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07.12.2018

Qualitätssicherung beim Additive Manufacturing

Sigma Labs und das Fraunhofer IAPT gehen eine Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft ein, um die Industrialisierung des Additive Manufacturing voranzutreiben.

Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, Geschäftsführer des Fraunhofer IAPT (links) und John Rice, CEO von Sigma Labs bei der Unterzeichnung der Vereinbarung für die Zusammenarbeit. (Bild: Sigma Labs)

Sigma Labs, der Anbieter von Printrite-3D, einer Qualitätssicherungssoftware für Additive Manufacturing, ist mit der Fraunhofer Institut für Additive Manufacturing Technologies (IAPT)mit Sitz in Hamburg eine Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft eingegangen, die sich auf die Industrialisierung des 3D-Druck konzentriert. Im Rahmen dieser Vereinbarung bringen die Hamburger Forscher, das bereits bestehende Printrite-3D-System auf den neuesten Stand. Vor kurzer Zeit hatte Sigma Labs auf der Formnext, einer internationalen Messe für Additive Fertigung, die Version 4.0 vorgestellt.

»Es besteht ein klarer Bedarf an unabhängigen Prozessüberwachungssystemen für das Additive Manufacturing in der Industrie. Deshalb freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Sigma Labs bei der Weiterentwicklung ihrer Technologie«, betont Prof. Dr.-Ing. Emmelmann, Geschäftsführer des Fraunhofer IAPT.

Die neue Version enthält gegenüber dem Vorgänger eine Reihe von Hardware- und Software-Updates: So sind die Sensoren koaxial zur Laseroptik in der Hardware und nicht mehr im Bauraum angebracht. Außerdem ermöglicht eine neue Client-Server-Architektur die Verbindung des Systems mit mehreren Maschinen.

Softwareseitig hat Sigma Labs einige neue Funktionen implementiert. Dazu gehören die Messung und Auswertung der relativen Temperatur des Schmelzbades sowie eine physikalische Methodik zur Analyse von Spektraldaten und zur Optimierung von Optik-Hardware und -Sensoren entwickelt wurde. Damit lassen sich Spektralbereiche überwachen und thermische Signaturen validieren.

»Das Ziel unserer Kooperation ist, den Einsatz des PrintRite3D-Systems zu testen und zu validieren, um Inkonsistenzen von Maschinen und Prozessen zu identifizieren und zu quantifizieren sowie sie mit den CT-Scanergebnissen zu korrelieren«, erläutert John Rice, CEO von Sigma Labs. »Dadurch wird es Anwendern gelingen, den Ausschuss zu reduzieren, die Produktivität zu steigern und die Kosten für die Endkontrolle zu senken.«

sigmalabsinc.com

www.iapt.fraunhofer.de

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