nach oben
21.09.2018

Angebotsportfolio um additive Fertigung mit Metallwerkstoffen erweitert

Die additive Fertigung mit Metallwerkstoffen gehört ab sofort zum Angebotsportfolio der Emag-Gruppe: Wie auf der AMB bekannt wurde, hat der Anbieter vertikaler Pick-up-Drehmaschinen und modularer Turn-Key-Fertigungslösungen eine Minderheitsbeteiligung am Berliner Unternehmen Gefertec erworben, das seit seiner Gründung im Jahr 2015 die Entwicklung des neuen Industriestandards 3DMP (3D Metal Print) vorantreibt.


Zu diesem zukunftsorientierten Schritt äußert sich Markus Heßbrüggen, CEO und Geschäftsführer der Emag Gruppe, wie folgt: „Wir beobachten das Innovationsfeld der generativen Fertigung schon geraume Zeit und haben jetzt mit dem 3DMP-Erfinder Gefertec den optimalen Partner für unsere Expansionsstrategie gefunden. Das Management-Team hat uns ebenso beeindruckt wie Produkt und Technologie. Zu uns passt vor allem die rapide Marktakzeptanz, die 3DMP schon jetzt zum Industriestandard hat werden lassen.“

  • Beim 3DMP-Verfahren wird ein feiner Draht per Lichtbogen zu kompletten Bauteilen verschweißt. Bild: Emag/Gefertec

    Beim 3DMP-Verfahren wird ein feiner Draht per Lichtbogen zu kompletten Bauteilen verschweißt. Bild: Emag/Gefertec

  • Der 3-D-Druck mit Draht ist deutlich schneller als bei anderen Druckverfahren, die auf Metallpulver als Ausgangswerkstoff setzen. Bild: Emag/Gefertec

    Der 3-D-Druck mit Draht ist deutlich schneller als bei anderen Druckverfahren, die auf Metallpulver als Ausgangswerkstoff setzen. Bild: Emag/Gefertec

  • Markus Heßbrüggen, CEO der Emag Gruppe: „Neben der Großserienfertigung rücken auch Kleinstserien in unseren Fokus. Vor diesem Hintergrund erklärt sich unsere Investition in diese Zukunftstechnologie im Bereich der additiven Fertigung.“ Bild: Emag

    Markus Heßbrüggen, CEO der Emag Gruppe: „Neben der Großserienfertigung rücken auch Kleinstserien in unseren Fokus. Vor diesem Hintergrund erklärt sich unsere Investition in diese Zukunftstechnologie im Bereich der additiven Fertigung.“ Bild: Emag

  • Tobias Röhrich, Geschäftsführer von Gefertec. Bild: Gefertec

    Tobias Röhrich, Geschäftsführer von Gefertec. Bild: Gefertec

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

„Die Kooperation mit Emag ist für Gefertec ein Glücksfall“, bemerkt Tobias Röhrich, einer der Gründer und Geschäftsführer der Gefertec GmbH. „Vor allem zum aktuellen Zeitpunkt kurz nach dem Launch von 3DMP. Gerade der internationale „Footprint“ unseres Partners und sein immens breites Portfolio an zerspanenden Fertigungslösungen stellen ein ideales, komplementäres Umfeld für unsere Applikationen und Technologien aus der generativen Fertigung dar."

Igor Haschke, Gründer der Berlin.Industrial.Group. fügt hinzu: „Aus Sicht des Mehrheitseigners freuen wir uns sehr über diesen entscheidenden Erfolg und die Geschwindigkeit, in der er erreicht wurde. Am Ende werden nämlich die Kunden beider Unternehmen profitieren: durch ein gemeinsames Angebotsspektrum, das keine Wünsche offen lässt – und das auch für eine mittelständische Klientel.“

Die Vermarktung weltweit vorantreiben

Der Zeitpunkt für die Kooperation ist ideal: Die ersten 3DMP-Maschinen befinden sich bereits im industriellen Einsatz. Jetzt gilt es, die weltweite Vermarktung der Technologie voranzutreiben. Dabei agiert Gefertec auch zukünftig als eigenständiges Unternehmen, das allerdings auf die weltweiten Vertriebs- und Service-Ressourcen der Emag Gruppe zurückgreifen kann. Das breite Anwendungsportfolio von Emag stellt dabei eine ideale Vertriebsbasis dar, weil die per 3-D-Druck hergestellten Bauteile spanend nachbearbeitet werden – hier können Gefertec und Emag zukünftig ganzheitliche Lösungen anbieten. „Der internationale ‚Footprint‘ unseres Partners und sein breites Portfolio ist ein ideales Umfeld für unsere Applikationen und Technologien“, bestätigt Tobias Röhrich, einer der Gründer und Geschäftsführer von Gefertec.

Neue 3DMP-Maschinen entwickeln

Nicht zuletzt steht die Entwicklung von neuen 3DMP-Maschinen im Fokus der Kooperation, wobei die Weiterentwicklung der Kerntechnologie komplett bei den Berliner Spezialisten für additive Fertigung verbleibt. Darüber hinaus wollen beide Unternehmen aber diverse Synergien im Bereich der Prozessentwicklung, Programmierung und Datenaufbereitung ausschöpfen. Bereits auf der diesjährigen AMB vom 18. bis 22. September in Stuttgart stellen Emag und Gefertec ihre Kooperation einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Möglichkeiten des 3DMP-Verfahrens sowie die Kombination von additiver und spanender Fertigung stehen dabei unter anderem im Zentrum.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

EMAG Holding GmbH

Austraße 24
DE 73084 Salach
Tel.: 07162-17-0
Fax: 07162-17-199

GEFERTEC GmbH

Schwarze-Pumpe-Weg 16
DE 12681 Berlin
Tel.: +49 - 30 - 912074 360

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Sauter Feinmechanik: Smarte Lösungen für die Fertigung


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's