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30.04.2018

Additive Fertigung: Fehler vermeiden mit messtechnischen Lösungen

Von medizinischen Implantaten bis hin zu Flugzeugturbinen – die Einsatzmöglichkeiten des industriellen 3D-Drucks von Metallteilen sind ausgesprochen vielseitig. Doch die Branche steckt, trotz aller Erfolge, noch in den Kinderschuhen. Welche messtechnischen und mikroskopischen Lösungen den Ertrag, das heißt, den Anteil der Gutteile, erhöhen können, zeigte Zeiss in der Themenwelt „Additive Fertigung“ auf der Control 2018.

Mit seinen Lösungen zur Prozessoptimierung ermöglicht Zeiss Ertragsverbesserungen
in der 3D-Druckprozesskette. Bild: Zeiss

Mit seinen Lösungen zur Prozessoptimierung ermöglicht Zeiss Ertragsverbesserungen
in der 3D-Druckprozesskette. Bild: Zeiss

„Wir gehen davon aus, dass immer mehr kritische Komponenten aus dem Drucker kommen werden. Wie effizient, das hängt stark davon ab, wie gut die additive Fertigungsprozesskette verstanden und kontrolliert wird", betont Dr. Claus Hermannstädter, verantwortlich für die Strategie und Geschäftsentwicklung des Zeiss Unternehmensbereichs Industrial Metrology. Für den Aufbau des notwendigen Prozesswissens investieren Firmen laut Dr. Hermannstädter in der Regel noch Jahre. Die Anzahl der Iterationsschleifen lässt sich seiner Erfahrung nach jedoch signifikant über detaillierte Analysen von Materialien und Prozessen reduzieren. Auf der Control präsentierte Zeiss eine Vielzahl an Lösungen, die Firmen ein tieferes Verständnis und eine detaillierte Überwachung der dem 3D-Druck vor- und nachgelagerten Fertigungsprozesse ermöglichen.

Vor dem Druck: Mikroskope für die Materialprüfung

Ein wichtiges Thema für die Qualitätssicherung ist beispielsweise die Charakterisierung des Pulvers, da das Pulverbett-Schmelzverfahren die Verwendung von Pulvern mit sehr strengen Spezifikationen in Bezug auf Größe, Form und Materialeigenschaften erfordert. Zeiss zeigte am Messestand, wie komfortabel Anwender mit Licht- und Elektronenmikroskopen die Qualität des eingesetzten Metallpulvers prüfen können. Um diese Untersuchungen zu beschleunigen, entwickelte das Unternehmen unter anderem korrelative Techniken, die „die Lücke zwischen Licht- und Elektronenmikroskopie schließen und Kunden ein besseres Verständnis der Materialeigenschaften ermöglichen“, wie Dr. Robert Zarnetta, verantwortlich für industrielle Anwendungen beim Zeiss Unternehmensbereich Microscopy, betont.


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Unternehmensinformation

Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH

Carl-Zeiss-Straße 22
DE 73447 Oberkochen
Tel.: 07364-20-0
Fax: 07364-20-6808

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