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18.02.2019

3DMP-Metalldruck von Gefertec kann auch Kunst

Mithilfe des 3DMP-Metalldrucks haben die Berliner 3D-Metalldruck-Experten Flying-Parts eine überlebensgroße Skulptur aus zarten Metallverstrebungen realisiert.

The Thinker, so der Name des Kunstwerks, wurde von Moto Waganari gestaltet. Der virtuelle Bildhauer modelliert Skulpturen am Computer, die er bisher über einen 3D-Drucker Schicht für Schicht aus Kunststoff aufbauen ließ. Seine filigranen Gitternetzstrukturen waren maximal 90 cm hoch. Auf der Kunstmesse Art Karlsruhe (21. bis 24. Februar) präsentiert Galerist Jörg Heitsch jetzt die überlebensgroße Figur Waganaris, die vollständig über einen industriellen 3DMP-Metalldrucker gefertigt wurde.

  • The Thinker ist vom 21. bis 24. Februar auf der Kunstmesse Art Karlsruhe zu sehen. Bild: Berlin.Industrial.Group

    The Thinker ist vom 21. bis 24. Februar auf der Kunstmesse Art Karlsruhe zu sehen. Bild: Berlin.Industrial.Group

  • 30 einzelne Teile wurden zum Schluss zu der fertigen Plastik zusammengesetzt. Bild: Berlin.Industrial.Group

    30 einzelne Teile wurden zum Schluss zu der fertigen Plastik zusammengesetzt. Bild: Berlin.Industrial.Group

  • Gedruckt wurde auf Maschinen von Gefertec. Bild: Berlin.Industrial.Group

    Gedruckt wurde auf Maschinen von Gefertec. Bild: Berlin.Industrial.Group

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Das komplexe Kunstwerk ist das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts dreier Unternehmen der Berlin.Industrial.Group. (B.I.G.). Unter Federführung der Unit 3DMP Living produzierte Auftragsfertiger Flying-Parts die Skulptur. Gedruckt wurde auf Maschinen der Gefertec.

Der Ausdruck der überlebensgroßen Plastik erfolgte dabei nicht wie üblich in Bahnen als kompaktes Bauteil. Mit einer eigens entwickelten Software gelang es Flying-Parts, Punkt für Punkt zarte Metallverstrebungen zu erstellen, die zu geschwungenen Gliedmaßen anwuchsen. 30 einzelne Teile wurden zum Schluss zu der fertigen Plastik zusammengesetzt. Möglich machten das die 3DMP-Metalldrucker von Gefertec. Anders als bei bisherigen Verfahren setzen diese als Ausgangsmaterial Draht statt Metallpulver ein. Das bedeutet ein deutliches einfacheres Handling zu niedrigeren Kosten.

"Dies war sicherlich unsere bisher größte Herausforderung", sagt Christian Nickoleit, Mitarbeiter des Produktionsteams Flying-Parts. "Umso spannender war es für uns, wieder einmal zu beweisen, welche Potenziale im 3D-Metalldruck stecken." Waganari erklärt: "Seit über 10 Jahren träume ich schon davon, eine große Skulptur in Metall zu drucken. Als DMP Living mir schrieb und eine Zusammenarbeit anbot, habe ich mich sofort euphorisch in die Arbeit gestürzt. Und ich bin immer noch begeistert über das neue Werkzeug, das sich mir hier bietet."

www.3dmpliving.de

www.flying-parts.com/de

www.gefertec.de

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