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03.05.2019

3Yourmind launcht MES-Software für die Additive Fertigung

Der Berliner Softwareanbieter 3Yourmind hat eine neue Software entwickelt, die die additive Fertigung automatisieren soll. Bei der Entwicklung wurden bereits früh namhafte 3D-Druck-Anbieter eingebunden.


Als Einstieg wurden die Kernfunktionen bestimmt, welche auf Anfragen aus der Produktion stammten. Gemeinsam beurteilten die 3Yourmind-Kunden und das Produktteam die vorhandenen Funktionen. Sie bewerteten den potenziellen Nutzen, indem sie die Funktionalität gegenüber der erforderlichen Entwicklungszeit erhöhten. Sehr schnell stellten sie fest, dass die vernetzte Planung von benutzerdefinierten Workflows über die gesamte Nachbearbeitungskette die höchste Priorität hatte. Die „Bauteilübergabe“ in der gesamten Produktion war der Ort mit den meisten Fehlern und der größten Komplexität. Eine klare Nachverfolgungsdokumentation bot somit den größtmöglichen Nutzen, die Qualitätskontrolle nachgelagert hinzuzufügen. Die Verbesserung der Erstellung und Zuordnung von Workflows stand im Mittelpunkt der ersten Hälfte des Early-Access-Programms. Mit verschiedenen Eingabemethoden wurde die Genauigkeit der Terminplanung und die Zeitschätzung in zweiwöchigen Entwicklungszyklen getestet. Am Umplanungsmodul wurden Verbesserungen vorgenommen. In diesem Zusammenhang erfuhren die Abgleichauftragsfristen, Maschinenkapazität und Materialauswahl weitere Anpassungen.

Das hohe Niveau der detaillierten Nachverfolgungsdokumentation führte nach eigenen Angaben sofort zu hohen Qualitätsstandards. Gleichzeitig konnte der Zeitaufwand der täglichen Arbeitsplanung reduziert werden. Ein Nebeneffekt: Die Produktionsstätte kann auf dasselbe 3D-Repository zugreifen, welche die Teileanforderungen und die Kommunikation zwischen den Benutzern und den Fertigungsingenieuren organisiert. Denn 3Yourmind stellt bereits einen an die Kundenbestellungen gebundenen digitalen Teilebestand bereit.

Tom Castermans, Gründer und Inhaber von Tenco DDM zeigt sich begeistert: „Das Agile MES bringt uns voran. Wir optimieren unseren Workflow und erzielen eine höhere Maschineneffizienz. Parallel konnten wir unseren Papier-Workflow minimieren: Das System gibt jedem Bediener die Möglichkeit, alle erforderlichen Daten zu überprüfen, die richtigen Schritte in der Nachbearbeitung auszuwählen und sicherzustellen, dass alle Teile auf die richtige Weise fertiggestellt sind.“


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