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22.11.2018

3D-Druck macht Fertigung von EMS-Dienstleister effizienter

Auftragsfertiger für elektronische Baugruppen, Geräte und Systeme stehen unter Zeit- und Kostendruck durch die Kunden. Um diesem Druck entgegenzuwirken, setzt der weltweit agierende EMS-Dienstleister Jabil auf die additive Fertigung. Bereits nach kurzer Zeit konnte der Auftragsfertiger durch selbstgedruckte Fertigungshilfsmittel mithilfe von Desktop-3D-Druckern eine deutlich höhere Flexibilität in der Produktion bieten, schnellere Time-to-Market erzielen sowie Kosten einsparen.


Große Designfreiheit und schnellere Time-to-Market

Kosten- und Zeitersparnis zählen inzwischen nicht mehr zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für den 3D-Druck. Im Fokus steht die Entwicklung des optimalen Designs der Fertigungshilfsmittel. Funktionalität, Passgenauigkeit und Ergonomie rücken immer stärker in den Vordergrund. Ideen und Verbesserungsvorschläge von Produktionsmitarbeitern können durch den Inhouse-3D- Druck sofort aufgegriffen und in die nächste Design-Iteration eingebracht werden. Aus nahezu jeder Idee und jedem Design lässt sich in kurzer Zeit ein optimales 3D-gedrucktes Werkzeug herstellen. Weil der zeitaufwändige Änderungs- und Revisionszyklus zwischen Unternehmen und Drittanbietern entfällt, gewinnt der gesamte Herstellungsprozess an Dynamik und Effizienz. Dieser Aufwand und Grad der Perfektionierung in Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter wäre zuvor wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen.

  • Desktop-3D-Drucker von Ultimaker im Einsatz bei Jabil. Bild: Jabil

    Desktop-3D-Drucker von Ultimaker im Einsatz bei Jabil. Bild: Jabil

  • Druckvorgang bei Jabil. Bild: Jabil

    Druckvorgang bei Jabil. Bild: Jabil

  • 3D-gedruckte Montagevorrichtung. Bild: Jabil

    3D-gedruckte Montagevorrichtung. Bild: Jabil

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Zudem kann Jabil jetzt Werkzeuge auf der Basis von CAD-Modellen des Kunden vorab, bis zum eigentlichen Erhalt der Teile herstellen. Da der 3D-Druck zu einem integralen Bestandteil des Produktionsprozesses geworden ist, wird die Erfolgsliste aus der Praxis immer länger. „Oft ging etwas an der Produktionslinie kaputt oder funktionierte nicht, jetzt können wir das defekte Teil schnell ersetzen oder eine andere Vorrichtung mittels 3D-Druck implementieren. Bevor die Leute überhaupt wissen, dass die Produktion unterbrochen ist, bringen wir sie wieder zum Laufen", so Wahl.


Jabil unterstreicht eindrucksvoll, wie die additive Fertigung zur Effizienzsteigerung in der Produktionslinie beitragen kann. Das Werk in Michigan erreicht durch den Einsatz der Ultimaker Desktop-3D-Drucker eine Reduktion der Werkzeugkosten von mehr als 30 Prozent und eine 80-prozentige Verkürzung der Zeit bei der Herstellung der finalen Werkzeuge und Vorrichtungen. Mithilfe der Drucker produziert Jabil jetzt selbst Tools mit einer geringen Stückzahl und Kleinserien kostengünstig, da Mindestabnahmemengen entfallen und Einzelstücke keinem Kostenzwang mehr unterliegen. Zudem ermöglicht der 3D-Druck in der Produktion, dass Auftragsfertiger wie Jabil Tools nach Bedarf herstellen sowie bis zur Perfektion optimieren können. Der Einsatz von 3D-Drucker in der Fertigung kann Kostenersparnis, kürzere Zykluszeiten, Innovationskraft und Unabhängigkeit bedeuten – wie der Anwendungsfall von Jabil belegt. Paul Heiden, Senior Vice President Product Management bei Ultimaker


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