantriebe erhöhen den Anteil der zu zerspanenden Bauteile hingegen.“

  • „Alle wichtigen Kennzahlen der Präzisionswerkzeuge, von Auftragseingang über die Produktion bis zum Export, lagen 2017 deutlich über den entsprechenden Vergleichswerten des Vorjahres.“ Markus Heseding, Geschäftsführer, VDMA-Fachverband Präzisionswerkzeuge. Bild: Michael Pyper

    „Alle wichtigen Kennzahlen der Präzisionswerkzeuge, von Auftragseingang über die Produktion bis zum Export, lagen 2017 deutlich über den entsprechenden Vergleichswerten des Vorjahres.“ Markus Heseding, Geschäftsführer, VDMA-Fachverband Präzisionswerkzeuge. Bild: Michael Pyper

  • „Speziell in Europa geht der Trend zu Hightech-Spannmitteln und vernetzten, vollautomatisierten Lösungen, bei denen Spannmittel, Greifsysteme, Magazinierung und Beladesystem eine Einheit bilden.“ Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter und CEO, Schunk. Bild: Schunk

    „Speziell in Europa geht der Trend zu Hightech-Spannmitteln und vernetzten, vollautomatisierten Lösungen, bei denen Spannmittel, Greifsysteme, Magazinierung und Beladesystem eine Einheit bilden.“ Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter und CEO, Schunk. Bild: Schunk

  • Intelligente Spannmittel wie von Schunk nutzen ihre Position „closest to the part“, um Werkzeugmaschinen und übergeordnete Datenbanken mit Prozessinformationen zu versorgen. Bild: Schunk

    Intelligente Spannmittel wie von Schunk nutzen ihre Position „closest to the part“, um Werkzeugmaschinen und übergeordnete Datenbanken mit Prozessinformationen zu versorgen. Bild: Schunk

  • „Reine Elektromobilität reduziert die zu zerspanenden Bauteile, Hybridantriebe erhöhen den Anteil der zu zerspanenden Bauteile hingegen.“ Reiner Wendt, Verkaufsleiter Süddeutschland, Paul Horn. Bild: phorn

    „Reine Elektromobilität reduziert die zu zerspanenden Bauteile, Hybridantriebe erhöhen den Anteil der zu zerspanenden Bauteile hingegen.“ Reiner Wendt, Verkaufsleiter Süddeutschland, Paul Horn. Bild: phorn

  • Innovativer Nutenfräser von Paul Horn: Er bietet eine stufenlose und anwenderfreundliches Anpassen der Nutbreite. Bild: phorn / Nico Sauermann

    Innovativer Nutenfräser von Paul Horn: Er bietet eine stufenlose und anwenderfreundliches Anpassen der Nutbreite. Bild: phorn / Nico Sauermann

  • „Die Gründe für den Einsatz von Leichtbauwerkzeugen sind Maschinenanforderungen aufgrund von Drehzahl, maximalem Werkzeugwechselgewicht, Spindelnachgiebigkeit und der verbesserten Achs- und Spindeldynamik.“ Andreas Enzenbach, Vice President Marketing and Product Management, Mapal Dr. Kress. Bild: Mapal

    „Die Gründe für den Einsatz von Leichtbauwerkzeugen sind Maschinenanforderungen aufgrund von Drehzahl, maximalem Werkzeugwechselgewicht, Spindelnachgiebigkeit und der verbesserten Achs- und Spindeldynamik.“ Andreas Enzenbach, Vice President Marketing and Product Management, Mapal Dr. Kress. Bild: Mapal

  • Auf höchste Wirtschaftlichkeit beim Einsatz in Kleinserien getrimmt: der Tritan-Drill-HSS von Mapal. Bild: Mapal

    Auf höchste Wirtschaftlichkeit beim Einsatz in Kleinserien getrimmt: der Tritan-Drill-HSS von Mapal. Bild: Mapal

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Andreas Enzenbach, Vice President Marketing and Product Management bei Mapal Dr. Kress, sieht durch neue Bauteile in vollelektrifizierten Fahrzeugen oder solchen mit Hybridantrieb „neue Herausforderungen für die zerspanende Industrie; bei der Bearbeitung der Gehäuse für Elektromotoren ist aufgrund der hohen Drehzahlen höchste Präzision bei der Bearbeitung gefordert“.

E-Mobile benötigen zumindest teilweise auch andere Komponenten als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. So würden laut Markus Kannwischer, Leiter Technik und Mitglied der Geschäftsleitung bei Paul Horn, beispielsweise hochpräzise Steckverbindungen, neue Getriebekomponenten, Elektromotoren und Elemente im Bereich der Kühlung benötigt. Obwohl E-Mobilität fast schon zwangsläufig Leichtbau voraussetzt, glaubt Kannwischer jedoch nicht an einen weiteren Anstieg des Einsatzes von CFK und GFK. Dafür hätten warmumgeformte Stähle deutlich aufgeholt.

Generell führt der Leichtbau zu einer Vielzahl von neuen Werkstoffen, die sich wirtschaftlich sinnvoll nur mit angepassten Werkzeugen bearbeiten lassen. Kannwischer nennt Beispiele: „Der Einsatz von Nano-Hartmetallen zur Zerspanung von hochwarmfesten Legierungen oder neue Entwicklungen im Bereich der Beschichtungen und der Bearbeitungsverfahren.“

Von solchen Leichtbaukonzepten profitieren auch Werkzeugmaschinen und Werkzeuge selbst. So werden Reibwerkzeuge mit langen Auskragungen schon teilweise mit CFK-Schäften ausgelegt.

Weitere Methoden, um Werkzeuge abzuspecken, sind der Einsatz von Komponenten aus Leichtbauwerkstoffen wie Titan, Aluminium und CFK oder Schweißkonstruktionen und die additive Fertigung. Andreas Enzenbach: „Die Gründe für den Einsatz von Leichtbauwerkzeugen sind Maschinenanforderungen aufgrund von Drehzahl, maximalem Werkzeugwechselgewicht, Spindelnachgiebigkeit und der verbesserten Achs- und Spindeldynamik. Bei Außenreibahlen in Pendelhaltern ist die Motivation die verbesserte Werkstückqualität.“


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