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15.03.2019

3D-gedruckte Brücke in Amsterdam zeigt die Zukunft von Smart Cities

Das niederländische Unternehmen MX3D ließ im 3D-Metalldruckverfahren eine Brücke von zwei Industrierobotern anfertigen.

Die Weltbevölkerung soll bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Davon werden voraussichtlich 6,4 Milliarden Menschen in Städten leben. Damit steigt der Bedarf an Immobilien und die Anforderungen an die Infrastruktur. Hinzu kommt, dass bereits heute der Fachkräftemangel die Baubranche unter Druck setzt und in vielen Städten moderne Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum sowie Gewerbeimmobilien fehlen.

  • Die Brücke zeigt, was schon heute mit generativer Design-Software, Robotik und Sensorik möglich ist. Bild: Autodesk

    Die Brücke zeigt, was schon heute mit generativer Design-Software, Robotik und Sensorik möglich ist. Bild: Autodesk

  • Bei dem Brücken-Projekt von MX3D wurden die zwei selbstständig arbeitenden Roboter mit einer komplexen Software kontrolliert. Bild: Autodesk

    Bei dem Brücken-Projekt von MX3D wurden die zwei selbstständig arbeitenden Roboter mit einer komplexen Software kontrolliert. Bild: Autodesk

  • Interessierte besichtigen die innovative 3D-gedruckte Brücke in Amsterdam. Bild: Autodesk

    Interessierte besichtigen die innovative 3D-gedruckte Brücke in Amsterdam. Bild: Autodesk

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Um die Herausforderungen zu meistern, muss die Branche verstärkt auf Innovationen setzen: Neue Denkweisen und Technologien wie 3D-Druck, Künstliche Intelligenz (KI), Building Information Modeling (BIM) und Geographic Information Systems (GIS) können konventionelle Fertigungssilos aufbrechen und gleichzeitig zu einer smarten sowie vernetzten Infrastruktur beitragen, um effektiver und nachhaltiger zu produzieren.

Brücken-Projekt zeigt, wie smarte Technologien den Bau von Infrastrukturen verändern können

Das niederländische Unternehmen MX3D ließ zum Beispiel im 3D-Metalldruckverfahren eine Brücke von zwei Industrierobotern anfertigen, deren ausgefeiltes Design erst kürzlich mit dem Dutch Design Award 2018 ausgezeichnet wurde.

Bei dem Brücken-Projekt von MX3D wurden die zwei selbständig arbeitenden Roboter mit einer komplexen Software kontrolliert. Der Metalldruck erfolgte mit hochentwickelten Schweißgeräten, die das Metall durch Schweißen in praktisch jeder Orientierung schichtweise aufbauen. Auf diese Weise kommt der Druck ohne die bisher traditionellen Stützstrukturen aus.
Um Informationen über den Brückenverkehr, die Stabilität und Festigkeit der Brücke sowie über die umliegende Nachbarschaft und Umgebung zu erhalten, wurde das Bauwerk mit Sensoren ausgestattet. Die gesammelten Daten werden in die Cloud übertragen und dort verarbeitet, visualisiert und ausgewertet. So können alle Beteiligten an Infrastruktur- oder Bauprojekten die Daten weltweit in jeder beliebigen Umgebung verwalten und in anderen Kontexten wiederholt und für verschiedenste Zwecke nutzen.

Die Brücke zeigt, was schon heute mit modernster generativer Design-Software, Robotik und Sensorik möglich ist und wagt einen Ausblick, wie sich die Konstruktionswelt künftig nachhaltig verändern kann.


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