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11.11.2019

3D-Druck: Immer mehr Serieneinsätze

Über 70 Prozent aller AM-Bauteile sind mittlerweile Werkzeuge, Ersatzteile und Serienprodukte, wie eine Mitgliederumfrage der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing (AG AM) im Vorfeld der Formnext ergab.

Bild: VDMA

"Die Stimmungslage unserer Mitgliedsfirmen ist ausgesprochen positiv", berichtete Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing (AG AM) im VDMA, auf der Vor-Pressekonferenz zur Formnext 2019 in Frankfurt (19. bis 22. November 2019). Laut einer aktuellen Mitgliederumfrage erwarten gut drei Viertel der Befragten in den nächsten 24 Monaten eine positive Geschäftsentwicklung.

Trotz der aktuell angespannten konjunkturellen Lage herrscht beim Blick auf die nächsten zwölf Monate Optimismus vor: rund 60 Prozent der Befragten gehen von einer positiven Entwicklung aus. Ein weiteres Drittel befürchtet keine negativen Auswirkungen. "Lediglich acht Prozent äußern negative Erwartungen für das nächste Jahr. Beim Zweijahresausblick liegt dieser Wert bei nur zwei Prozent," erläuterte Heering die Ergebnisse der Umfrage.

Stimmungsbild aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette

In die Auswertung flossen insgesamt 90 Rückmeldungen aus dem Kreis der 150 Mitgliedsunternehmen ein. Je 22 Prozent dieser Rückmeldungen kamen von Anwendern und Dienstleistern, 28 Prozent von Maschinenherstellern und 29 Prozent von Mitgliedern, die ihre Zugehörigkeit mit »Sonstige« angaben. Darunter Forschungsinstitute, Software- und Automatisierungsunternehmen oder Anbieter von Werkstoffen und Verbrauchsmaterialien.

"Alle Bereiche der additiven Wertschöpfungskette sind in unserer Befragung in vergleichbarer Quantität vertreten," erklärte Heering. Eine feinere Auflösung der Antworten zeigt, dass gerade Maschinenhersteller optimistisch sind. Während 70 Prozent positiv auf die nächsten zwölf Monate blicken, halten sich Antworten mit positiven (50 Prozent) und neutralen (45 Prozent) Erwartungen bei den Anwendern und Dienstleistern nahezu die Waage. Bei der vierten Gruppe steht das Verhältnis der positiven und neutralen Antworten bei 65 zu 25 Prozent. Dagegen gleichen sich die Einschätzungen aller vier Gruppen in der Zweijahresprognose an: Die positiven Antworten bewegen sich hier zwischen 71 und 80 Prozent.

Vergleichbar sind auch die Antworten aller vier Gruppen auf die Frage, wie sich ihre Investitionen im AM-Bereich in den kommenden zwölf Monaten entwickeln werden. Nur 16 Prozent aller Befragten kündigen Investitionszurückhaltung an. Dagegen wollen 84 Prozent ihr aktuelles Investitionsniveau mindestens halten; rund 28 Prozent planen einen Ausbau. "Diese Werte bestätigen, dass unsere Branche trotz der aktuellen Konjunkturdelle ihre langfristige Zielsetzung im Blick behält: Die Industrialisierung additiver Fertigungsverfahren", erklärte Heering.


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