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08.08.2018

Additive Verfahren und Robotik verbessern Effizienz von Werkzeugmaschinen

Die Experten sind sich einig: Auf absehbare Zeit wird die klassische Werkzeugmaschine die Fertigungshallen dominieren – trotz konkurrierender Technologien. Beispiel Additive Manufacturing (AM): Der VDW hat hierzu eine eigene interne Studie durchgeführt.

Das Ergebnis: Zwar wird sehr viel über additiv hergestellte Teile gesprochen, zahlenmäßig machen sie aber nach wie vor einen verschwindend geringen Anteil aus.

Auch AM braucht Zerspanung

Ohne mechanische Bearbeitung kommt auch AM nicht aus. „Die Bauteile müssen von der Grundplatte gelöst werden und bestimmte Oberflächengüten oder Funktionsflächen lassen sich nur mechanisch herstellen.“ Das sieht auch Axel Boi, Leiter der Produktplanung beim Werkzeugmaschinenhersteller Chiron, so: „Natürlich wird sich die Grenze hin zu größeren Stückzahlen verschieben, aber da heute bei allen 3D-Prozessen eine mechanische Bearbeitung der Funktionsflächen erforderlich ist, sehe ich hier mehr Chance als Risiko.“

  • Teilweise additiv gefertigtes Hydrodehnspannfutter von Mapal: Es kommt ohne Lötstelle aus und ist dadurch deutlich temperaturbeständiger als sein konventionelles Pendant. Bild: Mapal

    Teilweise additiv gefertigtes Hydrodehnspannfutter von Mapal: Es kommt ohne Lötstelle aus und ist dadurch deutlich temperaturbeständiger als sein konventionelles Pendant. Bild: Mapal

  • Teilweise additiv gefertigtes Hydrodehnspannfutter von Mapal: Es kommt ohne Lötstelle aus und ist dadurch deutlich temperaturbeständiger als sein konventionelles Pendant. Bild: Mapal

    Teilweise additiv gefertigtes Hydrodehnspannfutter von Mapal: Es kommt ohne Lötstelle aus und ist dadurch deutlich temperaturbeständiger als sein konventionelles Pendant. Bild: Mapal

  • Multifunktionsmaschinen wie hier von Mazak erobern immer mehr den Markt der Werkzeugmaschinen: Sie integrieren verschiedene Bearbeitungstechnologien und bieten so höchste Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit. Bild: Mazak

    Multifunktionsmaschinen wie hier von Mazak erobern immer mehr den Markt der Werkzeugmaschinen: Sie integrieren verschiedene Bearbeitungstechnologien und bieten so höchste Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit. Bild: Mazak

  • Fahrerloses Transportsystem für den Inhouse Werkstransport im Einsatz bei Präzisionswerkzeugehersteller Paul Horn. Bild: Horn

    Fahrerloses Transportsystem für den Inhouse Werkstransport im Einsatz bei Präzisionswerkzeugehersteller Paul Horn. Bild: Horn

  • Technologievorteil durch Additive Manufacturing: Die eGRIP Metallfinger von Schunk verfügen über eine integrierte Hohl- beziehungsweise Gitterstruktur, die Gewichteinsparungen zwischen zehn und 50 Prozent ermöglicht. Bild: Schunk

    Technologievorteil durch Additive Manufacturing: Die eGRIP Metallfinger von Schunk verfügen über eine integrierte Hohl- beziehungsweise Gitterstruktur, die Gewichteinsparungen zwischen zehn und 50 Prozent ermöglicht. Bild: Schunk

  • Das energieeffiziente 24V-Nullpunktspannmodul Schunk Vero-S NSE-E mini 90 eignet sich besonders für die additive Fertigung. Bild: Schunk

    Das energieeffiziente 24V-Nullpunktspannmodul Schunk Vero-S NSE-E mini 90 eignet sich besonders für die additive Fertigung. Bild: Schunk

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Die Vorteile von AM-Verfahren liegen für Broos „überall dort, wo komplexe Teile in kleinen Stückzahlen oder sogar individualisiert gefertigt werden müssen, also beispielsweise im Formenbau oder der Medizintechnik". Additiv hergestellte Bauteile erforderten jedoch auf jeden Fall eine ganz spezifische Betrachtung des Einzelfalls, um auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. „Eine solche Beurteilung ist jedoch deutlich anspruchsvoller als für konventionelle Dreh-/Fräs-Teile.“


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